Warren Spector Disney schließt Micky-Epic-2-Entwicklerstudio

Der achtjährige Ausflug des Rollenspieldesigners Warren Spector ins Actiongenre ist vorerst beendet: Disney schließt sein Studio Junction Point - vermutlich waren die Verkaufszahlen von Micky Epic 2 zu schlecht.

Anzeige

Mit Rollenspielen wie Ultima und Deus Ex hat der Spieldesigner Warren Spector Erfolge gefeiert. Mit seiner wahren Leidenschaft - Micky Maus und andere Figuren aus dem Cartoon-Universum von Disney - ist es weniger gut gelaufen: Der Medienkonzern schließt das 2005 von Spector und 2007 von Disney gekaufte Entwicklerstudio Junction Point.

Grund sind vermutlich die schlechten Verkaufszahlen von Micky Epic 2. Während der erste Teil auf der Wii trotz durchwachsener Kritiken rund 1,3 Millionen Käufer gefunden hatte, wollten bei der Ende 2012 veröffentlichten Fortsetzung nur noch 270.000 Spieler zugreifen. Kein Wunder: Die Qualität war mies, Tester entsprechend enttäuscht: "Auch überzeugte Fans von Disney und Micky sollten sich diesen Murks ersparen", so Golem.de im November 2012.

In einem offenen Brief bedankt sich Warren Spector bei seinem Team und sagt, dass er Junction Point und Disney verlassen hat. "Mit Micky Maus als Helden haben wir das Mainstream-Publikum mit einigen Hardcore-Spieler-Funktionen vertraut gemacht - vor allem aber haben wir Oswald dem glücklichen Hasen zu seinem verdienten Platz in der Geschichte verholfen", so Spector über seine Erfolge.


Trockenobst 30. Jan 2013

Angry Birds und die Facebook Spiele haben eine ganz neue Gruppe zum Gamen gebracht, etwa...

Huetti 30. Jan 2013

Mal davon abgesehen, daß ich mich an keine schlechte Kritik zum ersten Mickey Epic auf...

Chrios 30. Jan 2013

"... vor allem aber haben wir Oswald dem glücklichen Hasen zu seinem verdienten Platz in...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. Trainee (m/w) für Telematik-Anwendungen im After Sales
    Daimler AG, Stuttgart
  3. Java Entwickler (m/w)
    Siemens AG, Erfurt
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energieversorgung: Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter
Energieversorgung
Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter

Südkoreanische Wissenschaftler haben einen Fernseher aus 5 Metern Entfernung ohne Kabel mit Strom versorgt. Sie träumen von öffentlichen Bereichen, in denen Nutzer ihre Geräte drahtlos laden können - vergleichbar mit heutigen öffentlichen WLANs.

  1. Genetik Forscher wollen Gesicht aus Genen rekonstruieren
  2. Leslie Lamport Turing-Award für LaTeX-Erfinder
  3. Bionik Pimp my Plant

LG LED Bulb ausprobiert: LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen
LG LED Bulb ausprobiert
LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen

Light + Building Zur vergangenen Lichtmesse in Frankfurt hat LG zwei LED-Lampen angekündigt, die vor allem Philips Konkurrenz machen werden. Mit 20 und 33 Watt zieht LG mit Philips gleich beziehungsweise überholt die Niederländer sogar. Wir konnten uns das 20-Watt-Exemplar bereits anschauen.

  1. Rückruf durch ESTI Schweizer Starkstrominspektorat warnt vor Billig-LED-Lampen
  2. Power over Ethernet Philips will Lichtsysteme mit Netzwerkkabeln versorgen
  3. Intelligentes Licht von Osram Lightify als Hue-Konkurrent

Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

    •  / 
    Zum Artikel