Webframeworks: Django 1.4 behandelt Zeitzonen
Django 1.4 ist erschienen. (Bild: Django-Projekt)

Webframeworks Django 1.4 behandelt Zeitzonen

Die aktuelle Version 1.4 des Webframeworks Django erkennt und verarbeitet Zeitzonen. Zudem benötigt Django 1.4 mindestens Python 2.5, die Unterstützung für 2.4 wurde entfernt.

Anzeige

Nach etwa einem Jahr Entwicklungszeit hat das Django-Team Version 1.4 des Webframeworks veröffentlicht. Als wesentliche Neuerung bezeichnen die Entwickler die Unterstützung für Zeitzonen. Zudem wurde die Verarbeitung großer Datensätze optimiert. Die Sicherheit des Webframeworks wurde durch eine verbesserte Hash-Speicherung von Passwörtern erhöht. Ferner verwendet Django 1.4 Python ab Version 2.5. Die Unterstützung für Python 2.4 wurde entfernt. Funktionieren soll das Webframework mit Python 2.5, 2.6 und 2.7.

Intern speichert Django 1.4 Datum und Uhrzeit in UTC (Universal Time Coordinated, koordinierte Weltzeit). Das Webframework erkennt jedoch die Zeitzone des Anwenders und übersetzt die Zeitangaben entsprechend. Das Django-Team hat einen Leitfaden für die Migration von früheren Versionen aufgestellt, denn einige Funktionen lassen sich nicht mehr so salopp nutzen wie bisher, schreiben die Entwickler.

Schnellere Abfragen, mehr Sicherheit

Mit der Methode Model.objects.bulk_create lassen sich multiple Objekte effizienter erstellen. Da Django diese Funktion auch intern nutzt, wird beispielsweise das Erstellen einer Datenbank für Testumgebungen ebenfalls beschleunigt. Die Funktion QuerySet.prefetch_related beschleunigt Abfragen durch Prefetching im Batch-Betrieb. Mit der Funktion QuerySet.select_for_update wird der entsprechende SQL-Befehl gestartet, der Datenbankzeilen bei Abfragen sperrt.

Passwörter können künftig in PBKDF2 oder Bcrypt in Hash-Werten gespeichert werden. Außerdem gibt es neue Werkzeuge für kryptographische Signaturen. Eine Zwischenschicht nutzt die Kopfzeile X-Frame-Options, um Clickjacking zu vermeiden. Die Funktion ist allerdings aus Kompatibilitätsgründen nicht standardmäßig aktiviert. Der Schutz gegen Cross Site Request Forgery wurde ebenfalls erweitert. Damit lassen sich beispielsweise Put- und Delete-Befehle einschränken und Cookies als sicher einstufen, die dann nur bei HTTPS-Verbindungen gesendet werden.

Sämtliche Änderungen haben die Entwickler ausführlich auf ihrer Webseite beschrieben. Zusätzlich warnt die Dokumentation an den entsprechenden Stellen über Kompatibilitätsprobleme bei der Aktualisierung auf Django 1.4. Auf der Webseite des Projekts steht das Webframework zum Download bereit. Django wird unter der BSD-Lizenz veröffentlicht.

Django ist nach dem Jazz-Gitarristen Django Reinhardt benannt.


Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Ingenieur (m/w) Software-Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  2. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  3. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel