Wifi-Standard: Intels Wireless Display geht in Miracast auf
(Bild: Nvidia)

Wifi-Standard Intels Wireless Display geht in Miracast auf

Der kommende Standard Miracast der Wifi-Alliance wird von fast allen Chipherstellern unterstützt. Auch Intels Wireless Display wird dazu kompatibel werden, so dass proprietäre Empfänger bald nicht mehr nötig sind.

Anzeige

Vor über zwei Jahren hat Intel Wireless Display alias WiDi eingeführt, dennoch ist die Unterstützung dafür mäßig, es gibt nur wenige Empfänger und längst nicht alle Notebooks unterstützen die Funktion. Dabei ist die Idee, Medieninhalte drahtlos vom PC auf den Fernseher zu bringen, durchaus reizvoll. Andere Hersteller haben das mit eigenen Lösungen - die alle miteinander inkompatibel sind - auch schon versucht, beispielsweise Apple mit Airplay und Samsung mit TV-Link, das auch mit Smartphones und Kompaktkameras funktioniert.

Nun hat sich die Wifi-Alliance aber mit dem kürzlich vorgestellten Miracast um einen herstellerübergreifenden Standard bemüht. Miracast soll Teil der Wifi-Zertifizierung werden, Geräte mit dem Logo des Gremiums müssen es in Zukunft zwingend unterstützen. Nachdem Nvidia Miracast schon zu Anfang unterstützte, sind nun mit Broadcom, Intel, Marvell, Mediatek, Ralink und Realtek auch alle anderen namhaften Hersteller von WLAN-Chips Teil der Initiative, wie die Wifi-Alliance mitteilt.

Es fehlen aber mit Ausnahme von Nvidia noch die Anbieter von Bausteinen für Smartphones und Tablets, die ihre WLAN-Module in die SoCs der Geräte integrieren. Immerhin: Samsungs Galaxy S3 und das LG Optimus G wurden schon für Miracast zertifiziert, ebenso die Fernseher der Serie Echo-P von Samsung. Weitere TVs von Sony sollen folgen, so dass auch im Bereich der Fernseher schon zwei große Unternehmen der Branche Miracast unterstützen.

Auffällig ist bei den neuen Partnern vor allem Intel, das vor einem Jahr noch plante, die eigenen Wireless-Display-Chips auch an die Hersteller von Fernsehern und Blu-ray-Playern zu verkaufen. Auch eine reine Umsetzung in Software wie für die PS3 war damals angedacht - daraus wird nun nichts. Miracast benötigt keine neue Hardware, sondern setzt auf Software, die auf dem schon existierenden Wifi-Direct aufsetzt.

Wie sich ältere Geräte und auch die WiDi-Empfänger mit Intel-Chips auf Miracast aufrüsten lassen sollen, hat die Wifi-Alliance aber noch nicht bekanntgegeben. Updates für bestehende Technik sind aber geplant, bis zum Ende des Jahres 2016 soll es weltweit 1,6 Milliarden Geräte geben, die Miracast unterstützen. Das betrifft alles, das WLAN mitbringt, also auch PCs, Smartphones und Tablets.


Duxon 10. Dez 2012

Wiebitte was? Mich würde ja mal interessieren, wie man besser als mit elektromagnetischen...

creutzwald1105 29. Okt 2012

Hmm... ich glaube das ist Treibersache. An meinem Laptop mit Intel Graphics und Intel...

Kommentieren



Anzeige

  1. (Senior) Laborexperte (m/w)
    Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen
  2. IT-Mitarbeiter / innen Softwareportfoliomanagement
    Landeshauptstadt München, München
  3. Systemingenieur (m/w) für Netzwerktechnik
    DIEHL Informatik GmbH, Nürnberg
  4. Manager IT (m/w)
    Behr-Hella Thermocontrol GmbH, Lippstadt

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Ich - Einfach unverbesserlich 1&2 - Weihnachts-Special [Blu-ray]
    22,97€
  2. TIPP: Caseking Early Christmas
    (u. a. VTX3D Radeon R9 290 X-Edition V2 4GB DDR5 229,90€)
  3. NEU: Blu-rays um bis zu 40% reduziert
    (u. a. Rambo Trilogy Ultimate Edition 16,99€ FSK 18, MASK komplette Serie 20,97€, Running...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Zehn Jahre Entwicklung

    Network Manager 1.0 ist erschienen

  2. Star Citizen

    Galaktisches Update mit Lobby, Raketen und Cockpits

  3. Smrtgrips

    Die intelligenten Griffe fürs Fahrrad

  4. Messenger

    Whatsapp richtet Spam-Sperre ein

  5. Sony-Hack

    Die dubiose IP-Spur nach Nordkorea

  6. FreeBSD-Entwickler

    Linux-Foundation sponsert NTPD-Alternative

  7. Telefonabzocke

    Kaum weniger Beschwerden trotz hoher Bußgelder

  8. GSC Game World

    Entwicklerstudio von Stalker neu gegründet

  9. Android 5.0.2

    Erstes Nexus 7 erhält weiteres Lollipop-Update

  10. Anonymisierung

    Tor-Warnung verunsichert Betreiber von Exit Nodes



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Grafiktreiber im Test: AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
Grafiktreiber im Test
AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
  1. Partikelsimulation Nvidias Flex rührt das Müsli an
  2. Geforce GTX 980 Matrix Asus' Overclocker-Grafikkarte schmilzt Eis
  3. Dual-GPU-Grafikkarte AMDs Radeon R9 295 X2 nur kurzfristig billiger

Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel