Vodafone Websessions Neuer Prepaid-Datentarif startet mit 5 Euro im Monat

Vodafone startet mit neuen Prepaid-Datentarifen und löst damit das bisherige Abrechnungsmodell ab. Die neuen Websessions gelten immer für 30 Tage, vorher gab es auch kürzere Buchungszeiträume. Für 4,95 Euro gibt es ein monatliches Datenvolumen von 200 MByte.

Anzeige

Vodafone baut die bisherigen Prepaid-Datentarife namens Websessions komplett um. Die neuen Tarifoptionen starten heute. Nur noch während einer Übergangsfrist können Bestandskunden die alten Optionen buchen, wie Golem.de von Vodafone auf Nachfrage erfahren ht. Neukunden erhalten nun generell nur noch ein festes Datenvolumen für eine Dauer von 30 Tagen. Wenn das Datenvolumen vor Ablauf der 30 Tage aufgebraucht ist, muss der Kunde erneut buchen, um das mobile Internet weiter nutzen zu können.

  • Vodafones bisherige Websession-Tarife (Bild: Vodafone)
  • Vodafones neue Websession-Tarife (Bild: Vodafone)
Vodafones neue Websession-Tarife (Bild: Vodafone)

Wie auch bisher handelt es sich bei den Websessions also nicht um Datenflatrates mit Drosselungsgrenze, sondern um reine Volumentarife. Als kleinsten Tarif gibt es künftig Websessions Basic mit einem Datenvolumen von 200 MByte im Monat für 4,99 Euro. 14,99 Euro monatlich kostet Websessions S mit einem Datenvolumen von 1 GByte. Der nächsthöhere Monatspreis ist dann 24,99 Euro für Websessions M mit einem Volumen von 3 GByte. Websessions L heißt der teuerste Tarif mit einem Volumen von 5 GByte und einem Preis von 34,99 Euro im Monat.

Neue Websessions-Tarife weniger gut für Gelegenheitsnutzer geeignet

Websessions richtet sich vom bisherigen Konzept her an Gelegenheitsnutzer, die das mobile Internet nur selten benötigen. Diesen Aspekt spiegelt lediglich Websessions Basic noch ansatzweise wider, weil die Kosten vergleichsweise gering sind. Dafür hat der Kunde den Nachteil, dass es nur ein geringes Datenvolumen gibt.

Wenn ein Kunde das mobile Internet nur tageweise benötigte, konnte er bisher Websessions für 24 Stunden buchen und zahlte dafür 3,95 Euro. Im Preis war dann ein Datenvolumen von 1 GByte enthalten, so dass der Kunde das Internet an diesem Tag intensiv nutzen konnte. Mit Websessions Basic ist das in dem Umfang nicht mehr möglich. Der Kunde kann mit dem Tarif das mobile Internet natürlich auch nur einen Tag nutzen, hat aber ein deutlich geringeres Datenvolumen.

Bei gleichem Datenvolumen müsste der Kunde nun die Websessions S buchen und dafür 14,99 Euro zahlen, das entspricht einem Aufpreis von 11 Euro im Vergleich zum alten 24-Stunden-Tarif. Mit dem Preisaufschlag ist die mobile Internetnutzung dann aber auch für weitere 29 Tage möglich.

Für Kunden, die eine Websessions-SIM-Karte erworben haben, um das mobile Internet nur gelegentlich, aber dann intensiv zu nutzen, bringen die neuen Tarife also eine Verschlechterung. Wer hingegen etwa nur saisonal das mobile Internet benötigt, bekommt mehr Leistung. Bisher kostete ein Datenvolumen von 3 GByte im Monat 39,95 Euro, künftig gibt es die Tarifoption für 24,99 Euro.

Die Websessions-SIM-Karte kostet einmalig 4,95 Euro. Weitere Kosten fallen abhängig davon an, welche Tarifoption gewählt wird. Der Kunde kann die gewünschte Option im Internetbrowser auswählen. Wer etwa für ein Notebook einen UMTS-Stick benötigt, bekommt diesen zum Preis von einmalig 29,90 Euro. Für einmalig 49,90 Euro gibt es einen mobilen WLAN-Hotspot.

Telekom startete vor einem Monat mit neuen Prepaid-Datenflatrates

Vor knapp einem Monat hatte die Deutsche Telekom neue Prepaid-Datenflatrates vorgestellt. Die Telekom-Tarife gibt es wahlweise mit einer Laufzeit von einem Tag, einer Woche oder einem Monat und richten sich damit auch explizit an Gelegenheitsnutzer. So gibt es den Tagestarif für 2,95 Euro mit einem ungedrosselten Volumen von 500 MByte. Auch die Wochen- und Monatstarife werden ab Erreichen der Volumengrenze von 500 MByte auf GPRS-Bandbreite gedrosselt.


__destruct() 10. Apr 2013

Ich habe mich auch darauf eingestellt, das Geld durch die Coins nie zu sehen. Deswegen...

elitezocker 09. Apr 2013

200MB? Sowas lutsche ich nebenbei mal aus dem Netz, wenn im Hintergrund Video, Fotos...

The Unknown 09. Apr 2013

Ich habe komischerweise einen 200MB Vodafone-Tarif. Ferner ist die Frage wofür man die...

George99 08. Apr 2013

Im Ausland (in den klassischen Urlaubsländern) hast du aber in fast jedem Straßencafe...

barforbarfoo 08. Apr 2013

Wieso geht das im Ausland, aber nicht in Deutschland ?

Kommentieren




Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  2. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  3. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)
  4. Business Intelligence Experte (m/w)
    Sparkassen Rating und Risikosysteme GmbH, Berlin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

    •  / 
    Zum Artikel