World of Warcraft: Blizzard testet Mikrotransaktionen
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

World of Warcraft Blizzard testet Mikrotransaktionen

"Pay to win" statt "pay to play"? Diese Frage treibt derzeit Spieler von World of Warcraft um. Grund sind Hinweise auf einen Ingame-Itemshop auf den Blizzard-Testservern.

Anzeige

Seit einigen Tagen läuft auf dem öffentlichen Testserver eine Version von World of Warcraft, in der es einige recht klare Indizien auf Mikrotransaktionen gibt. Unter anderem gibt es dort einen Hinweis auf ein "Elixir of Wisdom", das für kurze Zeit die Zahl der Erfahrungspunkte verdoppelt, die der Spieler verdienen kann.

Im hauseigenen Forum hat Community-Manager Jonathan Brown dazu erklärt, dass Blizzard derzeit untersucht, "Spielern in bestimmten Regionen Käufe direkt im Spiel zu erlauben". Als Teil dieses Prozesses würden deshalb einige dazu nötige "Elemente auf den öffentlichen Testservern auftauchen". Weitere Informationen dazu soll es später geben.

In der nachfolgenden, sehr langen Diskussion verleihen viele Spieler vor allem ihrer Sorge Ausdruck, dass World of Warcraft dadurch zum "Pay to Win"-MMORPG werden könnte, indem man sich also handfeste spielerische Vorteile, wie sie etwa Zaubertränke bieten, im Spiel kaufen kann.

Derzeit gibt es als Webangebot einen Itemshop, der harmlose Extras wie besondere Haus-, Reit- und Flugtiere zu Preisen ab 10 Euro anbietet. Für Blizzard könnte es Sinn ergeben, neue Geschäftsmodelle auszuprobieren, um mit World of Warcraft weiterhin Geld zu verdienen. Die Anzahl der Abonnenten ist zuletzt auf derzeit 8,3 Millionen gefallen - ein Jahr zuvor, im Frühjahr 2012, waren es noch 1,3 Millionen mehr.


Zuiken 22. Jul 2013

Ich kann es kaum erwarten da ich dieses Spiel ohnehin (fast) nur zum Rollenspiel nutze...

Ganta 08. Jul 2013

Außerdem hat Blizz wohl dort am meisten Spieler verloren. Vielleicht stehen die ja auf...

Ganta 08. Jul 2013

Das neue Talentsystem ist Top. Bei dem davor gabs auch keine große Auswahl. Soweit ich...

Neverforgive 08. Jul 2013

Ich finde es recht verblüffend wie schnell man den Blick für Objektive verleiren kann...

Nolan ra Sinjaria 08. Jul 2013

1. 96Mio ¤ sind es wohl nicht, da asiatische Accs soweit ich weiß billiger sind. 2. würde...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler (m/w)
    windream GmbH, Bochum
  2. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  3. Spezialist/-in für Datenverkabelungen und Multimedia für Schulen
    Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  4. Data Miner / Data Analyst (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel