iWork bald als virtualisierte Version für das iPad?
iWork bald als virtualisierte Version für das iPad? (Bild: Apple)

VMware Apple soll Microsoft-Office-Alternative für das iPad planen

Apple will mit Hilfe von VMware eine Alternative zu Microsoft Office auf das iPad bringen. Ein virtualisiertes iWork mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationswerkzeug könnte das iPad für Unternehmen interessanter machen.

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Apples iWork-Suite gibt es in einer abgespeckten Version zwar auch für iOS, aber mit einer Virtual-Desktop-Software von VMware könnten Benutzer auch direkt auf eine in der Cloud verfügbare Vollversion zugreifen, so die Website CRN, die berichtet, dass Apple bereits an dieser Lösung arbeitet.

Die Zielgruppe für die virtualisierte Office-Suite sind vornehmlich Unternehmen. Diese könnten den iPad-Anwendern dann eine Office-Umgebung mit der Tabellenkalkulation Numbers, der Textverarbeitung Pages und dem Präsentationsprogramm Keynote bieten. Die Programme können Microsoft-Office-Dateien lesen und schreiben, wenngleich nach Erfahrungen von Golem.de auch nicht fehlerfrei. Visual Basic verstehen sie nicht.

Selbstgenutztes iPad im Büro mit virtualisiertem Office

Besonders interessant wäre ein virtualisiertes Office-Paket für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern erlauben, eigene Hardware einzusetzen. Die gewünschte Trennung zwischen privaten und beruflichen Daten ließe sich mit einem Cloud-Office am besten realisieren. VMware hat mit Horizon Mobile für iOS eine Lösung angekündigt, mit der das nach Angaben von CRN möglich ist.

Administratoren können damit unter iOS einen Arbeitsplatz einrichten, der aus Apps und Daten besteht, zentral verwaltet und mit Regeln versehen werden kann. Darin abgelegte Daten werden verschlüsselt und können nicht aus dem Arbeitsplatz herauskopiert werden. Nur Apps, die innerhalb von Horizon ausgeführt werden, können auf die darin liegenden Daten zugreifen.

Wann VMware Horizon für iOS verfügbar sein soll, hat VMware noch nicht verraten, obwohl im August 2012 eine Beta gezeigt wurde.

Wer schon jetzt Word-, Excel- und Powerpoint-Dateien auf dem iPad erstellen und betrachten will, kann auch die kostenlose App Cloudon verwenden, die ihre Daten über Cloud-Speicherdienste wie Dropbox verwaltet. Über ein Firmen-Dropbox-Konto kann der Datenpool so auch von privaten Dokumenten des Anwenders getrennt werden.


elgooG 24. Okt 2012

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Auch Microsoft sollte hier noch viel Arbeit...

Lala Satalin... 23. Okt 2012

Und ich lache. ^^

Netspy 23. Okt 2012

Oh, doch. Die kenne ich sehr gut. Kann es sein, dass du hier die iCloud von Apple mit...

Pflechtfild 23. Okt 2012

Sehe ich auch so: iWorks hat keinerlei innere Verbesserung erfahren, seit es auf dem...

Pablo 23. Okt 2012

Keine - von einer handvoll Kleinstfirmen in gewissen Branchen vielleicht mal abgesehen.

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