Microsoft deaktiviert Windows Live Messenger erst im nächsten Jahr vollständig.
Microsoft deaktiviert Windows Live Messenger erst im nächsten Jahr vollständig. (Bild: David Becker/Getty Images)

Windows Live Messenger Netzwerk kann noch bis März 2014 weiter genutzt werden

Microsoft wird am 15. März 2013 lediglich den Einsatz des Windows-Live-Messenger-Clients einstellen. Das Netzwerk selbst bleibt aber noch ein Jahr länger aktiv. Damit können etwa Nutzer von alternativen Messengern Microsofts Netzwerk auch nach dem bislang bekannten Stichtag weiter nutzen.

Anzeige

Microsoft wird das Netzwerk für den Windows Live Messenger noch bis März 2014 fortführen und damit noch nicht in zwei Monaten dichtmachen. Diese Woche hatte Microsoft das Aus des Windows-Live-Messenger-Clients bekanntgegeben. Ab dem 15. März 2013 wird sich die Software nicht mehr bei Microsofts Instant-Messaging-Dienst anmelden können. Nutzer müssen dann zu Skype wechseln, wenn sie weiterhin über einen Microsoft-Dienst Instant Messaging betreiben wollen.

Microsoft machte zunächst keine Angaben, ob damit auch das Windows-Live-Messenger-Netzwerk eingestellt wird. Ars Technica hatte deswegen bei Microsoft nachgefragt und die Auskunft erhalten, dass das Netzwerk zunächst weitergeführt wird. Langfristig wird zwar auch der Dienst eingestellt, aber zunächst können Nutzer alternativer Messenger weiterhin das Windows-Live-Messenger-Netzwerk nutzen.

Auch Kinect-basierter Videochat der Xbox Ende Mitte März 2013

Eine Ausnahme davon wird der Kinect-basierte Videochat der Xbox sein, den Microsoft ebenfalls ab dem 15. März 2013 nicht mehr anbieten wird. Davon sind der offizielle Client, die App für die Windows-Phone-Plattform sowie alternative Clients betroffen.

In einem nächsten Schritt will Microsoft im Oktober 2013 die XMPP-Unterstützung des Netzwerks einstellen. Das gesamte Windows-Live-Messenger Netzwerk kann dann noch bis März 2014 verwendet werden. Bisher ist kein Stichtag bekannt, ab dem das Netzwerk geschlossen wird. Wer also einen alternativen Client verwendet, um über Microsofts Windows-Live-Messenger-Netz Nachrichten auszutauschen, hat noch über ein Jahr Zeit, auf ein anderes Instant-Messaging-Netzwerk zu wechseln.

Microsoft hatte den Kauf von Skype 2011 abgeschlossen und im November 2012 offiziell die Umstellung der Nutzer des Windows Live Messengers auf Skype angekündigt.


sdancer 18. Feb 2013

AFAIK war der XMPP-Support von MS Messenger schon vom Design her so extrem kaputt, so...

SoniX 14. Jan 2013

Schon irgendwie..... verdreht. :-D

h1j4ck3r 14. Jan 2013

Man kann jetzt schon zu ner outlook-webapp im kachellook wechseln mit skydriveverbindung...

Kommentieren




Anzeige

  1. System Engineers (m/w)
    SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Karlsruhe und Berlin
  2. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  3. Software Tester / Testspezialist: Testmanagement / Senior Software Testmanager (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf, Köln
  4. SAP Inhouse Berater (m/w) mit den Schwerpunkten MM und QM
    JOST-Werke GmbH, Neu-Isenburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  2. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  3. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus

  4. Smartphone

    LGs 5-Zoll-Display hat einen 0,7 mm dünnen Rand

  5. Staatsanwaltschaft Dresden

    Öffentliche Fahndung nach Kinox.to-Betreiber

  6. Sicherheit

    Nacktscanner jetzt doch für deutsche Flughäfen

  7. HDMI-Handshake

    Firmware 2.0 lässt manche Playstation 4 verstummen

  8. Motorola

    Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte

  9. Osquery

    Systemüberwachung per SQL von Facebook

  10. Sicherheitslücke

    Drupal-Team warnt erneut vor Folgen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Moore's Law: Totgesagte schrumpfen länger
Moore's Law
Totgesagte schrumpfen länger

Samsung Galaxy Note 4 im Test: Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
Samsung Galaxy Note 4 im Test
Ausdauerndes Riesen-Smartphone mit Top-Hardware
  1. Galaxy Note 4 4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat
  2. Samsung Galaxy Note 4 wird teurer und kommt früher
  3. Gapgate Spalt im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

iPad Air 2 im Test: Toll, aber kein Muss
iPad Air 2 im Test
Toll, aber kein Muss
  1. Tablet Apple verdient am iPad Air 2 weniger als am Vorgänger
  2. iFixit iPad Air 2 - wehe, wenn es kaputtgeht
  3. iPad Air 2 Benchmark Apples A8X überrascht mit drei Prozessor-Kernen

    •  / 
    Zum Artikel