Abo
  • Services:
Anzeige
HTML5 wird nun offiziell für die Benutzung empfohlen.
HTML5 wird nun offiziell für die Benutzung empfohlen. (Bild: W3C)

W3C: HTML5 offiziell fertiggestellt

Das World Wide Web Consortium (W3C) empfiehlt offiziell die Verwendung von HTML5, womit die Spezifikation nun offiziell verabschiedet ist. Die Differenzen zwischen W3C und der WHATWG, die HTML5 begann, bleiben aber weiter bestehen.

Anzeige

Fast 15 Jahre nach der im Dezember 1999 veröffentlichten Version 4.01 empfiehlt das World Wide Web Consortium (W3C) nun offiziell die Verwendung von HTML5. Damit gelten die Arbeiten an der Version als abgeschlossen und die Spezifikation als komplett. Für die meisten Nutzer bedeutet das wohl aber kaum eine Änderung, da aktuelle Browser HTML5-Funktionen wie die Audio-, Video- und Canvas-Elemente oder Vektorgrafiken bereits unterstützen.

Die heutige Form von HTML5 basiert auf Arbeiten, die im Jahr 2004 durch Mitarbeiter von Mozilla, Opera, Apple und anderen begonnen worden ist, die sich in der Web Hypertext Applications Technology Working Group (WHATWG) zusammengeschlossen haben. Die WHATWG verfolgte das Ziel, eine abwärtskompatible Spezifikation zu HTML 4 zu erstellen, die hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Webentwicklern angepasst ist. Das W3C hingegen arbeitete an einem XML-basierten und nicht abwärtskompatiblen Nachfolger.

Erst Jahre später übernahm das W3C die Spezifikation der WHATWG als Ausgangspunkt für HTML5 und beide Interessengruppen begannen eine Zusammenarbeit. Damit sind die Differenzen zwischen den Gremien und die Deutungshoheit über HTML5 aber nicht beigelegt worden. So hält das W3C an einer Versionierung der Sprache fest und plant mit HTML5.1 bereits einen Nachfolger, wohingegen die WHATWG HTML als lebenden Standard sieht, der ständig weiterentwickelt wird.

Diese Trennung erschwert es, nachzuvollziehen, welche Funktionen genau etwa das W3C von der WHATWG übernimmt und warum. Zudem unterstützt das W3C offiziell die Bemühungen um ein DRM-System in HTML5, so dass bereits mit HTML 5.1 die Encrypted Media Extensions (EME) zum Webstandard werden könnten. Diese werden etwa bereits von Netflix und Googles Browser Chrome unterstützt und erlauben so die Nutzung des Video-on-Demand-Dienstes ohne Plugins. Der HTML-Standard der WHATWG sieht die EME aber zumindest derzeit nicht vor.


eye home zur Startseite
david_rieger 31. Okt 2014

Verstehe ich das Problem etwa nicht? Selbstschließende Tags enthalten keine weiteren...

Strongground 30. Okt 2014

Dafür gibt's ja lebende Dokus wie CanIUse, welche in den letzten zehn Jahren auch bei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen
  2. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Unterföhring (bei München)
  3. EDAG Engineering GmbH, Fulda
  4. Leopold Kostal GmbH & Co. KG, Lüdenscheid


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. 18,00€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  3. 89,00€ (Vergleichspreis 154€)

Folgen Sie uns
       


  1. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  2. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  3. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  4. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  5. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  6. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher

  7. Cartapping

    Autos werden seit 15 Jahren digital verwanzt

  8. Auto

    Die Kopfstütze des Fahrersitzes erkennt Sekundenschlaf

  9. World of Warcraft

    Fans der Classic-Version bereuen "Piraten-Server"

  10. BMW

    Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. Audio Injector Octo Raspberry Pi spielt Surround-Sound
  2. Raspberry Pi Pixel-Desktop erscheint auch für große Rechner
  3. Raspberry Pi Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

  1. Re: Selbst Landungen

    derFalke | 13:34

  2. Re: Abwärtskompatibel?

    PiranhA | 13:34

  3. Re: DaoC zeigt wie es geht.

    Vaako | 13:32

  4. wow wird

    othaku | 13:32

  5. Re: Was genau klaut die Ressourcen?

    n0x30n | 13:31


  1. 13:21

  2. 12:30

  3. 12:08

  4. 12:01

  5. 11:58

  6. 11:48

  7. 11:47

  8. 11:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel