WD Black: 5 Millimeter dünne Hybridfestplatte mit 24 GByte Flash
Prototyp der WD Black mit 2,5 Zoll (Bild: Western Digital)

WD Black 5 Millimeter dünne Hybridfestplatte mit 24 GByte Flash

Western Digital arbeitet an einer neuen Version von Hybridfestplatten mit Magnetscheiben und Flash-Cache. Erste Prototypen sind zudem in einem neuen Formfaktor gehalten, der sich auch für Ultrabooks eignet. Der Flashspeicher wird dabei angesprochen, anders als bei Seagates Momentus XT.

Anzeige

Die Festplatten der Serie "WD Black", die Western Digital in Formfaktoren mit 2,5 und 3,5 Zoll anbietet, erfahren im Laufe des Jahres 2013 eine gründliche Überarbeitung. WD bestätigte Golem.de, dass die Geräte in neuen Versionen nach und nach auf den Markt kommen werden. Prototypen wurden bereits auf Konferenzen und Messen gezeigt, nun gibt es aber eine Bestätigung einer wichtigen technischen Eigenschaft.

Während die ersten Hybridfestplatten von WDs Konkurrenten Seagate als Momentus XT völlig transparent für das Betriebssystem arbeiten, benötigt die Serie WD Black Treiber. Western Digital sagte Golem.de, dass sich durch diese Lösung die Leistung steigern solle. Für welche Betriebssysteme die Treiber zum Marktstart angeboten werden, ist noch nicht entschieden.

Unterstützung für Windows ist aber sicher, denn zuerst sollen im ersten Halbjahr 2013 die nur 5 Millimeter dünnen 2,5-Zoll-Laufwerke mit 500 GByte Kapazität für Ultrabook-Hersteller erscheinen. Ein Verkauf der einzelnen Laufwerke über Händler ist nicht vorgesehen. Die nötigen Änderungen an den Designs der Einbauschächte von Ultrabooks dürften bereits umgesetzt sein, denn die Einführung von 5-Millimeter-Festplatten wurde bereits im August 2012 bekannt.

Flash-Cache auch für 3,5-Zoll-Laufwerke

Nach den bisher dünnsten 2,5-Zoll-Festplatten sollen WD zufolge auch die üblichen Formfaktoren von 2,5-Zoll-Laufwerken mit 7 und 9,5 Millimetern Dicke Verwendung finden, ebenso wie 3,5-Zoll-Festplatten. Die Momentus XT als bisher einzige verfügbare 2,5-Zoll-Festplatte mit Flash-Cache verfügt in der aktuellen Version über 8 GByte Cache, die bisher von WD gezeigten Prototypen der neuen WD Black sind mit 24 GByte Flashspeicher bestückt.

Das reicht für die beim Starten von Windows 7 oder Windows 8 tatsächlich benötigten Dateien und auch einige Anwendungen. Bei Seagates Momentus XT war zu beobachten, dass das Booten wieder langsamer wurde, wenn zuvor viele große Anwendungen gestartet worden waren. Der Cache arbeitete nach Angaben von Seagate auf Blockebene des Datenträgers, das Betriebssystem hatte keinen direkten Zugriff auf die Entscheidung, was im Cache landen und dort dauerhaft gespeichert werden sollte.

Vermutlich soll das mit den neuen WD Black anders gelöst werden. Die Idee, den Flash-Cache und die Festplatte getrennt zu verwalten, ist aber nicht neu. Intel macht das mit einigen seiner Chipsätze seit dem Z68 so, die Funktion heißt dort "Smart Response". Auch die Serie Revodrive Hybrid von OCZ arbeitet mit dieser Methode. Bei beiden Lösungen hat der Anwender recht weitreichende Kontrolle darüber, wie sich der Flash-Anteil des Hybridlaufwerks verhalten soll. Ob das auch bei der Serie WD Black so sein wird, hat Western Digital aber noch nicht bekanntgegeben.


andi_lala 18. Feb 2013

Was soll denn das getrolle bitte? Es ist ja ganz egal, was du für ein Betriebsystem...

Moe479 17. Feb 2013

naja ... was am meisten gelesen wird ist dort gut aufgehoben, wenn die hdd noch nen...

s1ou 15. Feb 2013

Die WD Red sind auch noch günstiger als die WD Black aber halt nicht in dem formfaktor...

Endwickler 15. Feb 2013

Für mich sah das so aus, als ob er Seagate und WD zusammenhängend ansah und das verstand...

elgooG 15. Feb 2013

/+1 Treiber haben den Vorteil, dass sie das Dateisystem sehen können und damit die Daten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Direktor (m/w) Collaboration und Web Technologien
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  3. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel