Wayland Compositor Weston zeigt ferne Fenster

Der Wayland-Compositor Weston kann Fenster ferner Systeme darstellen. Derzeit existiert nur ein Prototyp dazu. Wayland 1.0 wird in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Anzeige

Der Wayland-Compositor Weston ist mit einigen Anpassungen in der Lage, Fenster ferner Systeme darzustellen. Das demonstrierte Wayland-Initiator und -Hauptentwickler Kristian Høgsberg auf der diesjährigen X.org-Developer-Conference (XDC). Die Patches haben jedoch noch den Status eines Prototyps, wie Høgsberg betont.

 
Video: Remote-Anwendungen unter Weston (ab 1:11:55)

Die von Høgsberg vorgestellte Lösung sei nur eine von mehreren Möglichkeiten, dies umzusetzen, sagt er. Er benötigt dazu einen lokal und einen in der Ferne laufenden Weston, wobei der eine dem anderen Teile des Bildes über das Netzwerk überträgt.

Die wohl größte Kritik an Wayland beziehungsweise Weston sei eben diese bisher fehlende Netzwerktransparenz, merkt Høgsberg an. Denn unter dem seit langem in Linux-Systemen eingesetzten X11 existiert diese. Es wird wohl aber noch einige Zeit dauern, bis die nun als Machbarkeitsstudie gezeigte Funktion fest in die Wayland-Architektur integriert wird.

 
Video: Zweiter Teil von Høgsbergs Vortrag

Wayland 1.0 in den nächsten Wochen

Die erste stabile Version 1.0 von Wayland und dem Referenz-Compositor Weston wird Høgsberg zufolge in den nächsten Wochen erscheinen. Der designierte X11-Nachfolger wird damit aber bei weitem noch nicht fertig sein. Die Version markiert lediglich den Punkt, ab dem APIs abwärtskompatibel gehalten werden sollen.

Weitere Details zur XDC 2012, die in Nürnberg stattfand, bietet das Wiki der X.org-Foundation.


Anonymer Nutzer 27. Sep 2012

sry. Es heißt jetzt qtwayland und ist teil von qt5.0 http://qt.gitorious.org/qt/qtwayland

leomar 27. Sep 2012

Wenn das ganze noch über einen SSH-Tunnel laufen würde und sich über ein SSH-Terminal...

bstea 25. Sep 2012

Der Vorteil von Wayland ist doch gerade, dass es nichts mit der Unixgeschichte gemein hat.

bstea 24. Sep 2012

Mal ein aktueller Statusbericht: http://blog.martin-graesslin.com/blog/2012/09/a-real...

Anonymer Nutzer 24. Sep 2012

Ist mir klar wem du das geschrieben hast, ich wollte es nur erwähnen weil es nicht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Referent SAP ERP HCM (m/w)
    Buchen IndustrieService GmbH, Köln
  2. IT-Systemspezialist (m/w)
    PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN VVaG, Köln
  3. Qualitäts- und Prozessmanager (m/w) Softwareentwicklung
    dSPACE GmbH, Paderborn
  4. Senior IT Consultant Manufacturing (m/w)
    Continental AG, Hannover

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  2. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  3. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  4. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  5. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  6. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  7. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  8. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  9. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro

  10. HTC Desire 200

    Einsteiger-Smartphone mit langer Akkulaufzeit und Adblocker



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Computerspiele: Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang
Computerspiele
Atari-Gründer warnt vor Onlinezwang

Der Atari-Gründer Nolan Bushnell warnt die Spielebranche: Sie tue nichts, um dafür zu sorgen, dass heutige Spiele auch in Zukunft verfügbar bleiben. Besonders der heute oft übliche Onlinezwang mache ihm Sorgen.


Verlängerung der Löschphase: Denic will Domain-Grabbing verhindern
Verlängerung der Löschphase
Denic will Domain-Grabbing verhindern

Die Denic will bei der Löschung von Domains eine Übergangsfrist einführen. Im Februar waren einige Firmendomains versehentlich gelöscht und zur Registrierung freigegeben worden.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab

In eigener Sache: Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte
In eigener Sache
Was auf unseren Adblocker-Aufruf folgte

Zusammen mit einigen anderen Websites haben wir vor rund einem Monat unsere Leser gebeten, ihren Adblocker auf unseren Seiten abzuschalten. Ein Resümee.

  1. In eigener Sache Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Zum Artikel