Abo
  • Services:
Anzeige
Project Spartan soll neuer Standardbrowser in Windows 10 werden.
Project Spartan soll neuer Standardbrowser in Windows 10 werden. (Bild: Guillaume Cattiaux/ Golem.de/ CC BY-SA 2.0)

Windows 10: Project Spartan kann ab sofort ausprobiert werden

Project Spartan soll neuer Standardbrowser in Windows 10 werden.
Project Spartan soll neuer Standardbrowser in Windows 10 werden. (Bild: Guillaume Cattiaux/ Golem.de/ CC BY-SA 2.0)

Microsoft hat mit Build 10049 eine neue Vorabversion von Windows 10 veröffentlicht, in der erstmals der Browser Projekt Spartan enthalten ist. Einige der neuen Funktionen wie das Beschriften von Webseiten oder der Lesemodus können bereits ausprobiert werden.

Anzeige

Microsoft hat Build 10049 der Technical Preview von Windows 10 veröffentlicht, die Nutzer des Windows Insider Programms kostenlos ausprobieren können. Darin ist erstmalig der neue Webbrowser Project Spartan enthalten, wie Microsoft in einem Blogeintrag schreibt.

Einige Funktionen von Project Spartan zeigte Microsoft schon im Januar, doch leider können sie nicht alle in der vorliegenden Version ausprobiert werden. Der in den Browser integrierte Assistent Cortana ist nur in der englischen Version von Windows 10 Technical Preview vorhanden und kann dort zum Beispiel Aktienkurse, den Wetterbericht oder Kalender- und Fluginformationen in einer Seitenleiste anzeigen. In der deutschen Version ist Cortana innerhalb von Project Spartan noch nicht aktiv.

  • Project Spartan in  Windows 10 Technical Preview 10049 (Screenshot: Golem.de)
  • Notizfunktion von Project Spartan (Screenshot: Golem.de)
  • Lesemodus in Project Spartan  (Screenshot: Golem.de)
Project Spartan in Windows 10 Technical Preview 10049 (Screenshot: Golem.de)

Microsoft hatte ursprünglich geplant, die Rendering-Engine Trident des Internet Explorers auch in den neuen Browser Spartan einzubauen, hat sich jetzt jedoch von diesem Plan verabschiedet. Spartan erhält nur die Engine Edge, die ein stark modifizierter Fork von Trident ist. Der Browser mit dem Codenamen Spartan soll in Windows 10 der Standardbrowser sein, während der IE 11 nur noch für Anwendungen gedacht ist, die unbedingt darauf angewiesen sind. Microsoft denkt dabei vor allem an Intranets. Einen Document Mode oder Kompatibilitätsansichten wird Project Spartan nicht erhalten.

Der Lesemodus (Reading View), der über ein Symbol oben rechts im Browser aktiviert wird, blendet Navigation, Werbung und sonstige Elemente der Seite aus und stellt nur den Text einer Webseite samt Überschriften und Bildern dar. Wer will, kann Schriftgrößen und Hintergrundfarben verändern. Ansonsten ist dieser Modus praktisch identisch mit der Reader-Darstellung in Apples Browser Safari. Die Möglichkeit des neuen Microsoft-Browsers, die geöffneten Tabs zwischen den Windows-Geräten des Anwenders zu synchronisieren, hat Microsoft im aktuellen Build noch nicht freigeschaltet.

Die neue Notizfunktion innerhalb von Project Spartan hingegen kann sofort ausprobiert werden. Der Anwender kann auf jeder Website für sich Hinweise in Form von mehrfarbigen Linien, Rechtecken und Text hinterlassen und diese Hinweise auch per E-Mail oder soziale Netzwerke weitergeben und im Cloudspeicherdienst Onedrive sichern. Wer will, kann die aktuelle Seite auch als Notiz bei Onenote ablegen. Dazu müssen nicht zwangsläufig zuerst Notizen hinterlassen werden, die Seite lässt sich auch ohne sie archivieren.

Noch können keine Erweiterungen in Project Spartan genutzt werden, doch das soll sich in kommenden Vorabversionen ändern. Microsoft teilte mit, dass der aktuelle Build nur einen vagen Ausblick auf Project Spartan bieten könne. Das Unternehmen bereitet auch eine neue Preview-Version von Windows 10 für Smartphones vor, so dass auch hier Project Spartan zu erwarten ist.

Wie der neue Browser in Windows 10 offiziell heißen wird, steht noch nicht fest. Der Begriff Microsoft werde mit großer Wahrscheinlichkeit in den Namen integriert, teilte Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela mit.

Die sonstigen Änderungen im aktuellen Build sind Fehlerbehebungen, wie Microsoft in einem separaten Blogposting erläutert. Künftig will Microsoft häufiger neue Builds veröffentlichen. Microsoft bringt Windows 10 nach eigenen Angaben diesen Sommer auf den Markt. Damit verabschiedet sich der Hersteller von dem sonst üblichen Zeitfenster eines Windows-Marktstarts im Oktober. Ein genaues Datum teilte Microsoft aber noch nicht mit.

Wer schon eine vorherige Version der Window-10-Preview installiert hat, kann über die Updatefunktion den neuen Build 10049 automatisch einspielen lassen. Neulinge können dem Insider-Programm von Microsoft beitreten und dann den aktuellen Build herunterladen und installieren.


eye home zur Startseite
crazypsycho 07. Apr 2015

Windows Vista hat vom Kern wenig mit XP zutun. Windows 7 ist ein weiterentwickeltes...

koelnerdom 01. Apr 2015

Hast du nicht richtig verstanden, aber ich erklärs gern noch einmal: Es drängt sich bei...

zu Gast 31. Mär 2015

Ja diese Namensgebung finde ich etwas unglücklich bei dem geringen Marktanteil des IE...

Bouncy 31. Mär 2015

Das ist doch Schei*e! Gibt's doch schon irgendwo anders! Wen interessiert schon Microdoof...

david_rieger 31. Mär 2015

Ich wollt's nicht sagen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Telekom AG, Düsseldorf
  2. Deutsche Telekom AG, Berlin
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. Deutsche Telekom AG, Leipzig


Anzeige
Top-Angebote
  1. 94,90€ statt 109,90€
  2. 74,90€
  3. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  2. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  3. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  4. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  5. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China

  6. Micro Machines im Kurztest

    Die Minis rasen zur Kasse

  7. E-Bus-Linie 204

    BVG testet offenes WLAN in Bussen

  8. Olympische Spiele

    Firmen dürfen #Rio2016 im sozialen Netz nicht verwenden

  9. Mi Notebook Air

    Xiaomi steigt mit Kampfpreisen ins Notebook-Geschäft ein

  10. Privacy Shield

    EU-Datenschützer billigen Datentransfer für ein Jahr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

Amoklauf in München: De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte
Amoklauf in München
De Maizière reanimiert Killerspiel-Debatte

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
Schwachstellen aufgedeckt
Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen
  1. Tor Hidden Services Über 100 spionierende Tor-Nodes
  2. Pilotprojekt EU will Open Source sicherer machen
  3. Mobilfunk Sicherheitslücke macht auch Smartphones angreifbar

  1. Noch nie

    pk_erchner | 15:29

  2. Re: It's not a bug, it's a feature! (Völlig Ernst...

    gadthrawn | 15:28

  3. Ein Mehrwert darzustellen wird immer schwieriger

    cicero | 15:28

  4. Hackintosh- oder Linuxkompatibel und das Ding ist...

    btrbtr | 15:28

  5. Re: Wenn man es drauf hat -> Go Freelance

    a user | 15:27


  1. 15:31

  2. 15:14

  3. 14:56

  4. 14:37

  5. 14:12

  6. 14:00

  7. 13:55

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel