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Alan Mulally
Alan Mulally (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Vorstandschef Microsoft-Großaktionäre wollen Ford-Chef an der Spitze

Mehrere Hauptaktionäre Microsofts wollen Restrukturierungsexperten an der Spitze von Microsoft und daher den Chef von Ford oder Mike Lawrie von Computer Sciences als Nachfolger von Steve Ballmer sehen.

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Drei der 20 größten Aktionäre bei Microsoft wollen, dass Alan Mulally von Ford Motor auf die Liste der Nachfolger von Konzernchef Steve Ballmer gesetzt wird. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus mehreren internen Quellen berichtet, ist auch Computer-Sciences-Chef Mike Lawrie für die Microsoft-Führung vorgeschlagen worden. Mulally ist bereits 68 Jahre alt.

Das Aufsichtsratskomitee für die Nachfolgeplanung, zu dem auch Firmengründer Bill Gates gehört, hatte sich nach der Rücktrittserklärung von Steve Ballmer mit den Aktionären getroffen. Ein Nachfolger werde frühestens bis Ende des Jahres bekanntgegeben, so die Quellen. Auf einem dieser Treffen soll eine Liste mit 40 möglichen internen und externen Kandidaten für den Vorstandvorsitz aufgestellt worden sein, die dann später gekürzt wurde.

Ob Mulally und Lawrie, beides Turnaround-Experten, wirklich auf die Liste gesetzt wurden und ob bereits Gespräche mit Kandidaten laufen, ist nicht bekannt. Mulally erklärte in der vergangenen Woche, er sei "absolut auf Ford fokussiert".

Mulally soll Ford erfolgreich saniert haben. Lawrie restrukturierte die britische Finanzsoftwarefirma Misys und arbeitete für fast drei Jahrzehnte mit Microsoft-Director John Thompson zusammen, der die Suche nach dem neuen Microsoft-Chef leitet.

Die Restrukturierungspläne zu One Microsoft hatte Ballmer im Juli 2013 veröffentlicht. In einer E-Mail an die rund 100.000 Beschäftigten hieß es, das Unternehmen solle schnell eine Reihe von "Geräten und Services" in einer "sich schnell verändernden Welt" liefern können. Microsoft ist weiterhin sehr profitabel, hat aber Probleme mit mobilen Geräten.

Nach Ballmers Rücktritt stieg die Unternehmensaktie um 7 Prozent.

Ballmer hatte bestätigt, dass sich Nokia-Chef Stephen Elop als sein Nachfolger bewirbt. Er sei aber nicht der einzige Kandidat.

Gates ist mit 4,8 Prozent weiterhin der größte Einzelaktionär Microsofts und hat offenbar ein Veto bei der Auswahl des neuen Vorstandschefs.


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k@rsten 10. Sep 2013

Es wäre mir neu das Microsoft die Maus erfunden haben soll oder gar relevante...

Lord Gamma 10. Sep 2013

Oder wenn alles nichts hilft, Nokia wenigstens an den meistbietenden verkauft, statt es...

Beaminister 10. Sep 2013

Genau das wollte ich damit sagen =)



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