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Die Ring Theory für Insider-Builds
Die Ring Theory für Insider-Builds (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Nach dem Windows-10-Fast-Ring sind die Microsoft-Mitarbeiter an der Reihe

Erst wenn er den Fast-Ring erfolgreich durchlaufen hat, wird das Build hausintern an alle Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben. Danach folgt der Slow-Ring, der stabilste aller Testringe, für vorsichtige Windows Insider. Anschließend kommt der neue Release-Preview-Ring. Diese Version erscheint nochmals stabiler und seltener und ist vor allem für App- und Treiberentwickler von Interesse.

Diese aggressive Taktik hat für Microsoft massive Vorteile, vor allem im Vergleich zu den Entwicklungszyklen der vorherigen Betriebssysteme. Microsoft geht früher an die Öffentlichkeit, so dass der Anwender schneller Einfluss nehmen kann. Zu Windows-8-Zeiten war es beispielsweise längst zu spät, um zu erkennen, dass das Startmenü nicht gut ankommt, als das Betriebssystem an die Öffentlichkeit ging. Darauf aufbauende Entwicklungen ließen sich nicht rückgängig machen.

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Das alte Entwicklungskonzept sah vor, dass die Entwickler zwischen 30 und 60 Tagen auf Code aufbauen konnten, ohne öffentliches Feedback einzuholen - sofern das Betriebssystem bereits in einer öffentlichen oder halböffentlichen Betaphase war. Zu Windows-7- und -8-Zeiten entwickelte Microsoft das Betriebssystem noch überwiegend, ohne die öffentliche Meinung einzubeziehen.

Offene Entwicklung

Diese rein hausinterne Phase ist jetzt nur noch kurz, Microsoft geht eigenen Angaben zufolge schon nach wenigen Builds an die Öffentlichkeit. Das nächste Windows-10-Update, das Anniversary-Update genannt wird, hat bisher 16 Vorschauversionen gehabt. Bis das finale Build der Build-Serie 14xxx (Version 1607 für 2016-07) erscheint, wird es noch zahlreiche weitere Test-Builds für Insider geben. Die hausinterne Entwicklung spielt kaum noch eine Rolle, wobei davon auszugehen ist, dass Microsoft einzelne Funktionen bewusst ausspart. Tatsächlich werden die auf der Build angekündigten Neuerungen erst noch als Fast-Ring-Build erscheinen.

Im Einzelnen heißt das: Kommt eine Änderung bei den Insidern des Fast-Rings nicht gut an, haben die Programmierer im Zweifelsfall nur ein paar Tage auf der Codebasis aufgesetzt und das Verwerfen einer Fehlentwicklung ist kein großer Kostenfaktor. Die Insider freuen sich, direkt an der Entwicklung teilnehmen zu können, auch wenn sie faktisch unbezahlte Betatester sind.

In Zukunft will Microsoft stärker direkt auf Feedback reagieren und hat damit bereits begonnen - mit bisher rund 63.000 Reaktionen. Der Insider kann also direkter erfahren, ob eine Meldung eine Auswirkung hatte. Insider und Microsoft-Entwickler sollen in Zukunft sogar untereinander Bereiche kommentieren.

Die sehr schnelle Entwicklung vom Canary Build zum potenziellen Fast-Ring-Build birgt aber auch enorme Gefahren. Das zeigte sich in den vergangenen Wochen immer wieder. Diese Risiken geht Microsoft bewusst ein, um Fehlentwicklungen möglichst schnell zu stoppen. Dabei greifen die Insider laut Microsoft auf dieselben Feedback-Werkzeuge zu wie die internen Builds.

 Windows-10-Test-Ringe: Insider-Builds sind frisch und deshalb riskant

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ibecf 02. Apr 2016

Doch die haben jede Menge Testrechner, nicht umsonst steht ja im Artikel das ein neuer...

baldur 02. Apr 2016

Ich weiß gar nicht ob man durch Beta-Tester wirklich so viel Einsparpotential hat. Die...

itchow.pulse 02. Apr 2016

Mann mann mann, dass zieht hier aber wieder Kreise... Und die Landkreise sind ja auch...

budwyzer 01. Apr 2016

Microsoft weiß eben, was besser für den Anwender ist. Bald lassen sich einige...



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