Abo
  • Services:
Anzeige
Schwachstellen im virtuellen Drucker von VMwares Workstation ermöglichen unerlaubte Speicherzugriffe auf dem Wirtssystem.
Schwachstellen im virtuellen Drucker von VMwares Workstation ermöglichen unerlaubte Speicherzugriffe auf dem Wirtssystem. (Bild: Kostya Kortchinsky)

VMware Workstation: Der Einbruch über Port COM1

Schwachstellen im virtuellen Drucker von VMwares Workstation ermöglichen unerlaubte Speicherzugriffe auf dem Wirtssystem.
Schwachstellen im virtuellen Drucker von VMwares Workstation ermöglichen unerlaubte Speicherzugriffe auf dem Wirtssystem. (Bild: Kostya Kortchinsky)

Über Schwachstellen in VMwares Workstation und Player ist ein vollständiger Zugriff auf das Wirtssystem aus einem Gastsystem heraus möglich. VMware hat bereits Updates veröffentlicht.

Anzeige

Wer in Gastsystemen in VMwares Virtualisierungslösungen Workstation oder Player drucken will, kann dafür einen virtuellen Drucker am Port COM1 nutzen. Mit manipulierten EMF-oder Jpeg2000-Dateien kann darüber das Wirtssystem aus dem Gastsystem heraus angegriffen werden, wie Kostya Kortchinsky vom Google Security Team jetzt mitteilte. VMware hat inzwischen die Fehler behoben und eine aktuelle Version seiner Workstation veröffentlicht. Einen Patch gibt es ebenfalls.

Der Fehler liegt in den VMware-Bibliotheken TPView.dll und TPInt.dll, die im Wirtssystem installiert werden. Beide werden von dem Prozess Vprintproxy.exe geladen, der aus dem Gastsystem gesendete Druckaufträge verarbeitet. Speziell manipulierte EMF-Dateien können genutzt werden, um unerlaubte Speicherzugriffe auszulösen.

Updates stehen bereit

Kortchinsky weist darauf hin, dass eine Installation der VMware-Tools in Gastsystemen nicht nötig ist, denn die Angriffe können auch so über den Port COM1 gefahren werden. Die einzige Möglichkeit sich abzusichern besteht darin, den virtuellen Drucker in den Einstellungen zu deaktivieren oder ganz zu entfernen. Der IT-Sicherheitsforscher weist auch darauf hin, dass Vprintproxy.exe lediglich als 32-Bit-Prozess zur Verfügung steht und dass die betroffenen Bibliotheksdateien keine Randomisierung des Speicherlayouts (ASLR) unterstützen.

VMware wurde im März 2015 über die Schwachstellen informiert und veröffentlichte bereits im April 2015 die CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) 2015-2336 bis -2340. Jetzt hat VMware die entsprechenden Updates bereitgestellt und Kortchinsky hat gleichzeitig seine Untersuchungen veröffentlicht - samt Exploit.

Repariert wurden die Fehler laut VMware in den Workstation-Versionen 11.1.1 und 10.0.6 sowie im VMware Player in den Versionen 7.1.1 und 6.0.6. In VMwares Horizon Client 3.4.0 und 3.2.1 sowie in der Version 5.4.2 wurde der Fehler ebenfalls behoben. Auch VMware Fusion in den Versionen 7.x und 6.x für Mac OS X sind von einem Problem betroffen, das allerdings in der Interprozesskommunikation RPC liegt. Version 6.0.6 und 7.0.1 beheben diesen Fehler, den der IT-Sicherheitsforscher Dan Kamensky entdeckt hat.


eye home zur Startseite
jt (Golem.de) 22. Jun 2015

Die fehlende Null wurde jetzt nachgereicht. danke für den Hinweis.

ego2dot0 22. Jun 2015

Das Updateverhalten von VMWare kann alles andere als Vorbildlich bezeichnet werden. Ich...

M.P. 22. Jun 2015

Nutze noch eine alte Entwicklungsumgebung für ein System mit i960 Prozessor aus den 90er...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Bonn, Bremen, Hamburg, München
  2. Deutsche Telekom AG, Bonn
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte


Anzeige
Top-Angebote
  1. 35,13€ (Bestpreis!)
  2. 29,00€ inkl. Versand
  3. 11,00€ inkl. Versand

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. China

    Dropbox-Alternative Seafile im Streit mit Mutterkonzern

  2. Verizon Communications

    Yahoo hat einen Käufer gefunden

  3. Deutschland

    Preiserhöhung bei Netflix jetzt auch für Bestandskunden

  4. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  5. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  6. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  7. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  8. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  9. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  10. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Schrott im Netz: Wie Social Bots das Internet gefährden
Schrott im Netz
Wie Social Bots das Internet gefährden
  1. Netzwerk Wie Ausrüster Google Fiber und Facebooks Netzwerk sehen
  2. Secret Communications Facebook-Messenger bald mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  3. Social Media Ein Netzwerk wie ein Glücksspielautomat

Masterplan Teil 2: Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
Masterplan Teil 2
Selbstfahrende Teslas werden zu Leihautos
  1. Projekt Titan Apple Car soll später kommen
  2. Nissan Serena Automatisiert fahrender Minivan soll im August erscheinen
  3. Elon Musk Tesla-Chef arbeitet an neuem Masterplan

  1. Bei dem Schrott, der da verkauft wird, kein Wunder

    currock63 | 18:36

  2. Re: Whisk

    Ford Prefect | 18:22

  3. Re: Netflix ist es wert

    gudixd | 18:10

  4. Re: 5 jahre für pkw

    cpt.dirk | 18:09

  5. Re: Worüber regen wir uns eigentlich auf?

    most | 18:00


  1. 15:30

  2. 14:13

  3. 12:52

  4. 15:17

  5. 14:19

  6. 13:08

  7. 09:01

  8. 18:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel