Adblocker stören andere Dienste.
Adblocker stören andere Dienste. (Bild: Google)

Werbeblocker Google wirft Adblocker aus dem Play Store

Google hat diverse Adblocker für Android aus dem Google Play Store entfernt und verweist auf das von den Entwicklern akzeptierte Regelwerk. Das dürfte aber nicht der einzige Grund sein.

Anzeige

Gleich mehrere Adblocker auf einen Schlag hat Google aus dem Play Store entfernt, darunter AdBlock Plus, Adblocker Root und Adaway. Die Apps sind in der Suche nicht mehr zu finden, direkte Links liefern nur noch eine Fehlermeldung.

Jared Rummler, Entwickler von Adblock Root, hat Googles Begründung auf Pastebin veröffentlicht. Darin beruft sich Google auf Punkt 4.4 "Verbotene Handlungen" des Developer Distribution Agreement. Dort heißt es, dass keine Produkte vertrieben werden dürfen, durch die "Geräte, Server, Netzwerke oder sonstiges Eigentum oder sonstige Dienstleistungen von Dritten beeinträchtigt, gestört oder beschädigt werden oder auf sie in unerlaubter Weise zugegriffen wird". Nach Ansicht von Google stören Adblocker andere Dienste oder Produkte auf unerlaubte Art und Weise.

Gegen Adblock Plus für Android ist Google schon früher vorgegangen und unterband in neuen Android-Versionen die automatische Proxy-Konfiguration durch die App.

Apps noch nutzbar

Es ist zwar weiterhin möglich, die Apps zu benutzen, sie müssen allerdings auf anderen Wegen installiert werden. Einige der Apps funktionieren nur auf gerooteten Geräten.

Für Google selbst sind Adblocker in mehrerlei Hinsicht ein Problem: Zum einen basiert Googles eigenes Geschäft weitgehend auf kostenlosen Diensten, die über Werbung finanziert werden, was durch Adblocker untergraben wird. Zum anderen bietet Google unter anderem mit Android eine Plattform an, die nur dann für Nutzer interessant ist, wenn dafür relevante Apps und Dienste angeboten werden.

Je höher die Verbreitung von Adblockern auf einer solchen Plattform aber ist, desto unattraktiver wird sie für Entwickler, da die Möglichkeiten zur Finanzierung eingeschränkt werden und es attraktiver wird, für Plattformen zu entwickeln, auf denen Adblocker weniger verbreitet sind. Das ist sicher auch ein Grund dafür, dass viele neue Dienste primär für mobile Geräte und proprietäre Plattformen und nicht für das offene Web entwickelt werden.


cepe 13. Mai 2013

Ich weis, dass es PrePaid Kreditkarten gibt. Dann muss ich nur noch schauen, wer welche...

cepe 13. Mai 2013

Dann Appelier ich doch mal an die App Entwickler: Sorgt bitte endlich dafür, dass der...

San_Tropez 17. Mär 2013

Ja dieser pöhse Großkonzern verfolgt doch tatsächlich kapitalistische Ziele! Frechheit...

onenak 17. Mär 2013

Sorry aber Illegales Software Cracken und Werbeblocker sind wirklich nicht das selbe. Das...

Benjamin_L 15. Mär 2013

Naja, man kann als Entwickler seine Apps da halt veröffentlichen.

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP-FI/CO-Inhouse-Berater (m/w)
    Zott SE & Co. KG, Mertingen Raum Augsburg
  2. Teamleiter Web Development (m/w) Schwerpunkt Enterprise Applications & moderne Web Frameworks - Front- & Backend
    GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart
  3. Service Desk Mitarbeiter/in
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., St. Augustin
  4. Mitarbeiter Testmanagement (m/w)
    afb Application Services AG, München

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NUR BIS DIENSTAG 09:00 UHR: Saturn Online Only Offers
    (alle Angebote versandkostenfrei u. solange der Vorrat reicht, u. a. Der Hobbit Trilogie (Steel...
  2. NEU: Bild- und Videobearbeitungssoftware von Corel reduziert
    (u. a. Corel PaintShop Pro X7 35,95€)
  3. NEU: Videobearbeitungssoftware von Magix reduziert
    (u. a. MAGIX Video deluxe 2015 46,95€)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Android

    Schlüssel werden auf zurückgesetzten Smartphones nicht gelöscht

  2. Aria

    Gerät ermöglicht Smartwatch-Steuerung per Fingerschnippen

  3. Funktechnik

    Daimler und Qualcomm vernetzen das Auto

  4. Projekt Astoria

    Algorithmen gegen Schnüffler im Tor-Netzwerk

  5. Raumfahrt

    Marsrover Curiosity sieht wieder scharf

  6. Server-Prozessor

    Intels Skylake-EX bietet 28 Kerne und sechs Speicherkanäle

  7. Berlin E-Prix

    Motoren, die nach Star Wars klingen

  8. Licht

    Indoor-Navigationssystem führt zu Sonderangeboten im Supermarkt

  9. Handmade

    Amazon bereitet Marktplatz für Handgefertigtes vor

  10. BND-Skandal

    EU-Kommissar Oettinger testet Kryptohandy



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Surface 3 im Test: Tolles teures Teil
Surface 3 im Test
Tolles teures Teil
  1. Surface Pro 3 Microsoft erhöht Preise um bis zu 250 Euro
  2. Surface 3 im Hands on Das Surface ohne RT

Telekom und BND angezeigt: Es leakt sich was zusammen
Telekom und BND angezeigt
Es leakt sich was zusammen
  1. NSA Streit um Selektoren-Liste zwischen Gabriel und Steinmeier
  2. Überwachung Kongress will NSA-Bespitzelung in den USA einschränken
  3. BND-Affäre Wikileaks veröffentlicht Protokolle des NSA-Ausschusses

BSI: Akte E, die ungelösten Fälle der elektronischen Aktenführung
BSI
Akte E, die ungelösten Fälle der elektronischen Aktenführung
  1. Kritik an Gesetzentwurf Eco hält Vorratsdatenspeicherung für nicht umsetzbar
  2. Geheimdienst-Affäre BND plante Operation ohne Wissen des Kanzleramtes
  3. IT-Sicherheitsgesetz CCC lehnt BSI als Meldestelle ab

  1. Re: Ziemlich brisantes PDF

    MeanMinistry | 01:06

  2. Re: Softwarefehler?

    HerrMannelig | 00:39

  3. Re: wipe dalvic/cache/user data/factory reset

    Tzven | 00:32

  4. Re: Kreditkarte direkt klauen ist einfacher

    deus-ex | 00:26

  5. iOS

    Skiddoo | 25.05. 23:56


  1. 17:47

  2. 13:40

  3. 12:15

  4. 11:28

  5. 11:11

  6. 10:25

  7. 21:43

  8. 14:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel