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Ubuntu-Nutzer mit leistungsstarken AMD-Karten müssen sich den proprietären Treiber künftig selbst beschaffen.
Ubuntu-Nutzer mit leistungsstarken AMD-Karten müssen sich den proprietären Treiber künftig selbst beschaffen. (Bild: AMD)

Xenial Xerus: Ubuntu 16.04 verzichtet auf proprietären AMD-Treiber

Ubuntu-Nutzer mit leistungsstarken AMD-Karten müssen sich den proprietären Treiber künftig selbst beschaffen.
Ubuntu-Nutzer mit leistungsstarken AMD-Karten müssen sich den proprietären Treiber künftig selbst beschaffen. (Bild: AMD)

In der kommenden Version 16.04 von Ubuntu wird Canonical den proprietären Grafiktreiber für AMD-Karten nicht mehr bereitstellen. Nutzer müssen auf die freien Treiber zurückgreifen - oder Mehraufwand betreiben.

Die Linux-Distribution Ubuntu soll möglichst einfach zu nutzen sein. Deshalb standen bisher auch die proprietären Grafiktreiber als Paket zum Download über die eigenen Archive bereit. Den geschlossenen Treiber von AMD wird Canonical mit dem kommenden Ubuntu 16.04 alias Xenial Xerus aber nicht mehr selbst verteilen. Das geht aus den Release Notes hervor.

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Demnach empfiehlt Canonical den Nutzern von Ubuntu, künftig schlicht die freien Treiber zu verwenden, die seit einigen Jahren nicht mehr durch Reverse Engineering entstehen, sondern von AMD selbst entwickelt werden. Das gilt sowohl für den etwas älteren Radeon-Treiber als auch für den neuen AMDGPU-Treiber, der künftig auch als Grundlage für einen deutlich kleineren proprietären Treiber von AMD dienen soll.

Mehraufwand für bessere Leistung

Um den Anwendern von AMD-GPUs eine möglichst gute Leistung mit den freien Treibern zu ermöglichen, habe das Kernel-Team von Ubuntu zudem einige Funktionen aus dem noch nicht verfügbaren Linux 4.5 auf die in Xenial genutzte Version 4.4 zurückportiert. Bei einem Upgrade auf Ubuntu 16.04 wird außerdem der proprietäre Treiber samt der Xorg-Konfigurationsdatei zwangsweise entfernt, so dass tatsächlich alle auf die freien Treiber migriert werden.

Noch haben die freien Treiber von AMD im Vergleich zum proprietären einige Nachteile. So wird etwa die OpenGL-Spezifikation noch nicht vollständig unterstützt und deren Leistungsfähigkeit ist insbesondere bei Spielen noch nicht gleichwertig. Wer deswegen trotzdem weiter den proprietären Treiber von AMD nutzen möchte, muss diesen vom Hersteller beziehen. Im Vergleich zur fast automatischen Installation bisher müssen Nutzer damit etwas mehr Aufwand betreiben. Es ist allerdings davon auszugehen, dass AMD die Installation so einfach wie möglich gestalten wird.


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teleborian 11. Mär 2016

Au Ja hat da wer schon Erfahrung wie sich die Neuerungen auswirken? Ich stehe wohl kurz...

teleborian 11. Mär 2016

Auch bei 7 Jahre alten Karten?

ManMashine 11. Mär 2016

Is ja auch logisch. AMD bekommt ja genug Geld durch die PS4 Verkäufe. Und solange die PS4...



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