Erster Entwurf des Web Cryptography API vorgelegt
Erster Entwurf des Web Cryptography API vorgelegt (Bild: W3C)

Web Cryptography API Verschlüsselung soll das Web sicherer machen

Das W3C hat einen ersten Entwurf für das Web Cryptography API vorgelegt. Dabei handelt es sich um ein Javascript-API, über das grundlegende kryptographische Funktionen direkt in einer Web-App abgewickelt werden können. Davon könnten viele Apps profitieren.

Anzeige

Das Web Cryptography API stellt Webentwicklern grundlegende kryptographische Funktionen wie Hashing, Signaturengenerierung und -verifikation sowie Verschlüsselung und Entschlüsselung bereit. Zudem wird in der Spezifikation ein API beschrieben, mit dem sich Schlüssel generieren und verwalten lassen. Dabei lassen sich Schlüssel sowohl temporär als auch permanent speichern.

Die möglichen Einsatzfelder für das Web Cryptography API sind vielfältig. Es kann zudem zur Multi-Factor-Authentifizierung eingesetzt werden, oder um das heute oft genutzte Verfahren mit Login und Passwort abzulösen. Dabei könnte die Web-App direkt nach passenden Schlüsseln im Browser des Nutzers schauen. Es ist auch denkbar, die Authentifizierung an eine TLS-Session zu binden und die Schlüssel des TLS-Protokolls zu nutzen.

Zudem kann das API genutzt werden, um Dokumente, die über das Web ausgetauscht werden, zu verschlüsseln, um sicherzustellen, dass nur berechtigte Personen, die über einen entsprechenden Schlüssel verfügen, diese anzeigen können.

Auch beim Thema Cloud-Storage könnte das API für mehr Sicherheit sorgen: Daten können damit vor dem Upload direkt im Browser verschlüsselt und auch später über den Browser heruntergeladen und entschlüsselt werden, so dass die Daten beim Anbieter des Cloud-Storage nur verschlüsselt vorliegen, aber dennoch direkt im Browser ohne zusätzliche Software geöffnet werden können.

Ähnliches gilt für im Browser-Cache gespeicherte Daten. Auch diese können mit dem API verschlüsselt werden.

Darüber hinaus kann das Web Cryptography API genutzt werden, um Dokumente zu signieren und um elektronische Signaturen zu prüfen oder um eine sichere Echtzeitkommunikation direkt im Browser zu ermöglichen. Auch ein Zugriff auf Schlüssel, die aus anderen Quellen stammen, beispielsweise einem TPM (Trusted Platfom Module), soll über das neue API möglich sein.

Noch aber liegt das Web Cryptography API nur als Vorschlag vor, die Autoren bitten zunächst um Feed von Entwicklern. Je nachdem, wie diese mit dem Vorschlag zufrieden sind, kann es noch zu kleinen und großen Veränderungen kommen. Zudem enthält der Entwurf noch einige ungeklärte Fragen, die derzeit noch diskutiert werden.


1e3ste4 16. Sep 2012

Lest euch doch mal den Text bis zu Ende durch anstatt drauf los zu kommentieren. Es geht...

Kommentieren



Anzeige

  1. Security Consultant (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, Berlin, Köln, München
  2. Consultant (m/w) Softwarelösungen
    USU AG, München
  3. PDM Consultant (m/w)
    Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  4. Problem Manager Telematik-Endgeräte (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. 4 Blu-rays für 30 EUR
    (u. a. Django Unchained, Rush, Das erstaunliche Leben des Walter Mitty,
  2. Prestige - Die Meister der Magie (Steelbook) (exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition]
    14,99€ (Release 31.3.)
  3. Game of Thrones - Die komplette 4. Staffel [Blu-ray]
    38,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Galaxy S6 und S6 Edge im Hands On

    Rund, schnell, teuer

  2. Galaxy S6 und Edge-Variante

    Samsungs neue Top-Smartphones im Glaskleid

  3. Smart Home

    D-Link will Z-Wave-Funk in seine Router integrieren

  4. Vive

    Valves VR-Brille kommt von HTC

  5. Huawei Watch im Hands On

    Kompakte Smartwatch mit rundem Saphirglas

  6. One M9 im Hands on

    HTCs Lollipop-Smartphone hat ein Zusatzknöpfchen

  7. Watch Urbane LTE im Hands On

    LGs Edelstahl-Uhr für geduldige Golfer

  8. Qi Wireless Charging

    Ikea-Möbel laden schnurlos Akkus

  9. Linux-Desktops

    Xfce 4.12 ist endlich fertig

  10. Fahrerdienst

    Uber verschweigt monatelang einen Server-Einbruch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Honor Holly im Test: 130 Euro - wer bietet weniger?
Honor Holly im Test
130 Euro - wer bietet weniger?
  1. Honor Preis des Holly sinkt auf 110 Euro
  2. Honor Holly Je mehr Interessenten, desto günstiger das Smartphone
  3. Honor T1 8-Zoll-Tablet im iPad-Mini-Format für 130 Euro

SLED 12 im Test: Die Sinnhaftigkeit eines kostenpflichtigen Linux-Desktops
SLED 12 im Test
Die Sinnhaftigkeit eines kostenpflichtigen Linux-Desktops
  1. Linux-Jahresrückblick 2014 Umbauarbeiten, Gezanke und Container

Test Samsung NX1: Profikamera oder nicht - Samsung muss noch viel lernen
Test Samsung NX1
Profikamera oder nicht - Samsung muss noch viel lernen
  1. Freihändige 40-Megapixel-Fotos Olympus verändert Kameramarkt mit Zittersensor
  2. EOS M3 Neue Systemkamera mit deutlich schnellerem Autofokus
  3. Micro-Four-Thirds-Sensor Olympus Air ist eine Smartphonekamera zum Anklemmen

  1. Re: 1000¤

    Hanfos | 04:20

  2. Re: ziemlich schwach von htc

    Benutzername123 | 04:19

  3. EUR 1000 für ein Samsung-Gerät!?

    HerrLich | 03:49

  4. Re: IMHO: In 10 Jahren gibt es das Ding

    berritorre | 03:37

  5. Re: Gemeinsame SDK

    pfanne | 03:06


  1. 00:39

  2. 19:36

  3. 17:29

  4. 17:20

  5. 17:16

  6. 17:00

  7. 15:39

  8. 13:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel