Windows 8 belegt weniger Speicher

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Ein System mit Windows 8 belegt nach der Installation in der Regel deutlich weniger Speicher als Windows 7. Das liegt unter anderem daran, dass bei Windows 8 weniger Systemdienste gestartet werden und einige ganz entfernt wurden. Einige Dienste starten zudem "on demand", also nur dann, wenn sie benötigt werden, und werden auch wieder abgeschaltet, wenn sie eine Weile lang nicht mehr benutzt wurden. Zudem wurde die Speichernutzung einiger grundlegender Bestandteile des Betriebssystems optimiert.

Auch der eigentliche Desktop und die dafür benötigten Komponenten des Betriebssystems werden von Windows 8 erst dann gestartet, wenn dieser oder eine Desktopanwendung erstmals aufgerufen wird. Direkt nach dem Start also läuft der Windows-Desktop nicht und belegt somit auch keinen Speicher. Allein das spart rund 23 MByte ein, die aber nach dem Start des Desktops wieder belegt sind.

Anwendungen können Speicher mit niedriger Priorität anfordern, den Windows 8 dann zuerst freigibt, wenn der freie Speicher knapp wird. Sinnvoll ist das laut Microsoft beispielsweise bei Virenscannern, die eine Datei nur einmalig prüfen und den dafür genutzten Speicher danach eigentlich nicht mehr benötigen.

Windows 8 versucht darüber hinaus, identische Speicherinhalte zu kombinieren, beispielsweise wenn Anwendungen mehr Speicher anfordern, als sie eigentlich benötigen, und diesen mit den immer gleichen Werten füllen. Der Speichermanager von Windows 8 sorgt dann dafür, den durch solche Duplikate belegten Speicher frei zu räumen und nur eine Kopie aufzuheben. Greift eine Anwendung dann wirklich auf die Daten zu, erhält sie eine private Kopie. Auswirkungen auf die Anwendung soll dieses Verhalten nicht haben, aber je nach Zahl der offenen Anwendungen zwischen 10 und mehreren 100 MByte Speicher freigeben.

Umfangreiche GPU-Beschleunigung

Viele Aspekte von Windows 8 werden über die GPU beschleunigt. Dazu hat Microsoft sein Grafik-API DirectX 11.1 neu strukturiert, denn auch die Darstellung von 2D-Grafik über Direct2D und Text über Directwrite, allgemeine Berechnungen und die beschleunigte Videodarstellung werden nun über Direct3D abgewickelt. Dadurch soll die Mischung unterschiedlicher Arten von Inhalten einfacher werden, schließlich verwaltet ein einziges API alle GPU-Ressourcen, die mit dem Rendern zusammenhängen. Direct3D verfügt dazu über einen Mechanismus, um festzustellen, welche Funktionen auf der jeweiligen Hardware zur Verfügung stehen, und passt sich daran an.

Zudem hat Microsoft die Darstellung von Text und 2D-Inhalten optimiert und damit weiter beschleunigt und die sogenannte Target Independent Rasterization, kurz TIR, eingeführt, die bereits von einigen Grafikkarten unterstützt wird. Direct2D wurde auch um neue APIs erweitert, mit denen sich Effekte in Echtzeit auf Elemente des User Interface (UI) und Fotos anwenden lassen, angefangen bei 3D-Transitionen und Perspektivveränderungen, über Weichzeichner bis hin zu Belichtungskorrekturen, Helligkeits- und Kontrasteinstellungen sowie Objektivkorrekturen bei Fotos.

DirectX wurde zudem für Szenarien optimiert, bei denen nur kleine Teile des Bildschirminhalts neu gezeichnet werden müssen, beispielsweise beim Scrollen. Das soll nicht nur für mehr Effizienz und Geschwindigkeit sorgen, sondern auch die Daten reduzieren, die in den Speicher kopiert werden müssen, was letztendlich die Leistungsaufnahme des Systems senkt und so die Akkulaufzeit erhöht.

 Noch schneller booten mit spezieller Hardware für Windows 8Virtuelle statt volle Festplatten 

Christian72D 02. Jan 2013

Ich habe einen Monat lang fast täglich auf meinem laptop mit Win8 gearbeitet und muss...

tundracomp 14. Dez 2012

Das ist doch immer so... Beta-Test beim User Warten wir doch einfach mal bis SP1 oder 2...

Pinguin 06. Dez 2012

Entschuldigung - ich muss es leider mal loswerden, der sieht aus wie ein...

turageo 16. Nov 2012

Völlig richtig, aber genau da liegt auch das Problem im Segment der unbedarften Enduser...

Captain 07. Nov 2012

viel zu gross...

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