Wizdish Günstig durch den Cyberspace

Eine vergleichsweise preisgünstige Lösung für das Laufen in virtuellen Welten soll Wizdish werden. An der Kampagne auf Kickstarter gibt es allerdings Kritik - nicht weil die Macher zu viel, sondern nach Auffassung der Community zu wenig versprechen.

Anzeige

Seit 2001 arbeiten die aus England stammenden Erfinder des Wizdish nach eigenen Angaben an ihrer Idee: einer Art großen Schale, auf der Spieler mit Spezialschuhen das Laufen und Gehen im virtuellen Raum simulieren können. Die Bewegungen werden - anders als bei der kürzlich vorgestellten Omni - mit Hilfe einer Kinect-Kamera und einer speziellen Software ins Programm übermittelt. Die Entwickler versuchen, über Kickstarter mindestens 50.000 Britische Pfund zu sammeln.

Für 150 Britische Pfund (rund 180 Euro) gibt es die Laufschüssel plus ein paar Schuhe und die Software. Vergleich: Für Omni mussten Kickstarter-Unterstützer mindestens 250 US-Dollar investieren, derzeit sind deutlich über 400 US-Dollar nötig, dazu kommen recht hohe Versandkosten.

Anders als Omni verfügt Wizdish nicht über einen in Höhe der Hüfte angebrachten Sicherheitsring. Nach Angaben der Macher sei der nicht nötig, weil die Nutzer auch so nicht umfallen würden. Auf Bildern und im Video sehe das Ganze angeblich viel instabiler aus, als es im echten Leben sei.

In Foren üben Fans des Wizdish übrigens Kritik an den Erfindern, dass diese ihr - nach Ansicht der Fans sehr vielversprechende - Gerät nicht gut genug anpreisen würden. Bislang ist mit rund 5.000 Britische Pfund auch nur rund ein Zehntel der Mindestsumme zusammengekommen, während Omni kurz vor Überschreitung der Eine-Million-US-Dollar-Grenze steht.

Offenbar sind sich die beiden Herstellerfirmen nicht sonderlich grün. So ärgert sich ein Wizdish-Vertreter im Forum, dass offenbar ein Mitarbeiter des Omni-Machers Virtuix unter einem Vorwand ein Vorserienmodell von Wizdish bestellt hat.


Potty 04. Jul 2013

Soso. Alle Erfinder sind also immer Hippie Dudes und Hipster. Das sagt jeder. Das war...

Potty 04. Jul 2013

Der WizDish am Markt auf jeden Fall ne gute Chance, weil es etwas billiger ist, und...

Nolan ra Sinjaria 04. Jul 2013

Naja blöd wird es nur wenn einem das Bild in der VR Brille was komplett anderes erzählt...

IrgendeinNutzer 04. Jul 2013

Rrrreeeeespawn!

LastUnicorn 04. Jul 2013

Abgesehen davon, dass es nicht nach wirklichen Laufen aussieht und sich sicher auch nicht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel