Xbox One Personalisierte Werbung durch Kinect 2.0

Sehr wahrscheinlich war es bislang schon, jetzt hat ein Mitarbeiter von Microsoft bestätigt: Über die Kinect 2.0 soll Xbox One unter anderem per Stimmerkennung personalisierte Werbung im Dashboard einblenden können.

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Ein bisschen verwunderlich ist es schon, wie es Microsoft offenbar immer wieder schafft, die Xbox One nicht in das beste Licht zu rücken. Nach Aufregern wie den DRM-Maßnahmen oder dem Preis ist es nun die für Werbung geplante Auswertung des Nutzerverhaltens per Kinect 2.0. Die meisten Spieler mögen so etwas nicht, trotzdem erzählen Mitarbeiter von Microsoft darüber einer kleinen britischen Web-Seite Sachen, über die andere Firmen zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt vielleicht schlicht schweigen würden.

Konkret geht es um einen Bericht auf Sticktwiddlers.com. Ein Redakteur des Magazins hat Microsoft in London besucht und dort unter anderem mit Angestellten des für die Werbung auf der Xbox zuständigen Teams gesprochen. Und die erzählen dann erstaunlich freimütig, dass die rund 500 Euro teure Xbox One von vornherein auch unter Berücksichtigung von zielgruppenorientierter Werbung entwickelt worden ist. Die namentlich nicht genannten Mitarbeiter betonen immerhin die Vorteile, die das für den Nutzer hat: Der bekomme nur für ihn relevante Anzeigen auf dem Dashbord zu sehen, die ihn mutmaßlich wenig stören.

"Bei der Xbox One haben sich Technik und Kinect stark verbessert, so dass die Stimmerkennung und der Wechsel zwischen Spielen und Fernsehen wesentlich fließender ist, was wir hoffentlich in Werbung nutzen können", so einer der Angestellten zu Sticktwiddlers.com. Das Sammeln von biometrischen Daten solle auf zwei Arten geschehen: "Es gibt die Produzenten von Spielen, die über eine andere Schnittstelle mit anderem Code und Systemen verfügen, so dass sie deutlich mehr Kontrolle über das Ganze haben", sagte einer der Manager. "Wir von der Anzeigenabteilung hingegen haben ein etwas eingeschränktes Informationsangebot, um den Nutzer zu schützen." Letzteres sei Microsoft sehr wichtig, weshalb sein Team bestimmte Sachen nicht machen könne - was genau, behält er für sich.

Die Möglichkeit, per Kinect 2.0 das Verhalten des Nutzers zu beobachten und zu analysieren, entfacht seit Bekanntgabe der Xbox One Kritik von Datenschützern und Politikern. So hat Bundesdatenschützer Peter Schaar die Konsole als "Überwachungsgerät" bezeichnet. Laut Microsoft soll der Nutzer sehr weitgehend Kontrolle darüber bekommen, welche Daten wie verarbeitet werden. Und wer mag, soll Kinect 2.0 in den Optionen des Geräts vollständig ausschalten können.


NameSuxx 19. Jul 2013

... Fakt ist das der erste eindruck zerstört ist.

koflor 09. Jul 2013

Verstehe ich jetzt nicht, was Du nun konkret sagen willst. Ich fand das Spiel von Anfang...

oBsRVr666 08. Jul 2013

Gerade? http://www.youtube.com/watch?v=HTkA9L2J2gY

Boudisa 07. Jul 2013

Die mag zwar keinen Onlinezwang seitens MS haben. Aber die Spiele werden entsprechend...

Versuchsperson 06. Jul 2013

Mein Browser hat noch niemals mein Fernsehverhalten analysiert und verschickt! Mein...

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