Wildstar angespielt: Der (vielleicht) letzte Großangriff auf World of Warcraft
Artwork von Wildstar (Bild: Carbine Studios)

Wildstar angespielt Der (vielleicht) letzte Großangriff auf World of Warcraft

Rund 200 Entwickler arbeiten im Auftrag von NC Soft an Wildstar. Das MMORPG erinnert in vielen Punkten an World of Warcraft, enthält aber mit Details wie vier unterschiedlichen Questpfaden auch eigene Ideen - und orientiert sich beim Geschäftsmodell vermutlich an Guild Wars 2.

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Es gibt noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag über die Carbine Studios, dabei arbeitet das gut 200-köpfige Team schon seit Jahren an Wildstar. Das MMORPG erinnert zumindest auf den ersten Blick an World of Warcraft. Jedenfalls fanden wir uns beim Probespielen gleich in der Fantasywelt zurecht, außerdem ist die Grafik ähnlich farbenfroh wie bei dem Blizzard-Klassiker.

Obwohl es sich bei Wildstar um ein ambitioniertes Großprojekt handelt, fängt Publisher NC Soft erst jetzt an, das Programm außerhalb eines eingeschworenen Fankreises zu promoten. Das dürfte daran liegen, dass bei der Firma bislang Guild Wars 2 im Vordergrund stand, mit dem Wildstar wahrscheinlich das Geschäftsmodell gemein hat. Das bedeutet: Vermutlich müssen Spieler das Programm einmal kaufen und dürfen dann ohne Abo kostenlos spielen. Offiziell haben sich die Macher dazu aber nicht geäußert. Free-to-Play wird so gut wie sicher keine große Rolle spielen: In der spielbaren Version waren keinerlei Hinweise auf Itemshops und Micropayment zu entdecken. Wildstar befindet sich derzeit in der geschlossenen Friends-and-Family-Betaphase, mit einer offenen Beta und der Veröffentlichung ist noch 2013 zu rechnen.

  • Wildstar (Bilder: NC Soft)
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Wildstar

In Wildstar kann der Spieler mit einem von sechs Völkern antreten. Es gibt Menschen, aber auch eine Roboter-Rasse namens Mechari, deren Schöpfer ihren Maschinenwesen ein geheimes Ziel einprogrammiert haben - welches, wissen diese allerdings nicht. Außerdem gibt es süße kleine Waldgeister, die Aurin, sowie dicke Steingolems vom Stamm der Granok. Dazu kommen vier Klassen: Krieger, Zauberer namens Spellslinger, Diebe namens Stalker und Esper sowie Spezialisten für übernatürliche Effekte, etwa herbeibeschworene Superwaffen.

Wesentlich interessanter finden wir eine andere Wahl, die wir beim Anspielen von Wildstar in der Charaktergenerierung getroffen haben: Dort mussten wir uns für einen "Path" und damit für eine bestimmte Spielweise entscheiden. Wenn wir - etwa aus World of Warcraft - wissen, dass uns Kampfmissionen besonders liegen, wählen wir den Weg des Soldaten. Dann bekommen wir viele Quests mit epischen Schlachten und dürfen uns intensiv mit Waffenkunde und Kampfkombos beschäftigen. Wenn wir hingegen Karriere als Wissenschaftler machen, werden uns öfter Knobelaufgaben präsentiert.

Als Forscher werden Spieler besonders häufig auf Entdeckungsreisen in ferne Gebiete geschickt, Siedler beschäftigen sich mit der Kunst des Hausbaus. Die Pfade sollen nicht die sonstigen Quests ersetzen, sondern dem Spielerlebnis lediglich einen gewissen Schwerpunkt verleihen. In den regulären Missionen sollte also auch ein Krieger mal knobeln müssen, erläutern die Entwickler.

Dungeon-Raid mit Hilfe der Entwickler 

Elgareth 03. Jan 2014

Inwiefern? Weil die Quests zu 90% Töte 10x, sammle 10y sind? Weil man für ne Ini...

GodsBoss 02. Jun 2013

Schon eine echte Perle: Einmal Abkürzungen expandieren: ;-)

Nolan ra Sinjaria 31. Mai 2013

Wollte ich um himmels willen damit auch gar nicht sagen ;) Ja, aber einer der einen...

Hotohori 31. Mai 2013

Dennoch hat er grob gesehen recht, Themen Park MMOs gibt es bis zum erbrechen, aber...

Snoozel 30. Mai 2013

Mir gefällt es, und der Zeitpunkt ist auch gut - ich hätte mal wieder Lust auf ein MMO...

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