Einfacher, schneller und besser online

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Damit Nutzer von Windows 8 unterwegs so einfach ins Internet gehen können, wie sie es von ihrem Smartphone gewohnt sind, hat Microsoft Windows 8 einen Klassentreiber für Mobilfunkmodems verpasst, der praktisch mit allen Mobilfunkmodems funktioniert. Microsoft setzt dabei auf das Mobile Broadband Interface Model (MBIM), einen Standard für Mobilfunkmodems, den heute schon diverse Hersteller unterstützen. MBIM 1.0 wurde vom USB Implementers Forum entwickelt und Ende November 2011 veröffentlicht. Die Nutzung eines UMTS-Sticks soll dank des Klassentreibers genauso einfach sein wie die eines USB-Speichersticks. Damit das auch für neue Modelle gilt, wird der Mobilfunk-Klassentreiber über Windows Update auf dem aktuellen Stand gehalten.

Mit Windows 8 soll auch die bisher übliche Software zur Verwaltung von Mobilfunkverbindungen und den entsprechenden Modems überflüssig werden. Stattdessen bietet Windows 8 ein einheitliches Interface zur Verwaltung der Funktechnik und drahtloser Verbindungen. Nutzer, die über ein Mobilfunkmodem ohne Netzsperre verfügen, das mit mehreren Mobilfunkanbietern funktioniert, können zwischen diesen direkt in Windows 8 umschalten.

Über die Netzwerkeinstellungen von Windows 8 ist es möglich, gezielt einzelne Funkchips - WLAN, Mobilfunk oder Bluetooth - zu deaktivieren oder auch alle gleichzeitig ein- und im Flugzeugmodus auszuschalten. Windows 8 soll so einen ähnlichen Komfort bieten wie Smartphones seit Jahren. Zugleich zeigt Windows 8 in den Eigenschaften der drahtlosen Netzwerke an, welches Datenvolumen über jedes einzelne Mobilfunknetz und WLAN abgewickelt wurde.

Windows 8 wählt automatisch das richtige Netzwerk

Windows 8 entscheidet automatisch, auf welchem Weg ein Gerät online geht: Dabei bevorzugt Windows 8 WLANs vor Mobilfunkverbindungen, da Letztere meist teurer und langsamer sind. Wird eine WLAN-Verbindung hergestellt, beendet Windows 8 automatisch eine bestehende Mobilfunkverbindung und schaltet gegebenenfalls sogar das Mobilfunkmodem ab, um die Leistungsaufnahme zu reduzieren und die Akkulaufzeit so zu verlängern. Ist keines der vom Nutzer bevorzugten WLANs mehr in Reichweite, stellt Windows 8 automatisch wieder eine Mobilfunkverbindung her.

Um sicherzustellen, dass jeweils die richtige von mehreren möglichen Verbindungen gewählt wird, führt Windows wie schon in früheren Versionen eine geordnete Liste der bevorzugten Netzwerke. Bei Windows 8 wird die Liste anhand der vom Nutzer erzeugten Verbindungen und Trennungen sowie nach Netzwerktyp vorgenommen. Meldet sich ein Nutzer beispielsweise manuell von einem Netz ab, stellt Windows 8 keine automatische Verbindung zu diesem Netz mehr her. Wird von einem zum anderen Netzwerk gewechselt, rutscht Letzteres in der Liste nach oben. Windows 8 erlernt somit die Vorlieben des Nutzers und ordnet die Liste der bevorzugten Netzwerke entsprechend.

Schneller wieder online

Wacht Windows 8 aus dem Standby auf, soll Microsofts neues Betriebssystem eine WLAN-Verbindung deutlich schneller wiederherstellen als seine Vorgänger. Microsoft hat dazu den Netzwerkstack von Windows 8 überarbeitet. Windows 8 speichert die Liste der verfügbaren Netze und Verbindungsinformationen im WLAN-Adapter. Wacht Windows 8 nun also aus dem Standby auf, verfügt der WLAN-Adapter bereits über die für eine Wiederaufnahme der Verbindung notwendigen Informationen. Während Windows 7 über 11 Sekunden benötigt, um nach dem Aufwachen aus dem Standby eine WLAN-Verbindung wiederherzustellen, sollen Nutzer mit Windows 8 in etwas mehr als 1 Sekunde wieder online sein, sagt Microsoft. Der Rechner sei oft bereits wieder online, bevor das Display wieder eingeschaltet ist.

Auf dem Asus N53 klappt das, allerdings auch unter Windows 7. Mit beiden Versionen konnten wir unmittelbar nach dem Aufwachen die zuvor geöffnete Webseite neu laden.

Öffentliche Hotspots einfacher nutzen

Damit die Anmeldung an Hotspots möglichst einfach wird, unterstützt Windows 8 von Haus aus unterschiedliche Authentifizierungsverfahren, einschließlich WISPr (Wireless Internet Services Provider roaming), EAP-SIM/AKA/AKA Prime (SIM-basierte Authentifizierung) und EAP-TTLS (was oft in Universitätsnetzen genutzt wird). Windows kümmert sich dabei um die Authentifizierung, so dass sich Nutzer nicht mehrfach anmelden müssen. Die Nutzung öffentlicher Hotspots soll damit so einfach werden wie das Einbuchen ins heimische WLAN.

Windows Update beachtet den Verbindungstyp

Windows Update kann auf den verwendeten Verbindungstyp reagieren. So werden Updates im Hintergrund nur dann heruntergeladen, wenn eine Verbindung ohne Volumenbeschränkung verwendet wird, beispielsweise der heimische DSL-Anschluss. Einzige Ausnahme sind kritische Sicherheitsupdates. Allerdings können Nutzer diese Einstellungen jederzeit ändern.

Die für dieses Verhalten notwendigen APIs stellt Windows 8 auch anderen Applikationen zur Verfügung, so dass auch diese ihr Verhalten anpassen können.

Versenden die Netzbetreiber Hinweise darauf, dass das verfügbare Volumen bald ausgenutzt ist, kann Windows 8 dies über die Operator-App bereits auf dem Startbildschirm anzeigen. Über den Task-Manager zeigt Windows 8 zudem an, welche Applikation welche Datenmenge übertragen hat.

 Connected Standby und ein BenachrichtigungsdienstMicrosoft nimmt Windows auf den ARM 

Christian72D 02. Jan 2013

Ich habe einen Monat lang fast täglich auf meinem laptop mit Win8 gearbeitet und muss...

tundracomp 14. Dez 2012

Das ist doch immer so... Beta-Test beim User Warten wir doch einfach mal bis SP1 oder 2...

Pinguin 06. Dez 2012

Entschuldigung - ich muss es leider mal loswerden, der sieht aus wie ein...

turageo 16. Nov 2012

Völlig richtig, aber genau da liegt auch das Problem im Segment der unbedarften Enduser...

Captain 07. Nov 2012

viel zu gross...

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