Wortmarken Python gewinnt Markenstreit

Aus dem Streit um die Wortmarke "Python" geht der Betreuer der quelloffenen Programmiersprache als Sieger hervor. Das britische Unternehmen Veber zieht seinen Antrag auf die Wortmarke Python zurück und wird seine Produkte unter einem anderen Namen vermarkten.

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Die Python Software Foundation (PSF) darf ihren Namen konkurrenzlos weiterverwenden. Der Internetdienstleister Veber aus Großbritannien versucht nicht weiter, sich die Wortmarke "Python" zu sichern. Außerdem will Veber seine Server- und Cloud-Produkte umbenennen, um "eine Verwechslung mit der Programmiersprache Python zu vermeiden," wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Veber und der PSF heißt.

Das britische Unternehmen PO Box Hosting Limited, das in Europa unter den Namen Veber auftritt, habe den Streit ohne Verhandlungen beendet, sagte Van Lindberg, Vorsitzender der Python Software Foundation. Die PSF dankte für die europaweite Unterstützung in dem Markenstreit.

Trademark in den USA aber nicht in Europa

Veber hatte seine Cloud-Server- und Backupdienste unter dem Namen Python angeboten. Die Python Software Foundation hatte daraufhin den Anbieter mehrfach kontaktiert, um die "Sache zu besprechen", wie die PSF erklärte. Statt einer Antwort hatte Veber einen Antrag gestellt, sich das Wortrecht "Python" in Europa zu sichern. In den USA hält die PSF das Trademark auf den Namen, in Europa bislang aber noch nicht.

Die PSF hatte daraufhin die Community gebeten, Unterlagen einzuschicken, die beweisen sollten, dass die Skriptsprache Python seit mehr als 20 Jahren unter diesem Namen europaweit genutzt wird. Außerdem wollte die PSF gegen Veber vorgehen und sich selbst die Wortmarke sichern.

Den Domainnamen python.co.uk hatte sich Veber bereits vor 13 Jahren gesichert. Die PSF hatte darauf hingewiesen, dass die Webadresse lediglich als Weiterleitung zu den anderen Domains des Unternehmens diente. Ob Veber auch die Domain aufgibt, ist bislang nicht bekannt.


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