Windows-RT-Tablet Microsofts Surface bald auch im Einzelhandel

Nach dem zurückhaltenden Verkaufsstart von Microsofts Windows-RT-Tablet Surface wird das Gerät bald auch abseits der bisherigen Vertriebswege erhältlich sein. Das Unternehmen erwähnt in einer Mitteilung auch den Einzelhandelsverkauf außerhalb der USA.

Anzeige

Microsoft plant laut einer eigenen Mitteilung, die Vertriebswege des Surface-Tablets ab Mitte Dezember 2012 auszuweiten. Das Tablet soll zunächst in den USA und Australien in den Einzelhandel kommen, in den kommenden Monaten würden weitere Länder folgen.

In den USA ist das Gerät bisher nur in den Microsoft Stores und online bei Microsoft erhältlich, ebenso in Kanada. Die seit August 2012 zum Weihnachtsgeschäft eingerichteten zusätzlichen Microsoft-Geschäfte sollen laut Microsoft außerdem bis ins nächste Jahr geöffnet bleiben.

In Deutschland kann das Surface bisher nur online gekauft werden. Zwar ist das Gerät auch abseits des deutschen Microsoft-Online-Stores bei anderen Onlinehändlern erhältlich, dort jedoch zu deutlich höheren Preisen als bei Microsoft selbst. Fast 100 Euro mehr als Microsoft verlangen die Onlinehändler.

Konkrete Pläne zu möglichen Einzelhandelspartnern in Deutschland nennt Microsoft nicht. Das Unternehmen plant laut der britischen Financial Times, auch in Europa eigene Microsoft Stores zu eröffnen. Eine offizielle Stellungnahme dazu gibt es bisher jedoch nicht.

Schwacher Verkaufsstart

Das Gerät mit dem neuen Betriebssystem Windows RT verkauft sich seit dem offiziellen Start am 26. Oktober 2012 eher bescheiden. Dies erwähnte Microsoft-Chef Steve Ballmer im November 2012 auch gegenüber einer französischen Tageszeitung. Grund sei, dass das Surface nur online und in einigen Microsoft Stores in den USA angeboten werde.

"Auf die Frage nach Surface verwendete Steve den Begriff 'bescheiden' in Bezug auf unser Herangehen an die Produktion und Auslieferung von Surface mit Windows RT. [...] Während unser Herangehen bescheiden war, waren die Reaktionen auf das Gerät 'fantastisch'", relativierte Microsofts Pressestelle die Aussage des Chefs später.

Bereits einen Monat nach der Markteinführung des Surface mit Windows RT berichteten Zulieferer allerdings, dass Microsoft die Aufträge um die Hälfte verringert habe. So sollen statt der geplanten 4 Millionen Geräte nur noch 2 Millionen Tablets produziert worden sein. Einige Zulieferer prognostizierten bereits knapp drei Wochen nach der Einführung, dass das US-Unternehmen für 2012 die Absatzziele des Surface verfehlen würde.

Microsoft-Mitarbeiter erhalten ihr Surface

Seit dem 26. Oktober 2012 ist Microsofts Tablet Surface mit Windows RT mit Nvidias ARM-SoC Tegra 3 verfügbar. Das Surface Pro mit Windows 8 soll im Januar 2013 folgen. Das RT-Tablet kostet mit 32-GByte-Flash-Speicher bei Microsoft 480 Euro. Microsofts Surface RT ist mit einem 10,6-Zoll-Display mit einer 16:9-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und fünf Touch-Punkten ausgestattet.

Laut eines Berichts von Zdnet.com erhalten momentan die ersten Microsoft-Mitarbeiter ihr kostenloses Surface-Tablet. Microsoft hatte laut Mitarbeiteraussagen bei einer Betriebsversammlung im September 2012 angekündigt, dass alle Vollzeitbeschäftigten ein Surface mit Windows RT bekommen würden. Ob die Verteilung für die Vorweihnachtszeit geplant war, oder ob die anfänglichen Lieferschwierigkeiten dazu beigetragen haben, dass die Geräte erst jetzt verteilt werden, ist nicht bekannt.


Testdada 14. Dez 2012

Du führst dich selber ad absurdum. Nein, das stimmt schlichtweg nicht, es ist wesentlich...

quantummongo 14. Dez 2012

finde ich wirklich gelungen.... das Dock, Keyboard, Cover usw finde ich eigentlich echt...

iu3h45iuh456 13. Dez 2012

Das alleine ist es nicht mal. Microsoft muss sich in Geduld üben und experimentieren...

nmSteven 13. Dez 2012

Vor jedem minetarisierten YouTube Video. Auf der PlayStore Webseite (die auch einige...

Kommentieren




Anzeige
  1. Solution Architect (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, Frankfurt
  2. Leiter Bereich IT (m/w)
    Barmherzige Brüder Trier e.V., Koblenz
  3. Stellvertretender Teamleiter (m/w) IT-Helpdesk
    Rhenus AG & Co. KG, Holzwickede
  4. Head Technical Customer Implementation (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sony

    Die Playstation 4 ist schwarz - und verschwommen

  2. Palava

    Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

  3. Browser

    Opera für Android 14 mit Webkit-Engine ist da

  4. Travelstar 5K1500

    Notebookfestplatte mit 1,5 TByte

  5. Sandisk und Toshiba

    Flash-Speicher wird kleiner

  6. Samsung

    Galaxy-S4-Funktionen für das Galaxy S3

  7. Bezahldienst

    Google Checkout wird eingestellt

  8. LG

    Flexibles OLED für gewölbte Smartphones

  9. Apple-Tablet

    Produktion des iPad 5 soll im Juli anlaufen

  10. Hochauflösend

    Samsung zeigt Notebookdisplay mit 3.200 x 1.800 Pixeln



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sailfish-Smartphone: Jolla stellt "The Other Half" vor
Sailfish-Smartphone
Jolla stellt "The Other Half" vor

Jolla hat unter dem Namen "The Other Half" (Die andere Hälfte) sein erstes Smartphone mit dem Meego-Nachfolger Sailfish OS vorgestellt. Die Entwickler von Nokias einzigem Meego-Smartphone N9 bieten "Die andere Hälfte" mit 4,5-Zoll-Display ab sofort zur Vorbestellung an.

  1. Sailfish OS Erste Jolla-Smartphones Anfang Mai erhältlich
  2. Displayserver Wayland 1.1 mit neuen Weston-Backends
  3. Jolla SDK für Sailfish veröffentlicht

Paul Otellini: Wie Intel das iPhone verpasst hat
Paul Otellini
Wie Intel das iPhone verpasst hat

"Ich hätte auf mein Gefühl vertrauen sollen." Das sagt der Ex-Intel-Chef über die gescheiterten Verhandlungen für einen SoC von Intel im ersten iPhone vor dem Start im Jahr 2007.

  1. Mophie Juice Pack Plus Akkuhülle für 10 Stunden mehr Sprechzeit mit dem iPhone 5
  2. Apple und T-Mobile USA Neues iPhone 5 mit HSPA-Unterstützung auf dem AWS-Band
  3. Digitimes Neues iPhone soll im Sommer kommen

Sony, Nintendo, CIA: Lange Haftstrafen für Lulzsec-Mitglieder
Sony, Nintendo, CIA
Lange Haftstrafen für Lulzsec-Mitglieder

Ein Londoner Gericht schickt drei Mitglieder des Kollektivs Lulzsec ins Gefängnis. Ein vierter Angeklagter hat eine Bewährungsstrafe erhalten.

  1. Sony, Nintendo, CIA Lulzsec-Cracker gestehen Cyberangriffe
  2. Defacement Reuters-Redakteur soll Anonymous geholfen haben

Zum Artikel