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Kinect: Hinweis auf auffälliges Verhalten
Kinect: Hinweis auf auffälliges Verhalten (Bild: Microsoft)

Wissenschaft: Kinects sollen Autismus diagnostizieren helfen

Kinect: Hinweis auf auffälliges Verhalten
Kinect: Hinweis auf auffälliges Verhalten (Bild: Microsoft)

US-Wissenschaftler testen ein System, das Medizinern helfen soll, Autismus bei Kindern zu erkennen. Dazu werden die Kinder mit Kinects beobachtet, ihr Verhalten wird von einem Computer ausgewertet. Dieser weist auf mögliche Symptome hin.

Wissenschaftler in den USA wollen mit Hilfe der Kinect Autismus bei Kindern diagnostizieren. Mit Microsofts Bewegungssteuerungssystem wollten sie Verhaltensstörungen erkennen, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin New Scientist.

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Die Wissenschaftler um Guillermo Sapiro und Nikolaos Papanikolopoulos haben dafür einen Kindergarten am Institute of Child Development der Universität des US-Bundesstaates Minnesota in Minneapolis mit fünf Kinects ausgestattet. Damit beobachten sie die Kinder, die meist in Gruppen zu zehnt in dem Raum spielen. Die Kinects erkennen die Kinder an ihrer Statur sowie an der Farbe ihrer Kleider.

Hyperaktiv oder zu still

Die Bilder werden in drei Computer gespeist. Diese analysieren dann, ob die Kinder auffällige Verhaltensweisen zeigen, etwa ob sie hyperaktiv sind und sich im Vergleich zu ihren Spielkameraden viel mehr bewegen oder ob sie viel stiller sind als diese. Beide Phänomene können auf Autismus hinweisen.

Stelle der Computer Auffälligkeiten fest, sollten Mediziner die betreffenden Kinder untersuchen und eine Diagnose stellen, sagte Sapiro. "Die Idee ist nicht, dass wir die Diagnose ersetzen, sondern wir bringen die Diagnose überall hin." Das System sei wie ein Lehrer. Der sage den Eltern ja auch Bescheid, wenn sich ihr Kind auffällig verhalte. Genau das mache das System auch: Es weise darauf hin, dass Eltern mit ihrem ein Kind einen Spezialisten konsultieren sollten.

Schwierig zu erkennen

Die Diagnose von Autismus ist schwierig, und je früher die Entwicklungsstörung erkannt und therapiert wird, desto besser. Dafür schaut sich der Mediziner zunächst ohnehin Videoaufnahmen von dem Kind beim Spielen an.

Sapiro und Papanikolopoulos wollen herausfinden, ob sich mit ihrem Kinect-basierten System dieser Teil der Diagnose automatisieren lässt. Die beiden Wissenschaftler wollen ihr Konzept auf der IEEE International Conference on Robotics and Automation vorstellen. Die Konferenz findet vom 14. bis zum 18. Mai 2012 in Saint Paul im US-Bundesstaat Minnesota statt.


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Charles Marlow 12. Mai 2012

Nur die Pantoffeln bringt es (noch) nicht ans Bett. ;)

Henny T 11. Mai 2012

Kinect selbst ist ja nuir eine Art Sensor. Mal sehen was die Welt sich die so für...

Endwickler 11. Mai 2012

Ist denn da nicht schon ein Anfang gemacht mit der Verurteilung des Schülers, der in...



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