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Bezahlen im Ausland soll dank Geodaten zuverlässiger werden.
Bezahlen im Ausland soll dank Geodaten zuverlässiger werden. (Bild: Visa)

Vorbeugen gegen Kreditkartenbetrug: Visa möchte Positionsdaten vom Smartphone

Bezahlen im Ausland soll dank Geodaten zuverlässiger werden.
Bezahlen im Ausland soll dank Geodaten zuverlässiger werden. (Bild: Visa)

Visa will die Wahrscheinlichkeit einer Transaktionsablehnung beispielsweise bei Kreditkartenzahlungen deutlich reduzieren. Was der Kunde dafür jedoch preisgeben muss, ist sein Aufenthaltsort anhand des eigenen Smartphones. Der Service für Kreditkarten startet zunächst nur in den USA.

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Wer im Ausland mit der Kreditkarte bezahlt, kommt ab und an in eine Situation, in der er nicht bezahlen darf. Der Grund liegt meistens darin, dass ein Teilnehmer in der Zahlungskette einen Betrug vermutet, weil die Kreditkarte von einem Tag auf den anderen plötzlich auf der anderen Seite der Erde eingesetzt wird. Deswegen hilft es häufig, vorab seiner Bank die Reisepläne mitzuteilen. Das ist häufig auch bei EC-Karten nötig.

Visa hat nun einen Dienst gestartet, der das dem Kunden automatisiert abnehmen soll. Der Mobile Location Confirmation Service von Visa weiß, wo sich der Kunde gerade aufhält. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde von der automatischen Betrugserkennung als potenzieller Betrüger eingestuft und die Zahlung verweigert wird. Perfekt ist das System nicht, es verspricht aber eine Reduktion fälschlich abgelehnter Transaktionen im Bereich von 30 Prozent.

Dafür muss Visa aber zunächst einmal an die Positionsdaten des Kunden kommen. Der Einsatz der Kreditkarte in Grönland ist für sich genommen noch kein ausreichender Hinweis darauf, dass der Besitzer auch gerade in Grönland verweilt. Damit Visa diese Daten bekommt, arbeitet das Unternehmen mit Banken und der Finsphere Corporation zusammen. Letztere hat sich auf Mobil- und Geodatenauswertung spezialisiert.

Datenweitergabe über eine Smartphone-App

Das funktioniert allerdings nicht automatisch. Der Kunde muss dafür seine Daten weitergeben. Das kann er laut Visa nur, wenn die Mobil-App der ausgebenden Bank die Positionsdaten an Visa und Finsphere weitergibt. Der Nutzer muss noch der Verwendung der Daten für die Betrugserkennung zustimmen. Ab dem Moment soll sich die Zuverlässigkeit seines Zahlungsmittels verbessern.

Ob die Zustimmung von den Banken durch die Installation bereits gegeben wird oder es ein spezielles Opt-In gibt, wird von Visa nicht genannt. Eine Bank weiß allerdings ohnehin, wo der Kunde sich bewegt, da die Bank bei der Bezahlung weiß, wer der Empfänger des Geldes ist.

Der Service soll zunächst im April 2015 in den USA starten.


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Dr. Dietmar Müller 09. Jun 2015

Der Kreditkartenbetrug ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Bei der Analyse von 7...

RipClaw 18. Feb 2015

In dem Fall ist es Barclaycard. Ein Kollege von mir hat Urlaub in London gemacht und hat...

Anonymer Nutzer 17. Feb 2015

Aber auch unprivater ^^ Hab keine Lust daß Schnüffelbehörden sehen wann ich mir wo einen...

southy 17. Feb 2015

Äh..... Wie bitte? Ach so. Ja. Ne, is klar. Die Transaktionsgebühren wiegen ja auch...

androidfanboy1882 16. Feb 2015

oder einfach eine Lösung wie der google authenticator. Stichwort. Time-based One-time...

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