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Wintab- oder Windows-Ink-API? Microsoft arbeitet an der Vereinheitlichung der Techniken.
Wintab- oder Windows-Ink-API? Microsoft arbeitet an der Vereinheitlichung der Techniken. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Windows 10 Version 1607: Es gibt wieder Hoffnung für die Stiftbedienung

Wintab- oder Windows-Ink-API? Microsoft arbeitet an der Vereinheitlichung der Techniken.
Wintab- oder Windows-Ink-API? Microsoft arbeitet an der Vereinheitlichung der Techniken. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Lange hat Microsoft höchstens halbherzig versucht, die Stiftbedienung zu verbessern, jetzt soll sich das endlich ändern: Die Windows-10-Version 1607 soll Inking deutlich vorantreiben, die Latenz reduzieren und Finger- sowie Stifteingaben gleichzeitig interpretieren.

Microsoft will nicht nur die Stiftbedienung deutlich verbessern, sondern hat gleichzeitig auch eine Strategie, um die simultane Nutzung der Fingerbedienung zu ermöglichen und die notwendige Infrastruktur dafür zu schaffen. Bisher war das schwierig. Eine der Schwächen von Windows war beispielsweise die Handballenerkennung: Der Handballen wurde als Fingerbedienung erkannt und löste Aktionen aus, wenn sich der Stift nur knapp außerhalb der Erkennungsreichweite des Displays befand.

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  • Diese Kreise hat Microsoft vorgemalt - und zwar mit einem Stift und einem Finger als zentralem Definitionspunkt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Diese Kreise hat Microsoft vorgemalt - und zwar mit einem Stift und einem Finger als zentralem Definitionspunkt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)


Nutzer von Microsofts Onenote werden das kennen: Wer das Tablet mit dem Stift bedient, hat sicher schon einmal mit dem Handballen seinen Notizzettel wegbewegt oder verzoomt, bevor der Stift überhaupt erkannt wurde. Das Problem ist als Vectoring nur allzu gut bekannt und nervte Tablet-PC-Nutzer von Anfang an. Die Problematik kam vor allem mit dem Erscheinen der Dual-Mode-Digitizer (Pen & Touch) auf.

Auto-Mode statt echter Handballenerkennung

In der Regel beschränkte sich Microsofts Handballenerkennung auf das Abschalten des Touchscreens ab dem Moment, in dem der Stift in elektrischer Reichweite über dem Display schwebt. Eine Berührung war nicht notwendig. Das Problem konnte N-Trig, jetzt Teil von Microsoft, schon vor vielen Jahren mit einem sogenannten Automode halbwegs lösen, der aber nicht besonders komfortabel war. Microsoft hingegen bemühte sich gar nicht, das Problem zu lösen, obwohl für Windows 7 durchaus Anstrengungen im Bereich von Multitouch- und Stiftbedienung zu sehen waren, die dann aber nicht konsequent fortgeführt wurden.

Mit Windows 10 soll sich das aber ändern. Microsoft gibt Beispiele, verbessert die Schnittstellen und verspricht, mit minimalem Programmieraufwand eine Anwendung für die neue alte Tablet-PC-Welt tauglich zu machen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Handballenbedienung ein für alle Mal als Problem zu beseitigen, indem beides gleichzeitig erlaubt, aber zwangsweise unterschiedlich interpretiert wird. Programmierer, die das umsetzen, sind gewissermaßen gefordert, sich Gedanken über Fehlbedienungen zu machen. Interessanterweise hat uns N-Trig schon auf der CES 2012 gesagt, dass es das gleichzeitige Nutzen von Pen und Touch geben soll.

Der Finger wird zum Hilfswerkzeug für die Stiftbedienung 

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koflor 23. Apr 2016

Sorry aber ich benutze die Desktop-Variante gar nicht, kann deshalb die Probleme...

Jens Schellhase 06. Apr 2016

... was Microsoft abgeliefert hat. Als Designer arbeite ich täglich mit dem SP3 und muss...

vrtz 06. Apr 2016

Ich weiß nicht genau, was genau mit der Forderung an die Programmierer gemeint sein soll...



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