Windows Vista: Mainstream-Support endet
Microsoft beendet Mainstream-Support von Windows Vista. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Windows Vista Mainstream-Support endet

Microsoft beendet am heutigen 10. April 2012 den Mainstream-Support für Windows Vista. Dann gibt es gratis nur noch Sicherheitspatches, für Fehlerkorrekturen oder Optimierungen an Vista muss bezahlt werden.

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Der Mainstream-Support für Windows Vista endet nach mehr als fünf Jahren am heutigen 10. April 2012. Microsofts Betriebssystem Vista kam Ende Januar 2007 auf den Markt. Ab dem 11. April 2012 bietet Microsoft für Windows Vista nur noch den kostenpflichtigen Extended Support an, den es weitere fünf Jahre bis zum 11. April 2017 geben wird.

Sicherheitspatches gibt es weiterhin kostenlos

Aber auch nach Auslaufen des Mainstream-Supports erhalten Vista-Nutzer weiterhin Sicherheitsupdates, ohne dafür den Extended Support buchen zu müssen. Sicherheitspatches bietet Microsoft also weiterhin kostenlos an. Dies gilt wie der Extended Support weitere fünf Jahre.

Funktionsverbesserungen, Fehlerkorrekturen oder andere Updates für Windows Vista erhalten hingegen künftig nur noch Kunden, die den Extended Support von Microsoft eingekauft haben. Allerdings wird es mit Extended Support Updates nur für Vista-Systeme geben, auf denen das Service Pack 2 installiert ist. Für Windows Vista mit und ohne Service Pack 1 wird er nicht angeboten.

Den Extended Support gibt es für alle Vista-Ausführungen. Zunächst sollte es ihn nur für die Unternehmensversionen von Vista geben, davon rückte Microsoft dann aber ab. Dies gilt auch für den Extended Support für Windows 7.

Mainstream-Support von Windows 7 läuft bis 2015

Der Extended Support von Windows XP läuft bereits und endet am 8. April 2014. Bis zum 13. Januar 2015 gibt es noch den Mainstream-Support von Windows 7. Der Extended Support für alle Windows-7-Versionen läuft noch bis zum 14. Januar 2020.

Microsoft gehört zu den Firmen, die ihr Betriebssystem besonders lange nach dem Marktstart mit Sicherheitsupdates versorgen. Zum Vergleich: Apple unterstützt in der Regel nur die Vorversion der jeweils aktuellen Version des Betriebssystems weiter mit Sicherheitspatches, so dass Mac-OS-Anwender nur wenige Jahre Sicherheitsupdates für eine Hauptversion erhalten. Im Unterschied zu Microsoft liefert Apple keine eindeutigen Informationen dazu, wie lange der Supportzeitraum jeweils ist. Im aktuellen Fall des Flashback-Trojaners fällt Apples Vernachlässigung der Sicherheitsinteressen der Kunden negativ auf.


SoniX 17. Apr 2012

Najaaaaa... Im Grunde hast du ja Recht. Wenn man ein altes und ein neues System auf nen...

Bouncy 17. Apr 2012

Das ist eine Sammlung von Hotfixes, die Microsoft selbst veröffentlich hat. Die...

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