Steve Jobs präsentiert im Juni 2010 Video Conferencing mit Facetime.
Steve Jobs präsentiert im Juni 2010 Video Conferencing mit Facetime. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Virnetx Apple soll in Patentstreit täglich 330.000 US-Dollar zahlen

Apple hat es nicht geschafft, die Strafe in Höhe von 370 Millionen US-Dollar an den VoIP-Patentverwalter Virnetx neu vor Gericht verhandeln zu lassen. Zusätzlich wird jetzt eine tägliche Strafzahlung fällig.

Anzeige

Ein US-Gericht hat angeordnet, dass Apple im Patentstreit mit Virnetx täglich 330.200 US-Dollar zahlt. Das hat Richter Leonard Davis laut einem Bericht von Seeking Alpha in dieser Woche entschieden. Davis lehnte zugleich den Antrag Apples ab, die Strafe zu reduzieren und den Fall erneut zu verhandeln.

Apple muss die Strafe so lange zahlen, bis mit dem VoIP- und VPN- Patentverwalter Virnetx ein Lizenzvertrag zu vier Patenten geschlossen wurde, die mit Facetime und iMessage verletzt würden.

Im November 2012 hatte ein Gericht in Texas entschieden, dass Apple hauptsächlich mit der VoIP-Software Facetime Patente von Virnetx verletzt. Der Computerkonzern sollte dafür Schadenersatz in Höhe von 368,2 Millionen US-Dollar zahlen.

Virnetx hatte 708 Millionen US-Dollar gefordert. Virnetx-Anwalt Doug Cawley von der Kanzlei McKool Smith in Dallas sagte, dass vor der Handelskommission beantragt werde, Apple die Nutzung von Facetime zu verbieten.

Microsoft hatte im Mai 2010 einen Vergleich mit Virnetx erzielt. Der Softwarehersteller musste 200 Millionen US-Dollar an das Unternehmen zahlen. Virnetx hatte Microsoft im Februar 2007 wegen Verletzung zweier Patentrechte für VPNs verklagt. Eines der Schutzrechte beschreibt eine Methode zum Aufbau einer sicheren Verbindung in einem VPN per Secure Domain Name Service und trägt die US-Patentnummer 7,188,180. Das Patent 6,502,135 beschreibt ein System zum transparenten Aufbau von VPNs.

Im August 2011 verklagte Virnetx die Unternehmen Aastra, Apple, Cisco und NEC wegen Patentverletzungen. Dabei ging es um die fünf Patente 6,502,135, 6,839,759, 7,188,180, 7,418,504 und 7,490,151, gegen die die Unternehmen verstoßen sollen. In seiner Klage fordert Virnetx Schadensersatz und Unterlassung.

Verhandlungen in Klagen von Virnetx gegen Cisco, Avaya und Siemens sind für März 2013 angesetzt.


cry88 01. Mär 2013

-------------------------------------------------------------------------------- aber...

kitingChris 28. Feb 2013

Es wird Apple vermutlich auch erst dann wehtun wenn die Nutzerschaft von dem Zirkus die...

Xultra 28. Feb 2013

Nene ,Selber Quatsch :-) Auf dem Asus Läppi meiner Frau lief LeoX86 (glaub ich) also...

helgebruhn 28. Feb 2013

OK, etwas mißverständlich ausgedrückt, meinte mit dem "steht im Artikel" den ersten Teil...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Ingenieurinnen/IT-Ingenie- ure
    Landeshauptstadt München, München
  2. SAP-PM Projektbetreuer (m/w)
    Stadtwerke Schwerin GmbH, Schwerin
  3. Software-Entwickler (m/w) Continuous Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  4. Tester in der Softwareentwicklung (m/w)
    Daimler AG, Stuttgart

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. PCGH-Extreme-PC GTX980Ti-Edition
    (Core i7-5820K + Geforce GTX 980 Ti)
  2. GeForce GTX 980 Ti
    ab 739,00€
  3. TIPP: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Telefonie und Internet

    Störungen bei O2 und 1und1 in Berlin

  2. Telltale

    Details und Trailer zu Minecraft Story Mode veröffentlicht

  3. Geheimdienst

    NSA spähte Dutzende Telefone der Regierung Brasiliens aus

  4. Raumfahrt

    Russisches Versorgungsschiff erreicht ISS

  5. UNHRC

    Die UNO hat einen Sonderberichterstatter für Datenschutz

  6. Nordamerika

    Arin aktiviert Wartelistensystem für IPv4-Adressen

  7. Modellreihe CUH-1200

    Neue PS4 nutzt halb so viele Speicherchips

  8. Die Woche im Video

    Apple Music gestartet, Netzneutralität bedroht, NSA geleakt

  9. Internet.org

    Mark Zuckerberg will Daten per Laser auf die Erde übertragen

  10. TLC-Flash

    Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Urheberrecht: Die Panoramafreiheit ist bedroht
Urheberrecht
Die Panoramafreiheit ist bedroht
  1. EU-Urheberrecht Wikipedia fürchtet Abschaffung der Panoramafreiheit
  2. Experten Filesharing-Urteil des Bundesgerichtshofs für Musikindustrie
  3. Privatkopie Österreich will Downloads von illegalen Quellen verbieten

Unity: "Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
Unity
"Inzwischen entstehen viele tolle Spiele ohne Programmierer"
  1. Unity Technologies 56.289 Engine-Tests in einer Nacht
  2. Engine Unity 5.1 mit neuer Rendering-Pipeline für Virtual Reality
  3. Microsoft Hololens setzt auf die Unity-Engine

Anno 2205 angespielt: Brückenbau und Mondbesiedlung
Anno 2205 angespielt
Brückenbau und Mondbesiedlung
  1. E3-Tagesrückblick im Video Crytek, Virtual Reality und ehrenhafte Krieger
  2. Ubisoft Blue Byte schickt Anno 2205 auf den Mond

  1. Re: Das werden wir wohl nie erfahren

    Keksmonster226 | 19:18

  2. Re: Überwachungsserver installiert?

    HowlingMadMurdock | 18:55

  3. Re: ...und das ist nicht schlimm. Im Gegenteil.

    eHug | 18:52

  4. Re: Frau Rousseff ...

    plutoniumsulfat | 18:49

  5. Wer einmal lügt

    Prinzeumel | 18:48


  1. 14:50

  2. 14:34

  3. 12:32

  4. 12:17

  5. 14:04

  6. 11:55

  7. 10:37

  8. 09:33


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel