Wikipad mit 7 Zoll Android-Spiele-Tablet mit Controller für 250 US-Dollar

Wikipad will sein Android-Tablet mit 7-Zoll-Display und Tegra-3-Prozessor im Frühjahr 2013 auf den US-Markt bringen. Das Gerät kann mit einem Controller-Dock in eine mobile Android-Spielekonsole verwandelt werden.

Anzeige

Die Macher des Wikipads haben einen Preis und einen ungefähren Veröffentlichungstermin für ihr Android-Spiele-Tablet genannt. Das 7-Zoll-Gerät mit abnehmbarer Controller-Einheit soll im Frühjahr 2013 für 250 US-Dollar in den USA in den Einzelhandel kommen. Damit würde das Wikipad mit Controller so viel kosten wie ein Nexus 7 mit 32 GByte Flashspeicher.

  • Das Wikipad ist ein 7-Zoll-Tablet mit aufsteckbarem Spiele-Controller. (Bild: Wikipad)
  • Mit dem Controller können auf dem Android-Tablet bequem Spiele gespielt werden. (Bild: Wikipad)
  • Das Tablet arbeitet mit einem Tegra-3-Prozessor und wird mit Android 4.1 ausgeliefert. (Bild: Wikipad)
  • Das Wikipad wird ab Frühjahr 2013 in den USA zu einem Preis von 250 US-Dollar auf den Markt kommen. (Bild: Wikipad)
  • Ohne die Steuereinheit lässt sich das Wikipad wie ein normales 7-Zoll-Tablet nutzen. (Bild: Wikipad)
Das Wikipad ist ein 7-Zoll-Tablet mit aufsteckbarem Spiele-Controller. (Bild: Wikipad)

7-Zoll-Tablet mit Zusatzfunktion

Das Wikipad sieht zunächst aus wie ein gewöhnliches 7-Zoll-Tablet, verbunden mit dessen Handlichkeit. Durch das mitgelieferte Controller-Dock kann das Tablet allerdings zu einer mobilen Spielekonsole für Android-Spiele umgebaut werden. Dem Nutzer stehen dann die üblichen Steuerelemente zur Verfügung, die bereits von den Controllern anderer Konsolen bekannt sind. Auf der linken und rechten Seite des Controller-Docks befinden sich jeweils ein Analogstick und zwei Knöpfe, links zusätzlich noch ein Steuerkreuz, rechts vier Aktionsknöpfe. Auf jeder Seite befinden sich jeweils zwei Schultertasten. Laut Wikipad erlaubt der Controller des Wikipads eine Eingabe mit sehr geringer Latenz.

Wikipad hat auf seiner Internetseite bereits eine Liste von Spielen veröffentlicht, die mit den Steuerelementen des Wikipads funktionieren sollen. Diese Liste werde in Zukunft erweitert werden, Nutzer könnten zudem Vorschläge für umzusetzende Spiele an das Unternehmen schicken.

Tegra-3-Prozessor und Dual-Band-WLAN

Das IPS-Display des Wikipad hat bei einer Größe von 7 Zoll eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, das entspricht einer Pixeldichte von 216 ppi. Damit hat das Wikipad die gleiche Bildschirmgröße und Auflösung wie das Nexus 7 von Google.

Im Inneren des Tablets arbeitet wie beim Nexus 7 ein Tegra-3-Prozessor mit vier Kernen. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 1 GByte, der Flashspeicher ist 16 GByte groß. Im Unterschied zum Nexus 7 hat das Wikipad einen Steckplatz für Micro-SD-Karten bis maximal 32 GByte Größe.

Das Wikipad unterstützt Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n, funkt also auf den Frequenzen 2,4 und 5,0 GHz. Ein UMTS-Modul hat das Tablet nicht. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-/Glonass-Modul ist eingebaut. Auf der Vorderseite ist eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie vorhanden. Eine rückseitige Kamera hat das Tablet nicht.

Auslieferung mit Android 4.1

Das Tablet hat ohne die Controller-Einheit eine Größe von 195,6 x 125,7 x 10,6 mm und wiegt 320 Gramm. Damit ist es ungefähr so groß und schwer wie das Nexus 7, das geringfügig länger und schmaler ist und 14 Gramm mehr wiegt. Mit Controller-Dock vergrößert sich das Wikipad auf 286 x 145 x 65,3 mm und es wiegt dann mehr als doppelt so viel. Dann muss der Spieler 760 Gramm in den Händen halten, also nochmals 100 Gramm mehr, als wenn er ein 10-Zoll-iPad trägt.

Das Wikipad wird mit Android 4.1 alias Jelly Bean ausgeliefert, zu künftigen Updates liegen keine Informationen vor. Das Tablet hat neben einer Kopfhörerbuchse, zwei Lautsprechern und einem Micro-USB-Anschluss einen Micro-HDMI-Ausgang, worüber das Gerät an einen großen Monitor angeschlossen werden kann. Der Lithium-Polymer-Akku des Tablets hat eine Nennladung von 4.100 mAh, die Laufzeit gibt Wikipad mit bis zu 7 Stunden bei Videobetrachtung an. Wie dieser Wert gemessen wurde, ist nicht bekannt.

Ob das Spieletablet auch außerhalb der USA auf den Markt kommen soll, ist nicht bekannt.

Ursprünglich als 10-Zoll-Modell angekündigt

Das Wikipad wurde bereits vor einem Jahr als 10-Zoll-Tablet mit Gaming-Controller vorgestellt. Das Gerät sollte eigentlich im Oktober 2012 erscheinen und konnte bereits bei Gamestop vorbestellt werden. Kurz vor der Veröffentlichung wurde der Termin jedoch abgesagt, ohne dass ein neuer Starttermin genannt wurde. Laut Fraser Townley, dem Leiter der Verkaufsabteilung von Wikipad, hat das Unternehmen herausgefunden, dass sich die kleinere 7-Zoll-Form besser anfühlt. Zudem erlaube der kleinere Bildschirm eine aggressivere Preispolitik bei gleichbleibend guter Hardware. Laut Wikipad wird das 10-Zoll-Modell aber trotzdem noch erscheinen. Ein Termin dafür wurde aber nicht genannt.

Bewegung im Markt für mobile Android-Konsolen

Der französische Hersteller Archos hat erst im Januar 2013 mit dem Gamepad ein günstiges Android-Spiele-Tablet auf den Markt gebracht. Die Steuerung des Gamepads machte im Test von Golem.de einen guten Eindruck, aufgrund des niedrigen Preises müssen Käufer allerdings Abstriche bei der technischen Ausstattung machen. Eine Trennung von Tablet und Controller-Einheit ist beim Archos Gamepad nicht möglich.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) 2013 hat zudem Nvidia überraschend eine eigene mobile Android-Konsole vorgestellt. Das Shield genannte Gerät arbeitet mit dem neuen Tegra-4-Prozessor mit A15-Kernen. Im ersten Quartal 2013 soll außerdem Razers Spieletablet Edge mit Windows 8 erscheinen.


Spaghetticode 08. Feb 2013

(kwT)

tk (Golem.de) 08. Feb 2013

Hallo! Vielen Dank für den Hinweis.

DJ_Ben 08. Feb 2013

Da ich noch zur Generation Gameboy gehöre reichen mir auch 4 oder 5 Zoll vollkommen. Was...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler (m/w)
    Elsner Elektronik GmbH, Gechingen
  2. Test Engineer (m/w) Software / Firmware
    DÜRR DENTAL AG, Bietigheim-Bissingen
  3. Business Analyst (m/w)
    Zurich Service GmbH, Bonn
  4. Teamleiter (m/w) Bedienerführung & Prozess-Software
    Synatec GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  2. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  3. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  4. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht

  5. Haswell Refresh

    Neue Xeon E3 mit bis zu 4,1 GHz

  6. Golem.de programmiert

    BluetoothLE im Eigenbau

  7. Netzneutralität

    USA wollen Überholspur im Internet erlauben

  8. Skylanders Trap Team

    Gefangen im Echtweltportal

  9. Drohnenmusik

    Let's Robo 'n' Roll

  10. Lumina

    Neuer Qt-Desktop für PC-BSD



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

Energieversorgung: Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter
Energieversorgung
Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter

Südkoreanische Wissenschaftler haben einen Fernseher aus 5 Metern Entfernung ohne Kabel mit Strom versorgt. Sie träumen von öffentlichen Bereichen, in denen Nutzer ihre Geräte drahtlos laden können - vergleichbar mit heutigen öffentlichen WLANs.

  1. Genetik Forscher wollen Gesicht aus Genen rekonstruieren
  2. Leslie Lamport Turing-Award für LaTeX-Erfinder
  3. Bionik Pimp my Plant

LG LED Bulb ausprobiert: LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen
LG LED Bulb ausprobiert
LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen

Light + Building Zur vergangenen Lichtmesse in Frankfurt hat LG zwei LED-Lampen angekündigt, die vor allem Philips Konkurrenz machen werden. Mit 20 und 33 Watt zieht LG mit Philips gleich beziehungsweise überholt die Niederländer sogar. Wir konnten uns das 20-Watt-Exemplar bereits anschauen.

  1. Rückruf durch ESTI Schweizer Starkstrominspektorat warnt vor Billig-LED-Lampen
  2. Power over Ethernet Philips will Lichtsysteme mit Netzwerkkabeln versorgen
  3. Intelligentes Licht von Osram Lightify als Hue-Konkurrent

    •  / 
    Zum Artikel