X Vario: Kompaktkamera von Leica für 2.450 Euro
Leica X Vario (Bild: Leica)

X Vario Kompaktkamera von Leica für 2.450 Euro

Statt der erhofften Systemkamera hat Leica mit der X Vario eine Kompaktkamera vorgestellt, deren Objektiv nicht abnehmbar ist. Die neue Leica mit APS-C-Sensor soll 2.450 Euro kosten und dürfte zu den teuersten Kompaktkameras auf dem Markt gehören.

Anzeige

Die Leica X Vario erinnert optisch zwar an eine Systemkamera, aber ihr Zoomobjektiv ist im Gegensatz zu diesen Modellen nicht abnehmbar und besitzt einen Autofokus. Es deckt eine Kleinbildbrennweite von 28 bis 70 mm ab. Mit f/3,5 im Weitwinkel und f/6,4 im Telebereich ist das Objektiv nicht besonders lichtstark. Das muss aber nicht unbedingt einen Einfluss auf die Bildqualität haben - doch bei schlechtem Licht sind längere Belichtungszeiten notwendig, die nur mit einer Erhöhung der Lichtempfindlichkeit verhindert werden können.

  • Leica X Vario (Bild: Leica)
  • Leica X Vario (Bild: Leica)
  • Leica X Vario (Bild: Leica)
  • Leica X Vario (Bild: Leica)
  • Leica X Vario (Bild: Leica)
Leica X Vario (Bild: Leica)

Der APS-C-Sensor der Leica-Kamera erreicht eine effektive Auflösung von 16,2 Megapixeln und lässt sich bis zu einer Lichtempfindlichkeit von ISO 12.500 einstellen. Neben JPEGs kann die Kamera auch im Rohdatenformat DNG aufnehmen. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei einstellbar 3 oder 5 Bildern pro Sekunde. Ein kleiner Blitz ist in die Kamera eingebaut. Dazu kommt ein Blitzschuh für externe Blitzgeräte.

Die Kamera kann auch Videos in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) bei 30 Vollbildern pro Sekunde im MP4-Format aufnehmen. Das Mikrofon ist mit einem Windgeräuschfilter ausgerüstet.

Der Gehäusedeckel der Leica X Vario besteht aus Aluminium und ist mit zwei Einstellrädern ausgestattet, mit denen die Blenden- und die Belichtungszeit eingestellt werden können. Es kann auch eine Vollautomatik benutzt oder rein manuell eingestellt werden.

Die Kamera ist mit einem 3 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 920.000 Bildpunkten ausgerüstet und kann mit einem Aufstecksucher versehen werden, der sich um 90 Grad nach oben klappen lässt. Außerdem bietet Leica einen Handgriff für die Kamera an, der sie zwar etwas größer macht, aber leichter ausbalancieren lässt.

Optional ist der Blitz Leica SF 24 D mit Leitzahl 24 oder die Leica SF 58 mit Leitzahl 58 erhältlich. Beide werden auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt. Dazu werden auch Taschen und Trageriemen angeboten.

Die Leica X Vario speichert die Daten auf SDHC- und SDXC-Karten und besitzt einen HDMI-Ausgang. Der Akku soll für rund 350 Bilder ausreichen, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Die Kamera misst 133 x 73 x 95 mm und wiegt mit Akku 628 Gramm.

Im Lieferumfang befindet sich eine Lizenz für Adobe Lightroom für Windows und Mac OS X. Die Leica X Vario kostet 2.450 Euro. Der elektronische Aufstecksucher wird für 400 Euro angeboten, der Handgriff für 115 Euro.


bernd71 12. Jun 2013

Wenn sie es ausgeben ist es für sie nicht zu viel. Jeder hat andere Prioritäten und die...

Egon E. 12. Jun 2013

Die Kamera wird bei schlechtem Licht sicher nicht viel besser sein als gute Kompakte (mit...

zonk 12. Jun 2013

Das ist keine Panaleica sondern eine echte Leica. Ueber die Partner bei der Elektronik...

Kommentieren



Anzeige

Anzeige

  1. JAVA Softwareentwickler (m/w)
    MPDV Mikrolab GmbH, Heimsheim
  2. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  3. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  4. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Taxi-Konkurrent

    Landgericht verbietet Uber deutschlandweit

  2. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  3. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  4. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  5. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  6. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  7. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  8. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  9. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  10. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel