Windows-Phone-8-Smartphone Nokias Lumia 520 kommt für 180 Euro auf den Markt

Nokia will in den nächsten Tagen die Windows-Phone-8-Smartphones Lumia 520 und Lumia 720 auf den Markt bringen. Das Lumia 520 richtet sich vor allem an Einsteiger, der Listenpreis beträgt 200 Euro, im Handel kann es aber auch schon für 180 Euro bestellt werden.

Anzeige

Voll im Zeitplan bringt Nokia die beiden neuen Lumia-Modelle 520 und 720 nun auf den Markt. Beide Modelle waren für das zweite Quartal 2013 angekündigt und kommen nun bereits zum Beginn des Quartals in den Handel. Nokia selbst verspricht, dass die beiden neuen Windows-Phone-8-Smartphones bereits bei einzelnen Händlern zu bekommen sein sollen. Aber weder bei den vier deutschen Mobilfunknetzbetreibern noch bei Onlinehändlern sind die beiden neuen Lumia-Modelle derzeit vorrätig. In den kommenden Tagen werden die beiden Smartphones aber wohl verfügbar sein.

Nokia hatte sowohl das Lumia 520 als auch das Lumia 720 auf dem Mobile World Congress Ende Februar 2013 in Barcelona vorgestellt. Der Listenpreis für das Lumia 520 liegt unverändert bei 200 Euro, im Handel kann es aber schon für 180 Euro vorbestellt werden. Damit ist es das bisher preisgünstigste Lumia-Smartphone von Nokia. Als Nokia seinerzeit das Lumia 620 als preisgünstiges Windows-Phone-8-Smartphone vorstellte, sollte es für 240 Euro auf den Markt kommen, kam dann aber für 270 Euro. Für das Lumia 720 hat Nokia einen Listenpreis von 380 Euro festgelegt; Kunden bekommen es aber schon für 340 Euro.

Das Lumia 520 hat einen 4 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, was einer Pixeldichte von 233 ppi entspricht. Das Display soll kratzfest sein und sich auch ohne Einschränkungen mit herkömmlichen Handschuhen oder Fingernägeln bedienen lassen. Rückwärtig ist eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus eingebaut, auf eine Frontkamera wurde wohl aus Kostengründen verzichtet. Im Smartphone steckt ein Dual-Core-Prozessor mit 1-GHz-Taktrate aus Qualcomms Snapdragon-Familie. Der Arbeitsspeicher fasst 512 MByte, der Flash-Speicher ist 8 GByte groß und es gibt einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte.

Das Smartphone unterstützt die UMTS-Frequenzen 900 und 2.100 MHz sowie HSDPA mit bis zu 21 MBit/s. Ferner gibt es Quad-Band-GSM, Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 3.0. Im Gerät stecken ein GPS-Empfänger und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 520 (Bild: Nokia)
  • Lumia 720 (Bild: Nokia)
  • Lumia 720 (Bild: Nokia)
  • Lumia 720 (Bild: Nokia)
  • Lumia 720 (Bild: Nokia)
  • Lumia 720 (Bild: Nokia)
Lumia 520 (Bild: Nokia)

Das Gehäuse des Lumia 520 misst 119,9 x 64 x 9,9 mm und wiegt 124 Gramm. Die Hüllen können vom Käufer ausgetauscht werden. Im UMTS-Betrieb wird mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von knapp 10 Stunden versprochen, die sich im GSM-Betrieb auf fast 15 Stunden erhöhen soll. Im Bereitschaftsmodus gibt Nokia eine Akkulaufzeit von maximal 15 Tagen an. Der Akku hat eine Kapazität von 1.430 mAh.

Lumia 720 mit NFC-Chip und 6,7-Megapixel-Kamera

Das Mittelklassemodell Lumia 720 hat ebenfalls einen Touchscreen, der mit herkömmlichen Handschuhen oder mit den Fingernägeln bedient werden kann. Bei einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll gibt es eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, was eine Pixeldichte von 217 ppi ergibt. Durch Gorilla-Glas sollen Kratzer und Beschädigungen am Display verhindert werden.

Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es auf der Gehäuserückseite eine 6,7-Megapixel-Kamera mit Autofokus, BSI-Sensor und LED-Licht. Auf der Vorderseite ist eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videokonferenzen untergebracht. Prozessor, Arbeitsspeicher, Flash-Speicher und Speicherkartensteckplatz sind identisch zum Lumia 520.

Das Smartphone deckt die vier UMTS-Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz ab und arbeitet in allen vier GSM-Netzen. Es beherrscht GPRS, EDGE sowie HSDPA mit bis zu 21 MBit/s und HSUPA mit bis zu 5,7 MBit/s. Als weitere Drahtlostechniken gibt es Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 3.0. Im Gerät stecken ein GPS-Empfänger mit Kompassfunktion, ein NFC-Chip und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.

Lumia 720 unterstützt drahtloses Laden

128 Gramm wiegt das Lumia 720, das in einem 127,9 x 67,5 x 9 mm großen Gehäuse steckt. Der 2.000-mAh-Akku soll im GSM-Betrieb eine beachtliche Sprechzeit von etwas mehr als 23 Stunden schaffen. Im UMTS-Betrieb verbleiben immer noch gut 13 Stunden. Für den Bereitschaftsmodus gibt Nokia eine Akkulaufzeit von fast 22 Tagen an. Das Lumia 720 unterstützt wie das Lumia 820 und das Lumia 920 die drahtlose Ladetechnik, mit der der Akku ohne Anstöpseln von Kabeln geladen werden kann.

Beide Geräte kommen mit Windows Phone 8 auf den Markt. Außerdem ist bei beiden die Karten-App Here vorinstalliert.


koflor 23. Apr 2013

Woran machst Du das fest?

HansiHinterseher 17. Apr 2013

Die Termine werden nicht nur auf der Kachel angezeigt, sondern auch auf dem...

Vaporware 16. Apr 2013

Hm, wieder mal taucht n Windows Phone mit 41 Megapixel Kamera auf, bin ja mal gespannt AT...

Vaporware 16. Apr 2013

Leider wahr und zum Glück auch kein Problem solange nicht ne kritische Masse erreicht...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  2. Senior System Architect (m/w)
    PAYBACK GmbH, Munich
  3. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen
  4. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. MPAA und RIAA

    Film- und Musikindustrie nutzte Megaupload intensiv

  2. F-Secure

    David Hasselhoff spricht auf der Re:publica in Berlin

  3. "Leicht zu verdauen"

    SAP bietet Ratenkauf und kündigt vereinfachte GUI an

  4. Test The Elder Scrolls Online

    Skyrim meets Standard-MMORPG

  5. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  6. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  7. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  8. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  9. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  10. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel