Abo
  • Services:
Anzeige
Webot: Telepräsenzroboter mit handelsüblicher Webcam
Webot: Telepräsenzroboter mit handelsüblicher Webcam (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Wicron Webot: Roboter Webot ermöglicht virtuellen Cebit-Besuch

Besuche entfernter Museen soll der in Russland entwickelte Telepräsenzroboter Webot ermöglichen. Surfer aus Russland können das auf der Cebit ausprobieren.

Anzeige

Wer in Halle 9 der Cebit einem Roboter begegnet, muss damit rechnen, dass er auf Russisch angesprochen wird. Von einem Roboter: Das russische Unternehmen Wicron präsentiert in Hannover seinen Telepräsenzroboter. Mehrere der Roboter können Nutzer über die Website des Unternehmens fernsteuern.

  • Telepräsenzroboter Webot auf der Cebit 2014 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Telepräsenzroboter Webot auf der Cebit 2014 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Webot ist ein knapp 1,5 Meter hoher fahrender Roboter. Er sei dazu gedacht, einen Nutzer virtuell an einen anderen Ort zu versetzen, sagt Wicron-Chef Roman Zhukov im Gespräch mit Golem.de. Gedacht sei er allerdings weniger für den privaten Gebrauch als vielmehr für öffentliche Orte. Ein Nutzer könne mit dem Webot, auch wenn er tausende Kilometer entfernt sei, eine Ausstellung in einem Museum besuchen. Oder eben die Cebit.

Der Roboter kann fahren. In seinem Kopf ist ein HD-Display (720p) verbaut, auf dem der Kopf des Nutzers zu sehen ist. Darüber sitzt eine handelsübliche Webcam, etwa von Logitech, mit Mikrofon und Lautsprechern für die Kommunikation. Damit der Webot nicht mit Hindernissen kollidiert, verfügt er über Ultraschall- und Infrarotsensoren. Die Datenverarbeitung übernimmt ein Vierkern-ARM-Prozessor.

Laden an der Steckdose

Der Roboter halte bei durchschnittlicher Nutzung mit einer Akkuladung sieben bis neun Stunden durch, unter Volllast sechs, sagt Zhukov. Danach bleibe er einfach stehen. Eine Ladestation, zu der der Roboter zurückkehren kann, kurz bevor der Akku leer ist, gibt es nicht. Der Akku wird mit einem Netzteil an der Haushaltssteckdose geladen.

Gesteuert wird der Roboter über eine Weboberfläche. Diese lasse sich einfach in jede Website einbetten, sagt Zhukov. Allerdings funktioniert die Robotersteuerung nicht mit jedem Browser, sondern nur mit Opera und Chrome.

Wicron produziert nach eigenen Angaben zehn bis zwölf der Roboter im Monat. Ein Webot kostet 5.000 US-Dollar.


eye home zur Startseite
Oldman 13. Mär 2014

Den letzten Absatz kann ich nur nachhaltig bestätigen. Ich bin Van Gogh-Fan und liebe...

savejeff 13. Mär 2014

war genau mein gedanke ! :D

Casandro 13. Mär 2014

...und da kann man wenigstens Kugelschreiber und Stofftüten mitnehmen. Mit so einem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Stadtwerke München GmbH, München
  3. zooplus AG, München
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main


Anzeige
Top-Angebote
  1. umgerechnet ca. 170,19€ inkl. Versand (Vergleichspreis: 267,79€)
  2. 44,99€
  3. (u. a. Ronaldo Blu-ray 9,97€, Mia san Champions Blu-ray 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Für Werbezwecke

    Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

  2. Domino's

    Die Pizza kommt per Lieferdrohne

  3. IT-Support

    Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

  4. BGH-Antrag

    Opposition will NSA-Ausschuss zur Ladung Snowdens zwingen

  5. Kollaborationsserver

    Nextcloud 10 verbessert Server-Administration

  6. Exo-Planet

    Der Planet von Proxima Centauri

  7. Microsoft

    Windows 10 Enterprise kommt als Abo

  8. Umwelthilfe

    Handel ignoriert Rücknahmepflicht von Elektrogeräten

  9. 25 Jahre Linux

    Besichtigungstour zu den skurrilsten Linux-Distributionen

  10. Softrobotik

    Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: IMHO: Ein Ausschuss der Steuergelder verbrennt...

    Niaxa | 25.08. 23:42

  2. Re: Wäre toll wenn sie es schafffen wüden

    Niaxa | 25.08. 23:39

  3. Re: Wird Zeit zu wechseln

    MrMoneypenny | 25.08. 23:39

  4. Re: Linux für 2,5 Milliarden $

    1ras | 25.08. 23:37

  5. Re: Nein, die Probleme sind auch für den Preis...

    Tiberius Kirk | 25.08. 23:34


  1. 15:54

  2. 15:34

  3. 15:08

  4. 14:26

  5. 13:31

  6. 13:22

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel