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Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche.
Virtualbox mit und ohne grafische Oberfläche. (Bild: Screenshot: Jörg Thoma)

Debian-Installation automatisieren

Jeden möglichen Parameter zu besprechen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Eine ausführliche Liste aller Optionen für Debian Jessie gibt es bei Debian.org. Wir stellen stattdessen eine kommentierte Beispielspieldatei mit den wichtigsten Optionen zum Download bereit, in der lediglich der Name und die Domain des Rechners, der Benutzername und das Passwort angepasst werden müssen. Unsere Beispieldatei beginnt mit der Sprachauswahl, die dem Installer über die Zeile

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d-i debian-installer/locale string de_DE.UTF-8

mitgeteilt wird. Da jetzt der Installer auf die deutsche Sprache eingestellt ist, geht das Installationsprogramm korrekterweise davon aus, dass auch Debian deutschsprachig installiert werden soll. Mit

d-i localechooser/translation/warn-light boolean true

reagieren wir auf eventuelle Nachfragen des Installers dazu. So geben wir dem Installationsprogramm unsere Antwort auf sämtliche Nachfragen, etwa zum Tastaturlayout, zur Netzwerkinstallation, dem Einrichten einer Zeitzone sowie zu den Paketquellen für Debian Jessie.

Automatische Partitionierung

Die Partitionierung ist ein wesentlicher und unter Umständen auch heikler Bestandteil einer Installation. In unserer Beispieldatei belassen wir es bei den Standardeinstellungen, bei denen die gesamte Festplatte mit einer Swap- und einer Hauptpartition formatiert wird, was in den meisten virtuellen Maschinen am sinnvollsten ist. In der oben verlinkten Beispieldatei bei debian.org werden weitere Optionen für die Partitionierung beschrieben.

  •  Virtualbox lässt sich auch ohne grafische Oberfläche bedienen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandoziele lassen sich detaillierte Informationen zu einzelnen virtuellen Maschinen anzeigen. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Für den Betrieb ohne grafische Oberfläche können minimale Grafikeinstellungen beibehalten werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über die Kommandozeile lassen sich Controller und virtuelle Festplatten hinzufügen. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Auch Netzwerkarten oder Netzwerkeinstellungen lassen sich per Kommandozeilenbefehl einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)<br>
  • Mit unserer Beispieldatei lässt sich Debian Jessie ohne Zutun einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Statt im Klartext können dabei auch gehashte Passwörter übergeben werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die automatische Installation erfolgt über den in Virtualbox integrierten TFTP-Server. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Dazu muss auch das Bootmenü angepasst werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch die Startreihenfolge lässt sich per Befehlseingabe ändern. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Über den seriellen Port kann die Protokollierung des Debian-Installers mitgelesen werden. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Nach erfolgreicher Installation lässt sich Debian in der virtuellen Maschine per SSH steuern. (Screenshot: Jörg Thoma)
Mit unserer Beispieldatei lässt sich Debian Jessie ohne Zutun einrichten. (Screenshot: Jörg Thoma)

Anschließend erfolgt die Einrichtung eines Benutzers. Wir haben uns für die Variante entschieden, die auch bei Ubuntu zum Einsatz kommt. Der Administrator root erhält kein eigenes Login, sondern wird vom Benutzer mit sudo initiiert. Das bei der Installation von Debian erforderliche Benutzerpasswort wird entweder im Klartext in die Preseed-Datei eingetragen, oder es lässt sich vorher hashen. In unserer Beispieldatei steht, wie das funktioniert.

Minimale Softwareauswahl

Bei der Auswahl der zu installierenden Softwarepakete wählen wir den Basiswert standard. Damit werden zunächst nur die wichtigsten Pakete installiert, die wir später jederzeit ergänzen können. Die Installation ist bei einer guten Internetverbindung und einigermaßen kräftiger Hardware in zehn Minuten erledigt. Damit wir später per SSH auf unsere Debian-Installation zugreifen können, müssen wir das Installationsprogramm noch über den Parameter ssh-server anweisen, das entsprechende Paket einzurichten.

Schließlich fordern wir den Debian-Installer noch auf, den Bootloader Grub auf der ersten Festplatte zu installieren, und lassen die virtuelle Maschine nach Abschluss der Installation herunterfahren, da wir vor einem Neustart die Startreihenfolge so ändern müssen, dass Virtualbox zuerst den virtuellen Datenträger mit unserem frisch installierten Debian Jessie bootet.

Jetzt können wir die Einrichtung unseres TFTP-Servers abschließen und mit der automatisierten Installation beginnen.

 Installation ohne EingabenDie Installation 

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ossps 16. Mär 2016

ssh -X user@host virtualbox Trotz ohne GUI auf dem Server geht Maschine anlegen und...

486dx4-160 13. Mär 2016

Useless use of root. Ach, und unter AIX geht's auch nicht.

Ovaron 11. Mär 2016

Für mich verströmt das vor allem das Flair von "Ich weiß was da drin passiert" und "wenn...

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed

_Jan 10. Mär 2016

Bei mir schon dkms status vboxguest, 5.0.16, 3.19.0-43-generic, x86_64: installed



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