Vodafone Websessions: Neuer Prepaid-Datentarif startet mit 5 Euro im Monat
Vodafone baut Websessions um. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Vodafone Websessions Neuer Prepaid-Datentarif startet mit 5 Euro im Monat

Vodafone startet mit neuen Prepaid-Datentarifen und löst damit das bisherige Abrechnungsmodell ab. Die neuen Websessions gelten immer für 30 Tage, vorher gab es auch kürzere Buchungszeiträume. Für 4,95 Euro gibt es ein monatliches Datenvolumen von 200 MByte.

Anzeige

Vodafone baut die bisherigen Prepaid-Datentarife namens Websessions komplett um. Die neuen Tarifoptionen starten heute. Nur noch während einer Übergangsfrist können Bestandskunden die alten Optionen buchen, wie Golem.de von Vodafone auf Nachfrage erfahren ht. Neukunden erhalten nun generell nur noch ein festes Datenvolumen für eine Dauer von 30 Tagen. Wenn das Datenvolumen vor Ablauf der 30 Tage aufgebraucht ist, muss der Kunde erneut buchen, um das mobile Internet weiter nutzen zu können.

  • Vodafones bisherige Websession-Tarife (Bild: Vodafone)
  • Vodafones neue Websession-Tarife (Bild: Vodafone)
Vodafones neue Websession-Tarife (Bild: Vodafone)

Wie auch bisher handelt es sich bei den Websessions also nicht um Datenflatrates mit Drosselungsgrenze, sondern um reine Volumentarife. Als kleinsten Tarif gibt es künftig Websessions Basic mit einem Datenvolumen von 200 MByte im Monat für 4,99 Euro. 14,99 Euro monatlich kostet Websessions S mit einem Datenvolumen von 1 GByte. Der nächsthöhere Monatspreis ist dann 24,99 Euro für Websessions M mit einem Volumen von 3 GByte. Websessions L heißt der teuerste Tarif mit einem Volumen von 5 GByte und einem Preis von 34,99 Euro im Monat.

Neue Websessions-Tarife weniger gut für Gelegenheitsnutzer geeignet

Websessions richtet sich vom bisherigen Konzept her an Gelegenheitsnutzer, die das mobile Internet nur selten benötigen. Diesen Aspekt spiegelt lediglich Websessions Basic noch ansatzweise wider, weil die Kosten vergleichsweise gering sind. Dafür hat der Kunde den Nachteil, dass es nur ein geringes Datenvolumen gibt.

Wenn ein Kunde das mobile Internet nur tageweise benötigte, konnte er bisher Websessions für 24 Stunden buchen und zahlte dafür 3,95 Euro. Im Preis war dann ein Datenvolumen von 1 GByte enthalten, so dass der Kunde das Internet an diesem Tag intensiv nutzen konnte. Mit Websessions Basic ist das in dem Umfang nicht mehr möglich. Der Kunde kann mit dem Tarif das mobile Internet natürlich auch nur einen Tag nutzen, hat aber ein deutlich geringeres Datenvolumen.

Bei gleichem Datenvolumen müsste der Kunde nun die Websessions S buchen und dafür 14,99 Euro zahlen, das entspricht einem Aufpreis von 11 Euro im Vergleich zum alten 24-Stunden-Tarif. Mit dem Preisaufschlag ist die mobile Internetnutzung dann aber auch für weitere 29 Tage möglich.

Für Kunden, die eine Websessions-SIM-Karte erworben haben, um das mobile Internet nur gelegentlich, aber dann intensiv zu nutzen, bringen die neuen Tarife also eine Verschlechterung. Wer hingegen etwa nur saisonal das mobile Internet benötigt, bekommt mehr Leistung. Bisher kostete ein Datenvolumen von 3 GByte im Monat 39,95 Euro, künftig gibt es die Tarifoption für 24,99 Euro.

Die Websessions-SIM-Karte kostet einmalig 4,95 Euro. Weitere Kosten fallen abhängig davon an, welche Tarifoption gewählt wird. Der Kunde kann die gewünschte Option im Internetbrowser auswählen. Wer etwa für ein Notebook einen UMTS-Stick benötigt, bekommt diesen zum Preis von einmalig 29,90 Euro. Für einmalig 49,90 Euro gibt es einen mobilen WLAN-Hotspot.

Telekom startete vor einem Monat mit neuen Prepaid-Datenflatrates

Vor knapp einem Monat hatte die Deutsche Telekom neue Prepaid-Datenflatrates vorgestellt. Die Telekom-Tarife gibt es wahlweise mit einer Laufzeit von einem Tag, einer Woche oder einem Monat und richten sich damit auch explizit an Gelegenheitsnutzer. So gibt es den Tagestarif für 2,95 Euro mit einem ungedrosselten Volumen von 500 MByte. Auch die Wochen- und Monatstarife werden ab Erreichen der Volumengrenze von 500 MByte auf GPRS-Bandbreite gedrosselt.


__destruct() 10. Apr 2013

Ich habe mich auch darauf eingestellt, das Geld durch die Coins nie zu sehen. Deswegen...

elitezocker 09. Apr 2013

200MB? Sowas lutsche ich nebenbei mal aus dem Netz, wenn im Hintergrund Video, Fotos...

The Unknown 09. Apr 2013

Ich habe komischerweise einen 200MB Vodafone-Tarif. Ferner ist die Frage wofür man die...

George99 08. Apr 2013

Im Ausland (in den klassischen Urlaubsländern) hast du aber in fast jedem Straßencafe...

barforbarfoo 08. Apr 2013

Wieso geht das im Ausland, aber nicht in Deutschland ?

Kommentieren




Anzeige

  1. Anwendungsadministrator/IT-L- eiter (m/w)
    Wwe. Th. Hövelmann GmbH & Co. KG, Rees
  2. Web-Entwickler (m/w) mit Schwerpunkt PHP
    LLG Media GmbH, Bonn
  3. Gruppenleiter (m/w) für Software-Qualitätsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen bei Stuttgart
  4. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hoverboard

    Schweben wie Marty McFly

  2. Nepton 120XL und 240M

    Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser

  3. Deutsche Telekom

    Umstellung auf VoIP oder Kündigung erst ab 2017

  4. HTC

    Desire 820 Mini mit Quad-Core-Prozessor und 5-Zoll-Display

  5. Merkel auf IT-Gipfel

    Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig

  6. Elektromobilität

    Die Chipkarte für die Ladesäule

  7. Next Century Cities

    32 US-Städte wollen Glasfaserausbau selbst machen

  8. Azure-Server

    Microsoft und Dell bringen Cloud in a Box

  9. GNU

    Emacs 24.4 mit integriertem Browser

  10. IT-Gipfel 2014

    De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

Dell Latitude 12 Rugged Extreme im Test: Convertible zum Fallenlassen
Dell Latitude 12 Rugged Extreme im Test
Convertible zum Fallenlassen
  1. Lenovo Neues Thinkpad Helix wird dank Core M lüfterlos
  2. PLA, ABS und Primalloy 3D-Druckermaterial und M-Discs von Verbatim
  3. Samsung Curved Display Gebogener 21:9-Monitor für PCs

Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

    •  / 
    Zum Artikel