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PC Fritz: Handel mit gefälschter Software
PC Fritz: Handel mit gefälschter Software (Bild: PC Fritz/Screenshot: Golem.de)

Windows 7: Knapp fünf Jahre Haft im ersten PC-Fritz-Urteil

PC Fritz: Handel mit gefälschter Software
PC Fritz: Handel mit gefälschter Software (Bild: PC Fritz/Screenshot: Golem.de)

Es gibt ein erstes Urteil gegen einen Drahtzieher von PC Fritz. Er soll mit gefälschter Windows-Software gehandelt und Steuern hinterzogen haben.

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Das Landgericht Halle hat ein erstes Urteil zu PC Fritz gefällt. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, erhält ein 31-jähriger Berliner eine Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten. Das Gericht sah den Angeklagten als Drahtzieher eines groß angelegten Handels mit gefälschter Windows-Software an, bei dem Steuern in Höhe von 900.000 Euro hinterzogen wurden.

Er und drei weitere Angeklagte müssen sich zudem noch wegen Betrugs vor Gericht verantworten.

Firmengründer und ehemaligen Chef Maik Mahlow ist nicht der Verurteilte

Bei dem Verurteilten dürfte es sich nicht um den Firmengründer und ehemaligen Chef Maik Mahlow gehandelt haben. Dieser war zuvor bei dem Unternehmen ausgestiegen, wollte mit der Polizei zusammenarbeiten und hatte sich selbst als reinen Strohmann bezeichnet. Seine früheren Geschäftspartner hätten ihm gedroht, ihn bei einem Ausstieg zu foltern oder zu erschießen.

Im April 2014 wurden drei PC-Fritz-Betreiber festgenommen. In Berlin durchsuchten Zollfahnder Wohn- und Geschäftsräume der Festgenommenen.

Menschenleere Büros

Durchsuchungen in Berlin und Halle gab es bereits im September 2013. Laut Microsoft wurden 18 Objekte durchsucht und rund 100.000 verdächtige Datenträger mit Microsoft-Software sichergestellt. Microsoft habe zuvor zahlreiche von PC Fritz verkaufte Datenträger als illegale Kopien identifiziert und Strafanzeige erstattet. Wie ein Microsoft-Sprecher Golem.de im September 2013 sagte, waren die Büros bei der Durchsuchung menschenleer.

Windows 7 in der Professional Version (64 Bit) wurde von PC Fritz für 29,90 Euro und später für 39,90 Euro angeboten. Die gefälschten Datenträger waren laut Microsoft Sicherungskopien nachempfunden, die der Computerhersteller Dell-PCs beifügt, auf denen Windows 7 vorinstalliert ist.


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triplekiller 04. Mär 2015

Nein, ein Beweis ist das nicht, aber das zeigt, dass die Sache sehr merkwürdig ist. Sehen...

neocron 04. Mär 2015

das kann schonmal der Fall sein, dass man zu solch quatschigen Schluessen kommt, wenn...

gaym0r 04. Mär 2015

Bitte bilde dich: http://forum.golem.de/kommentare/wirtschaft/windows-7-knapp-fuenf...

plutoniumsulfat 04. Mär 2015

Gebraucht? Warum nicht?

dura 04. Mär 2015

Ist halt immer schwierig zu vergleichen. Wie viel Reue zeigt und wie geständig ist...



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