MplayerX wird im Mac App Store bald nicht mehr aktualisiert.
MplayerX wird im Mac App Store bald nicht mehr aktualisiert. (Bild: MplayerX)

Wegen Sandboxing MplayerX verabschiedet sich vom Mac App Store

Der MplayerX wird künftig nicht mehr im Apple Mac App Store zu finden sein. Der Entwickler des Players meint, er müsse aufgrund der strengen Sandboxing-Regeln von Apple die Funktionen der Software stark beschränken.

Anzeige

Zongyao Qu, der Hauptentwickler des MplayerX für Mac OS X, will die neuen Versionen der Software nicht mehr im Mac App Store anbieten, nachdem er drei Monate lang mit Apple verhandelte. Die seit 1. Juni 2012 geltenden strengen Sandboxing-Regeln würden es unmöglich machen, wichtige Funktionen in der Software zu behalten. Die Regeln gewähren der App nur die absolut notwendigen Rechte und erschweren den Zugriff auf andere Anwendungen und das Betriebssystem. Alle im Mac App Store angebotenen Programme müssen das Sicherheitsverfahren einsetzen, das mit Mac OS X 10.7 alias Lion eingeführt wurde.

Der Entwickler hat eigenen Angaben zufolge sechs Versionen des Programms bei Apple zur Zulassung eingereicht und versucht zu begründen, warum einige Funktionen wichtig seien, aber jedes Mal habe er die Zulassung nicht erhalten.

Abgespeckte Fassung wäre dem Entwickler zu dürftig

Würde der Mplayer X den Sandboxing-Regeln entsprechen, könnte er zum Beispiel keine Untertitel automatisch nachladen oder die Folge einer Serie selbsttätig in Reihe abspielen. Selbst Screenshots könnte der Anwender nicht mehr dort speichern, wo er wolle, so Qu. Ohne diese Funktionen sei der MplayerX so dürftig wie Quicktime X, so der Entwickler. Zumindest für 10.8 verweist Apple in seiner Entwickler-Dokumentation jedoch ausdrücklich auf die Möglichkeit, Dateien - wie zum Beispiel Untertitel - nachladen zu können.

Die Version 1.0.15, die bald erscheinen soll, werde die letzte für den Mac App Store sein, kündigte der Programmierer an. Die abseits von Apples Softwareladen veröffentlichte Fassung 1.0.16 wird hingegen weiterentwickelt.

Apples rigide Sandboxing-Regeln hatten auch schon die Entwickler der Textbausteinsoftware Textexpander 4 dazu bewegt, sie nicht mehr im Mac App Store anzubieten.


Netspy 20. Aug 2012

Soweit ich das verstanden habe, geht es hier weniger um Internet-Zugriff. Der ist...

Netspy 20. Aug 2012

Wie stellst du dir eine Sandbox vor, die einem Programm uneingeschränkten Zugriff aufs...

hive 20. Aug 2012

Dem kann ich nur zustimmen! Und wenn ich über einen Win-8 Store von M$ nach dem Vorbild...

Netspy 20. Aug 2012

Siehe hier: http://www.heise.de/open/news/foren/S-Hier-in-der-Doku-steht-wie-das-geht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Konstrukteur Elektrik (m/w)
    Dürr Ecoclean GmbH, Filderstadt
  2. Mitarbeiter (m/w) für den 2nd / 3rd Level Support
    Reply GmbH & Co. KG, München
  3. PreMaster (m/w) im Bereich Applikation
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  4. IT System Engineer Netzwerktechnik (m/w)
    Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Jurassic Park - Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition]
    9,90€
  2. Blu-rays unter 10 EUR
    (u. a. Oblivion, The Purge, Battlestar Galactica The Plan, Schlacht um Midway, Snitch)
  3. NEU: Planes + Planes 2 Doppelpack [Blu-ray]
    9,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       

  1. Fahrdienst

    Uber testet autonome Autos in Pittsburgh

  2. Google I/O

    Spezielles Google-Betriebssystem für Internet der Dinge

  3. Mission Impossible

    Hardware zerstört sich durch Hitze selbst

  4. Crowdfunding

    Jugend programmiert auf Kickstarter

  5. App Home

    Apple soll mit iOS 9 voll auf Heimautomation setzen

  6. Apple Watch

    Pulsmesser funktioniert nach Update nicht mehr korrekt

  7. HUK-Coburg

    Autoversicherung will Fahrverhalten bei Tarifen berücksichtigen

  8. Unsensible Verschlagwortung

    Flickr sorgt mit Automatik-Tags für Aufregung

  9. BND-Chef Schindler

    "Wir sind abhängig von der NSA"

  10. Electronic Arts

    Neustart für Need for Speed



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Maker Faire Bay Area 2015: Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
Maker Faire Bay Area 2015
Die Lust, zu schaffen und zu zerstören
  1. Materialforschung Forscher 3D-drucken Graphen-Aerogel
  2. General Electric Flugzeugtriebwerk erhält Bauteil aus 3D-Drucker
  3. 3D-Drucker im Lieferwagen Amazon will Waren auf dem Weg zum Kunden produzieren

Golem.de-Test mit Kaspersky: So sicher sind Fototerminals und Copyshops
Golem.de-Test mit Kaspersky
So sicher sind Fototerminals und Copyshops
  1. Security Die Makroviren kehren zurück
  2. Voiceprint Stimmenerkennung ist die neue Gesichtserkennung
  3. Android Tausende Apps akzeptieren gefälschte Zertifikate

Macbook 12 im Test: Einsamer USB-Port sucht passende Partner
Macbook 12 im Test
Einsamer USB-Port sucht passende Partner
  1. Apple Store Apple erhöht Hardwarepreise
  2. Workaround Macbook 12 kann bei Erstinstallation hängen bleiben
  3. Hydradock Elf Ports für das Macbook 12

  1. Re: Passiert das Apple nicht häufiger?

    fragmichnicht | 11:56

  2. Re: Geplante Obsoleszenz ist doch was feines

    im0lino | 11:55

  3. Re: Wie viel Geld haben Golemmitarbeiter in...

    debattierer | 11:55

  4. Re: Aufregend wäre es

    bofhl | 11:55

  5. Re: Nur 32MB oder 64MB

    Freiberufler | 11:55


  1. 11:52

  2. 11:12

  3. 10:56

  4. 10:28

  5. 09:54

  6. 09:15

  7. 09:01

  8. 08:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel