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Erster Serverprozessor mit Haswell-Architektur
Erster Serverprozessor mit Haswell-Architektur (Bild: Intel)

Xeon E3-1200 v3 Haswell für Server

Mit dem Xeon E3-1200 v3 stellt Intel seinen ersten Serverprozessor auf Basis der neuen Architektur "Haswell" vor. Am Wochenende hatte Intel schon Desktop-CPUs auf Basis von Haswell angekündigt.

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Intels neuer Serverprozessor Xeon E3-1200 v3 ist für Systeme mit einer CPU gedacht und passt in den neuen Sockel 1150. Ganz allgemein verspricht Intel eine um bis zu 18 Prozent höhere Energieeffizienz und 38 Prozent höhere Grafikleistung, hardwarebeschleunigte Videocodierung und -decodierung. Damit sollen sich Full-HD-Videos in 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde zehnmal schneller als in Echtzeit mit H.264 codieren lassen.

Und auch JPEGs können hardwarebeschleunigt verarbeitet werden und für alle Bildverarbeitungen verspricht Intel eine höhere Bildqualität verglichen mit dem Vorgänger. Entwicklern gibt Intel ein Media SDK an die Hand, damit diese die neuen Funktionen in ihrer Software verwenden können. Die in einige Modelle integrierte GPU HD Graphics P4600 entspricht der HD 4600, ist aber für professionelle Aufgaben zertifiziert, wofür Intel auch entsprechende Treiber liefern will.

  • Beim Transcodieren ist nun Nvidia die Konkurrenz.
  • Die neuen E3-Xeons (Folien: Intel)
  • Das Media-SDK gibt es für Windows und Linux.
  • Neuerungen der Haswell-Xeons im Überblick
  • Vier Familien von Server-CPUs, auch Atom gehört nun dazu.
Die neuen E3-Xeons (Folien: Intel)

Bis auf eine Ausnahme hat Intel ausschließlich Prozessoren mit vier Kernen angekündigt, die über 8 MByte L3-Cache verfügen. Wie alle Haswell-Chips werden sie in 22-Nanometer-Technik gefertigt, die TDP liegt zwischen 25 und 84 Watt. Am sparsamsten ist das einzige Dual-Core-Modell E3-1220LV3, das mit 1,1 bis 1,3 GHz getaktet ist, nur über 4 MByte Cache und keine integrierte GPU verfügt: Es kommt auf eine TDP von nur 13 Watt und soll laut Liste 193 US-Dollar kosten.

Das sparsamste Modell mit integrierter GPU ist der E3-1265LV v3 für 294 US-Dollar, der einem etwas verlangsamten Core i7-4770T entspricht, mit 2,5 bis 3,1 GHz getaktet ist und eine TDP von 45 Watt aufweist. Das schnellste Modell E31285 v3 kommt auf eine TDP von 84 Watt bei 3,6 bis 3,8 GHz, er soll 682 US-Dollar kosten. Noch teurer ist das Modell E3-1285 LV, das bis zu 3,5 GHz erreicht, aber nur eine TDP von 65 Watt aufweist.

Für Spieler könnte erneut der E3-1230 v3 interessant sein: Mit vier Kernen und ohne Grafikeinheit liegt der Listenpreis bei 240 US-Dollar, also günstiger als der 4670K. Der E3-1230 v3 ist nur 100 MHz langsamer getaktet, bietet jedoch SMT und mehr L3-Cache, dafür ist er nicht so einfach übertaktbar wie Desktop-Haswells.

Die neue Xeon-Serie E3-1200 v3 soll ab sofort verfügbar sein, lediglich das Dual-Core-Modell soll erst im dritten Quartal 2013 folgen. Dann soll auch die Serie E5-2600 v2 für Server mit zwei Sockeln auf den Markt kommen. Im vierten Quartal sollen dann auch die Serien E7-8800, E7-4800 und E7-2800 für Systeme mit vier bis acht CPUs folgen.


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elgooG 04. Jun 2013

OMG, das ist doch nicht wirklich Intel's Ernst? Ich finde es eine Schande, dass man immer...

elgooG 04. Jun 2013

Also allgemein kann man sagen, dass durch Intels Tic-Toc-Release jede zweite Generation...

Stuffmuffin 04. Jun 2013

Es ist faszinierend wie schnell der Fortschritt doch kommt auch wenn der Fortschritt hier...

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