Werbemanager Ken Segall: "Apple würdigt sich mit iPhone-Produktnamen selbst herab"
Apple iPhone 5 (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Werbemanager Ken Segall "Apple würdigt sich mit iPhone-Produktnamen selbst herab"

Werbemanager Ken Segall kritisiert seinen ehemaligen Kunden Apple wegen der Markenbezeichnungen des iPhones. Er war als ehemaliger Mitarbeiter der Agentur TBWA\Chiat\Day für viele Werbekampagnen von Apple verantwortlich. Das iPhone 4S hätte seiner Meinung nach niemals so heißen dürfen.

Anzeige

Ken Segall war als Manager der Werbeagentur TBWA\Chiat\Day unter anderem für die "Think Different"-Kampagne von Apple verantwortlich und beriet das Unternehmen in Fragen von Markennamen. Segall hat nun kritisiert, wie Apple seine mobilen Produkte benennt. Als Apple das iPad der dritten Generation auf den Markt brachte, hieß es nicht etwa iPad 3, sondern "das neue iPad". Dafür gibt es nach Ansicht von Segall keinen Grund. Beim vierten Modell wurde das Namensmuster ebenfalls nicht geändert.

Beim iPhone hingegen hat Apple ein anderes Schema beibehalten und nummeriert die neuen Geräte nicht etwa durch, sondern bringt eine Zwischengeneration mit einem angehängten "S" auf den Markt. So kommen iPod, iPad, iMac, Mac Pro, Macbook Air und Macbook Pro ohne Nummerierung aus.

Wie das nächste iPhone heißen wird, ist zwar noch nicht bekannt, aber wenn das bisherige Schema beibehalten wird, wird es vermutlich 5S heißen.

Segall schreibt in seinem Blog, dass Apple niemals ein iPhone als "4S" bezeichnen solle. Das sei nicht nur schlecht auszusprechen. Es würde auch suggeriert, dass es nur leicht überarbeitet worden ist. Apple selbst behauptete bei der Vorstellung im Widerspruch dazu, dass das iPhone 4S komplett "neu gedacht" wurde.

"Der Versuch, den 'Grad der Innovation' in der Produktbezeichnung zu kalibrieren, erscheint wie eine unnötige (und sich selbst herabwürdigende) Übung", so Segall.

Segall findet, dass deshalb das nächste Smartphone iPhone 6 heißen sollte. Das sei schließlich im Automarkt genauso, bei dem ein 2013er Modell auch nicht 2012S heißen würde. Die Kunden würden schließlich das neueste Modell kaufen wollen. Ein S-Modell wirkt nach Ansicht von Segall "schwach und hilflos".

Der Nachfolger des iPhone 5 könnte im Sommer 2013 auf den Markt kommen, berichtete das Wall Street Journal. Dem Blatt zufolge soll die Produktion des Geräts im Laufe des zweiten Quartals 2013 starten. Es soll sich dabei äußerlich kaum vom aktuellen iPhone 5 unterscheiden.


DrWatson 12. Jun 2013

Köstlich! Du solltest dich bei Astro-TV bewerben. :)

Zaphod 12. Jun 2013

Also machst du den ganzen Aufriss hier wegen der Position der Kommastelle?

Sander Cohen 09. Apr 2013

Eigentlich heißen die Geräte nur noch "iPad", wie halt auch beim "iPod" & beim "Mac...

Drizzt 09. Apr 2013

Grafikkartenbezeichnungen

Anonymouse 09. Apr 2013

Sag doch einfach mal, wie es denn richtig ausgesprochen klingt?

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Active Directory & Exchange Operator (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt
  2. Senior Entwickler / Consultant SAP BI (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg
  3. IT Software Specialist (m/w) Patent Annuities Department
    Dennemeyer Group, Howald (Luxembourg)
  4. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  2. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  3. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  4. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  5. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  6. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  7. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  8. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  9. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones

  10. Netzangriffe

    DDoS-Botnetz weitet sich ungebremst aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  2. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars
  3. Raumfahrt Asteroidensonde Hayabusa-2 ist startklar

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel