Anzeige
Die Friitzbox 7390 ist eines der betroffenen Modelle.
Die Friitzbox 7390 ist eines der betroffenen Modelle. (Bild: AVM)

WLAN-Router Sicherheitslücke im Mediaserver der Fritzbox

Einige Router der Serie Fritzbox von AVM geben im lokalen Netz ihre Konfigurationsdaten preis, ohne dass dafür eine Zugriffsberechtigung besteht. Im schlimmsten Fall kann so auch das WLAN-Passwort ausgelesen werden. Für zwei betroffene Router gibt es bereits ein Firmwareupdate.

Anzeige

In Verbindung mit ihrem per UPnP arbeitenden Mediaserver können einige Fritzboxen auch vertrauliche Daten weitergeben. Der Fehler wurde von Heise Online veröffentlicht, nachdem die Redaktion den Hersteller AVM davon in Kenntnis gesetzt hatte. Die Lücke soll nicht in der Umsetzung des UPnP-Protokolls selbst stecken, sondern in einem Webserver der "Fritz!Box".

Über einen Browser sollen sich so durch Eingabe der richtigen URL - die auf ein Verzeichnis des internen Speichers der Fritzbox verweist - Konfigurationsdaten des Routers auslesen lassen. Dabei kann unter noch nicht veröffentlichten Bedingungen auch das WLAN-Passwort im Klartext ausgelesen werden.

Der Fehler liegt an der Art, wie die Fritzbox die Freigabe von Dateien in ihren Voreinstellungen regelt. Wie AVM in einer Beschreibung der Lücke zeigt, sind ab Werk alle Mediendateien auf einem an den Router angeschlossenen USB-Speicher sowie auch der interne Speicher des Routers freigegeben. Um den Fehler zu beheben, reicht es laut AVM bereits, die Freigabe nur für ein bestimmtes Verzeichnis eines USB-Speichers zu erlauben.

  • Unten rechts lässt sich die Freigabe einschränken. (Bild: AVM)
Unten rechts lässt sich die Freigabe einschränken. (Bild: AVM)

Dennoch will AVM die Lücke selbst auch mit neuen Firmwareversionen für die Router schließen. Die bei diesem Unternehmen Labor genannten Betaversionen mit entsprechenden Fixes gibt es bereits für die Fritzboxen mit den Modellnummern 7390 und 7270 v3. Betroffen ist nach Angaben von AVM außerdem die Fritzbox 3270, für die es aber noch kein Update gibt.

Eine vollständige Liste der Router mit dem Fehler gibt es noch nicht. Daher ist auch nicht auszuschließen, dass der Fehler auch in von AVM für Provider hergestellten Routern existiert, welche die Dienstleister unter eigenen Namen vertreiben. So stammen beispielsweise einige Speedport-Router der Telekom von AVM.

AVM weist in seiner Mitteilung zwar darauf hin, dass ein Zugriff auf die Konfigurationsdaten per Internet nicht möglich sei, Heise Online widerspricht dem jedoch. Durch Cross-Site-Scripting sei es vielleicht möglich, Webseiten so zu präparieren, dass sich die Daten auch aus der Ferne auslesen lassen.


eye home zur Startseite
Mirko Steiner 23. Mai 2012

Laut AVM wollen die das generell nicht mehr in den Geräten anbieten... siehe: http...

Kommentieren



Anzeige

  1. Webentwickler/-in
    ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard (Österreich)
  2. Automatisierungstechniker / Programmierer (m/w)
    Vogt-Plastic GmbH, Rheinfelden
  3. Software-Entwickler (m/w) Java/C++
    IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen
  4. Professional IT Consultant Automotive Marketing und Sales (m/w)
    T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. TIPP: Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere [3D Blu-ray]
    9,99€
  2. 3 Blu-rays für 18 EUR
    (u. a. Rache für Jesse James, Runaway, The Wanderers)
  3. VORBESTELLBAR: BÖHSE FÜR'S LEBEN [Blu-ray]
    36,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Wie dumm kann man eigentlich sein?

    Berner Rösti | 19:53

  2. Re: Mir gefällt die Überschrift nicht,...

    gadthrawn | 19:52

  3. Re: Der Fahrer ist eindeutig schuld.

    Poison Nuke | 19:50

  4. Re: Telekom Propaganda Kampagne

    Nogul | 19:42

  5. Re: Google hat die GPL getötet

    Lapje | 19:38


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel