Vom Rücken zum Bauch Fotorucksack muss nicht in den Dreck geworfen werden

Der Rucksack Rotation180° ermöglicht die Entnahme von Kamera und Objektiven, ohne dass er abgenommen werden muss. Die Lösung dafür ist eine Gürteltasche, die bei Bedarf aus dem Rucksack herausgezogen wird. Die Produktion des Rucksacks wird über Kickstarter finanziert.

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Der Rotation180° ist der erste Rucksack des Unternehmens Mindshift Gear, dessen Gründer teilweise auch am Rucksackhersteller Think Tank Photo beteiligt sind. Während normalerweise Fotorucksäcke recht unpraktisch sind, weil sie erst abgenommen und hingestellt werden müssen, bevor man aus ihnen etwas entnehmen kann, kann der Rotation180° auf dem Rücken des Trägers verbleiben.

Der Beckengürtel dient gleichzeitig als Schiene für die im unteren Teil des Rotation180° untergebrachte Gürteltasche. In sie werden die Kamera und je nach Größe auch noch ein oder zwei Objektive und ein Blitzlicht gesteckt. Wird etwas davon benötigt, zieht der Fotograf die kleine Tasche aus dem Rucksack vor den Bauch. Im Rucksack wird sie mit einem Magnetverschluss gehalten, damit sie beim Laufen nicht herausrutscht. In die kleine Tasche passen laut Hersteller eine große DSLR mit zwei Objektiven oder ein Objektiv 70-200-mm 2,8 mit Kamera.

In das Hauptfach kann ein Einsatz für weitere Fotoapparate und Objektive gesteckt werden, der als Zubehör angeboten wird. Er verhindert, dass die teuren Gegenstände lose herumliegen. In den Einsatz passt eine weitere DSLR, Blitze und bis zu fünf Objektive. Ein integriertes Tragegestell aus Aluminium soll zur Stabilisierung und Lastverteilung dienen, wodurch auch schwere Geräte mit dem Rucksack transportiert werden können.

In den Zusatztaschen des Rotation180° lassen sich zum Beispiel ein Wasserschlauch oder eine Regenjacke verstauen. Ein Regenschutz für den Rucksack liegt bei. Dazu kommen noch zwei Seitentaschen rechts und links, mehrere Spanngurte und eine kleine Tasche im Schultergurt dient als Aufbewahrungsort für Handys, GPS-Empfänger oder andere Kleinteile. Zum Transport eines Stativs hat sich Mindshift Gear gleich mehrere Möglichkeiten einfallen lassen. Neben der Aufbewahrung an der Seite oder hinten ist mit Zusatzbändern auch ein Transport von sperrigen Objektiven frei hängend in waagerechter Haltung möglich.

Mit rund 390 US-Dollar inklusive Versand in die EU ist der Mindshift Gear Rotation180° allerdings nicht gerade preisgünstig. Wer noch mehr zahlt, erhält zum Zubehör den Kameraeinsatz oder die Stativhalterungen dazu. Der Rucksack misst 57 x 27 x 34 cm. Die Gürteltasche selbst ist 33 x 17,8 x 19 cm groß. Die Konstruktion wiegt ohne Kameraeinsatz für die Haupttasche 2,5 kg.

Die Entwicklung hin zur Produktionsreife und die Massenfertigung werden über Kickstarter finanziert. Die Kampagne ist mit rund 45.000 US-Dollar schon wenige Tage nach dem Start überfinanziert, da die Gründer nur 30.000 US-Dollar benötigen. Die Auslieferung der Rucksäcke soll im Zeitraum zwischen Mai und Juli 2013 erfolgen.


hansus 05. Dez 2012

Tut mir leid, aber das ist ja mal nix als Getrolle... Ich hab auch nen Flipside und ich...

dr_wurst 05. Dez 2012

Das sind merkwürdige Fotografen, welche diesen Rucksack entwickelt haben. Der gemeine...

SkyBeam 05. Dez 2012

Damit hab' ich jetzt weniger ein Problem. Erstens ist das einer recht solide Schnalle...

Goku 05. Dez 2012

Das frage ich mich auch... Ich mein, der Rucksack ist ja echt genial, aber warum gehen...

schrat 05. Dez 2012

Auch an einen Kata 3N1 Slingback/Rucksack kommt man an das untere Kamerafach ohne...

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