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Chris Taylor stellt Wildman im Video vor.
Chris Taylor stellt Wildman im Video vor. (Bild: Gas Powered Games)

Wildman: Chris Taylors Höhlenmensch braucht 1,1 Millionen US-Dollar

Chris Taylor stellt Wildman im Video vor.
Chris Taylor stellt Wildman im Video vor. (Bild: Gas Powered Games)

Spieldesigner Chris Taylor (unter anderem Dungeon Siege) sucht für ein ungewöhnliches Projekt namens Wildman nach finanzieller Unterstützung. Angeblich geht es dabei auch um den Fortbestand seiner Firma Gas Powered Games.

Eine Art Höhlenmensch - wahlweise männlich oder weiblich - steht im Mittelpunkt von Wildman. Für die Mischung aus Rollenspiel und Echtzeit-Strategical sucht Chris Taylor mit seinem Entwicklerstudio Gas Powered Games über Kickstarter nach Unterstützung in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar durch die Community.

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In Wildman steuern Spieler besagten Höhlenmenschen und können mit ihm entweder auf Schlachtfeldern kämpfen oder im Abenteuermodus die Welt erkunden. Auf den Schlachtfeldern unterstützt der Wildman seine Armee, die der Spieler außerdem mit Gebäuden und neuer, teils von Feinden erbeuteter Steinzeittechnik ausstattet - das Ganze soll wohl an frühere Taylor-Titel wie Total Annhiliation und vor allem Demigod anknüpfen.

Der Abenteuermodus erinnert eher an das Taylor-Spiel Dungeon Siege (und das wiederum an Diablo): Der Spieler kloppt sich mit dem wilden Helden durch eine Oberwelt und durch Höhlensysteme, um an bessere Ausrüstung und an Erfahrungspunkte zu gelangen.

Wildman soll zunächst für Windows erscheinen, allerdings überarbeitet das Team angeblich derzeit den Renderer, um nicht nur Direct3D, sondern auch OpenGL zu unterstützen - und damit eventuell auch Versionen für Linux und Mac OS. Über welche Plattformen das Spiel zu haben sein wird und wie es mit dem Kopierschutz aussieht, ist noch nicht bekannt - eine Veröffentlichung über Steam scheint aber sehr wahrscheinlich.

Gas Powered Games arbeitet nach eigenen Angaben schon seit mehreren Monaten an dem Projekt. Im Konzept habe man allerdings absichtlich noch Lücken für Ideen und Vorschläge aus der Community offengelassen. Falls die 1,1 Millionen US-Dollar nicht zusammenkommen, sieht es nach Angaben von Taylor nicht gut aus für das Team: "Wir haben alles bis auf den letzten Penny ausgegeben, um die letzten Monate" an Wildman zu arbeiten, sagte Taylor im Gespräch mit Gamasutra.com. Es gebe keinen "Plan B".

Nach aktuellem Stand soll Wildman im März 2014 fertig sein. Wie immer bei Kickstarter-Projekten gilt: Auch wenn das Projekt vielversprechend aussieht und Chris Taylor über viel Branchenerfahrung verfügt, kann das Vorhaben in Verzug geraten oder gar scheitern, ohne dass die Kunden ihr Geld wiedersehen.


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wmayer 15. Jan 2013

Ja ist schon echt mies für mich, wenn ich teilweise die Entwicklung eines Spiels...

cry88 15. Jan 2013

kennt ihr die Folge in der Brian so ein selbsthilfebuch schreibt und weil er zu faul ist...



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