Whistleblower: Welche Verbindung hatte Swartz zu Wikileaks?
Aaron Swartz: Secret Service ermittelte (Bild: Fred Benenson/CC BY 2.0)

Whistleblower Welche Verbindung hatte Swartz zu Wikileaks?

Wikileaks hat über Twitter erklärt, dass Aaron Swartz Verbindung zu der Organisation und ihrem Gründer Julian Assange hatte. Der kürzlich verstorbene Swartz könnte sogar eine Quelle von Wikileaks gewesen sein.

Anzeige

War Aaron Swartz ein Datenlieferant von Wikileaks? Das legen insgesamt vier Tweets der Organisation nahe. Anlass sei eine Untersuchung der Beteiligung des US-Geheimdienstes Secret Service an den Ermittlungen gegen Swartz. Swartz nahm sich am 11. Januar 2013 das Leben.

Swartz stand wegen illegalen Herunterladens von vier Millionen Dokumenten von Computern des Massachusetts Institute of Technology vor Gericht. Er war deshalb 2009 zwei Mal festgenommen worden - im Januar und im Juli 2011. Der Secret Service hatte wenige Tage vor der ersten Festnahme die Ermittlungen an sich gezogen. Der Dienst ist für die Untersuchung von Computerstraftaten zuständig.

Drei Fakten

Die Beteiligung des Secret Service solle jetzt untersucht werden, schreibt Wikileaks in einem Tweet. Deshalb wolle die Gruppe drei Fakten zu der Angelegenheit bekanntmachen.

Danach habe es Verbindungen von Swartz zu Wikileaks gegeben: Swartz habe die Organisation unterstützt und mit Gründer Julian Assange in Verbindung gestanden, namentlich in den Jahren 2010 und 2011 - 2010 war das Jahr, in das die spektakulärsten Veröffentlichungen von Wikileaks fielen.

Schließlich könne es sein, dass Swartz Wikileaks Daten zugespielt habe: "Wir haben starke Gründe zu der Annahme, auch wenn wir es nicht beweisen können, dass Swartz eine Quelle von Wikileaks war", heißt es im vierten Tweet von Wikileaks.

Per se anonym

Das allerdings ist merkwürdig: Wikileaks hat bisher stets betont, die Systeme seien so geschaffen, dass nicht nachzuvollziehen sei, wer welche Daten auf die Wikileaks-Server hochgeladen hat. Das hatte Wikileaks vor allem im Zusammenhang mit der Anklage gegen Bradley Manning wiederholt. Die US-Behörden werfen Manning vor, Wikileaks geheime US-Dokumente zugespielt zu haben.

Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson bestätigte dem US-Nachrichtenangebot Cnet die Echtheit der Twitter-Nachrichten. Er habe aber keine Details genannt.


quantummongo 22. Jan 2013

an den müsste ich als erstes denken

registrierter_s... 21. Jan 2013

Korrekturlesen ist offenbar abgeschafft worden.

theWhip 21. Jan 2013

Oder Swartz wurde als Verräter eingestuft und ich den suizid getrieben... oder oder...

NochEinLeser 21. Jan 2013

"Das allerdings ist merkwürdig: Wikileaks hat bisher stets betont, die Systeme seien so...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Betriebs-System Engineer (m/w)
    DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main
  2. Senior Manager of ICT Services EMEA (m/w)
    Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Magdeburg
  3. Spezialist/-in für Datenverkabelungen und Multimedia für Schulen
    Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  4. Junior Data Scientist / Analyst im Bereich Datenmanagement (m/w)
    Institut des Bewertungsausschusses, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Displays und Kameras

    Für die Pixelzähler

  2. Norton Security

    Symantec bestätigt Ende von Norton Antivirus

  3. Streaming

    Adam Sandler produziert vier Filme nur für Netflix

  4. Googles nächstes Smartphone

    Neue Details zum kommenden Nexus 6

  5. Freisprecheinrichtung

    Erst iOS 8.1 soll Bluetooth-Probleme im Auto lösen

  6. Toughbook CF-LX3

    Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

  7. Honda Connect

    Nvidias Tegra fährt mit Android in Japan

  8. Smartphones

    Sonys Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact sind da

  9. Pavlok

    Gewollte Stromschläge vom Fitness-Wearable

  10. Apple

    iOS hat noch immer WLAN-Probleme



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in

Rochester Cloak: Tarnkappe aus vier Linsen
Rochester Cloak
Tarnkappe aus vier Linsen
  1. Roboter Transformer aus Papier

    •  / 
    Zum Artikel