Ringscanner: Das System schlägt Alarm, wenn die Sendung falsch verladen wird.
Ringscanner: Das System schlägt Alarm, wenn die Sendung falsch verladen wird. (Bild: Motorola Solutions)

Wearable Computing UPS-Mitarbeiter tragen Scanner am Finger

UPS-Mitarbeiter werden zu Cyborgs: Der Paketdienst stattet die Boten mit Scannern aus, die wie ein Ring am Finger getragen werden. Die neue Technik soll die Abwicklung der Pakete beschleunigen und Fehler verhindern.

Anzeige

Der Kurierdienst United Parcel Service (UPS) stattet seine Mitarbeiter mit einem neuen Scanner aus, der kleiner und handlicher ist als das bisher eingesetzte Lesegerät für Barcodes. Das neue System soll die Abwicklung der Pakete beschleunigen.

Das System besteht aus zwei Geräten, einem kleinen Computer, den der UPS-Bote am Handgelenk oder am Gürtel trägt, und aus einem Scanner, der auf dem Handrücken sitzt. Er wird durch eine Schlaufe gehalten, die der Nutzer über zwei Finger, den Zeige- und den Mittelfinger, streift. Das System mit der Bezeichnung RS507 Hands-Free Cordless Imager wird von Motorola Solutions hergestellt.

Datenübertragung per Bluetooth

Anders als bei den bisher eingesetzten Lesegeräten müsse der UPS-Mitarbeiter keinen Abzugshebel betätigen, um einen Barcode zu scannen. Der Scanner sei mit einer automatischen Erkennung ausgestattet. Es reiche, den Scanner auf den Code zu richten. Der gescannte Code wird drahtlos per Bluetooth an den mobilen Computer vom Typ WT 4090 übertragen.

Dieser schickt die Daten über das Paket an eines der UPS-Rechenzentren, das den Kunden die Sendungsnummer über das Internet zugänglich macht. Da im Barcode die Postleitzahl codiert ist, verifiziert das System beim Scannen zudem, ob die Sendung in das richtige Fahrzeug oder den richtigen Container geladen wird. Wird es falsch verladen, gibt das System einen optischen und akustischen Alarm.

32,1 Millionen Sendungsabfragen

Das System sei eine große Verbesserung, sagte Juan Perez, Bereichsleiter für Datendienste. Damit könnten Pakete schneller bearbeitet und verladen werden. Außerdem soll es helfen, Fehler zu vermeiden. Kunden könnten schneller auf die Sendungsverfolgungsdaten zugreifen. Über die UPS-Website werden solche Daten täglich 32,1 Millionen Mal abgerufen.

Bis Ende 2013 will UPS seine weltweit rund 1.400 Niederlassungen mit 38.000 dieser Geräte ausstatten. Die ersten Geräte hat Motorola nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr an den Paketdienst ausgeliefert. UPS bearbeitet am Tag rund 15 Millionen Sendungen.


derKlaus 14. Aug 2012

auch wenn ich geehrt bin, in der Dritten Person angesprochen zu werden, ich hab das sehr...

AdmiralAckbar 14. Aug 2012

die Scanner-ringe. Ist dann viel handlicher und schicker.

tilmank 14. Aug 2012

Au ja, am besten gleich kickstarten! :D

joehallenbeck 14. Aug 2012

Was ein Unsinn... "Cyborg" ist völlig übertrieben. Im übrigen benutzen wir dieselben...

Max Koenig 14. Aug 2012

Gar nicht, da die Zusteller so ein Teil nicht haben... Ist fuer dieverse Scannvorgaenge...

Kommentieren



Anzeige

  1. Security Architect (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. IT-Projektmanager (m/w)
    ckc ag, Braunschweig/Wolfsburg
  3. Referent (m/w) IT (Projekt- und Portfoliomanagement)
    Amprion GmbH, Dortmund
  4. Traineeprogramm mit dem Schwerpunkt IT
    EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. Fast & Furious 7 [Blu-ray]
    21,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. Mad Max 2 - Der Vollstrecker (Steelbook) (exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition]
    14,99€ - Release 07.05.
  3. Alien - Jubiläums Collection - 35 Jahre [Blu-ray]
    20,99€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Keine Science-Fiction

    Mit dem Laser gegen Weltraumschrott

  2. Die Woche im Video

    Ein Zombie, Insekten und Lollipop

  3. Star Wars Battlefront

    Planetenkampf vor dem Erwachen der Macht

  4. Geodaten

    200 Beschäftigte verpixelten Google-Street-View-Häuser

  5. Windkraftwerke

    Kletterroboter überprüft Windräder

  6. Inside Abbey Road

    Mit Google durch das berühmteste Musikstudio der Welt

  7. ÖBB

    WLAN im Spaceshuttle einfacher zu machen als im Zug

  8. Google

    Chrome unterstützt Windows XP bis Ende 2015

  9. Kernel

    GNU Hurd 0.6 erschienen

  10. Highway Star

    Wikos Alu-Smartphone kostet 370 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Roboter: Festos Falter fliegen fleißig
Roboter
Festos Falter fliegen fleißig
  1. Care-O-bot Der Gentleman-Roboter gibt sich die Ehre
  2. Festo Ameisenroboter krabbeln koordiniert
  3. Moley Robotics Heute kocht der Roboter

GTA 5: Es ist doch nicht 2004!
GTA 5
Es ist doch nicht 2004!
  1. GTA 5 auf dem PC Erst beschränkter Zugriff, dann mehr Freiheit
  2. GTA 5 PC Rockstar Games gibt Systemanforderungen für Ultra-HD bekannt
  3. GTA 5 PC angespielt Los Santos ohne Staubschleier

Google Handschrifteingabe im Hands on: App erkennt sogar krakelige Handschriften
Google Handschrifteingabe im Hands on
App erkennt sogar krakelige Handschriften
  1. MTCast für Android Mediathek-Cast-App kehrt nicht in den Play Store zurück
  2. Parkpocket App hilft bei der Parkplatzsuche
  3. Screenpop Neuer Messenger schickt Fotos direkt auf Sperrbildschirm

  1. Re: Oje

    foobarJim | 13:32

  2. Nokia Here macht bereits Aufnahmen

    LordGurke | 13:29

  3. Re: Wo liegt das Problem?

    Nightdive | 13:26

  4. Re: Wer benutzt überhaupt Fedora?

    Tzven | 13:26

  5. Re: IPTV wieder nach DVB-C wandeln

    blau34 | 13:24


  1. 13:28

  2. 09:01

  3. 20:53

  4. 19:22

  5. 18:52

  6. 16:49

  7. 16:35

  8. 15:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel