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Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal.
Hannes Kaufmanns Holodeck ist in einer ersten Demonstration ein 9 x 9 Meter großes Areal. (Bild: Jan Bojaryn)

Datenberge auf Socken erklimmen

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Von Schrittzählern, Tanzmatten und dem Wii Balance Board abgesehen, spielen die Füße meist keine Rolle bei der Interaktion. Das will Tuncay Cakmak ändern. Er macht aus seiner VR-Begeisterung keinen Hehl und arbeitet an einer Lösung, um die virtuellen Räume zu begehen. Aus der TU Wien heraus versucht er mit dem Unternehmen Cyberith den Virtualizer zum Erfolg zu machen.

In Demovideos auf seiner Webseite erlebt Cakmak aktuelle Spiele in einem Laufgestell. Herzstück des Virtualizers ist eine reibungsarme Platte, auf der Spieler in Socken Schritte machen, ohne vorwärtszukommen. Gehalten werden sie dabei von einem höhenverstellbaren Gurt. Sensoren erfassen die Schritte, aber auch, ob Spieler hocken oder stehen. Es ist leicht, sich über das ungewöhnliche Konzept lustig zu machen. Diese Hürde mussten allerdings auch Gesten- und Sprachsteuerung überwinden.

Cakmak jedenfalls wirkt ehrlich begeistert vom Potential des Virtualizers. Er will "ein unbeschreibliches Erlebnis" schaffen, das "die Welt, wie wir sie kennen, verändern wird". Er sieht Einsatzgebiete für VR in vielen Bereichen. Vom "Treffen mit Freunden im virtuellen Miami" über Therapie durch "Konfrontation von Patienten mit Ihren Ängsten" bis zur "Besichtigung einer Reisedestination bereits vor dem Buchen". Natürlich fallen ihm auch Architektur und Simulation ein. Entsprechend hat er nicht nur Technikfans im Visier. Als "gigantisch" bezeichnet er die Zielgruppe. "Unsere Anfragen sind enorm." Erscheinen soll der Virtualizer Ende 2014 mit einem Preis "im Bereich eines Gaming-PCs".

Ideales Holodeck

Es ist leicht, sich von Cakmaks Begeisterung anstecken zu lassen. Er ist allerdings auch ganz auf die "Idee eines Holodecks" fixiert. Als "ideale Lösung" schwebt ihm "die Projektion des ganzen Körpers in die virtuelle Umgebung per VR-Anzug" vor. Im virtuellen Raum natürlich zu gehen klingt verlockend - aber der Platzbedarf ist relativ groß, die Kosten sind nicht gerade klein und der Nutzen außerhalb von VR bleibt unklar.

VR-Fan Cakmak arbeitet in seinen Videos häufig mit einer Wiimote als Controller. Aber besonders interessiert ihn ein System, das dem VR-Anzug möglichst nahekommt: PrioVR von YEI Technology. Das Korsett aus Sensoren soll präzise genug sein, um selbst Motion Capture zu ermöglichen. Es ist im zweiten Anlauf ein Kickstarter-Erfolg. Erfahrungsberichte mit PrioVR sind eindeutig: Gemessen an bisheriger Gestensteuerung ist es sehr präzise. Trotzdem wirkt das Sensorenkorsett noch etwas einschüchternd. Hardcoregamer in den eigenen vier Wänden werden es sicher tragen wollen; aber ein breiteres Publikum?

 Virtual Reality: Im Holodeck gibt's keine MausJogging in der Plastikwanne 

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Hotohori 10. Mär 2014

Oculus Rift kann quasi jeder nutzen, denke die einzige Einschränkung ist wenn man es...

Hotohori 10. Mär 2014

Sehe ich genauso, auf die Art wie im Artikel beschrieben kann ich mir einfach nicht...

Hotohori 10. Mär 2014

Das Problem ist nur... diese Technik funktioniert in dem die Signale im Gehirn selbst...

nick127 10. Mär 2014

War das Klack, Gamesworld oder X-Base?



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