Virale Verbreitung Meteorit schlägt im Netz ein

Fast 2.000 Video-Uploads innerhalb von wenigen Stunden: Bereits kurz nach dem Meteoritenschauer in der russischen Region Tscheljabinsk haben Hobbyfilmer bei Youtube ihre Videos eingestellt. Auch bei Twitter, Facebook und Google+ werden weltweit Bilder und Links geteilt.

Anzeige

Ein Meteorit ist am Morgen in der Luft nahe der russischen Stadt Tscheljabinsk explodiert. Nutzer haben Bilder und vor allem Videos von dem Ereignis ins Netz gestellt. Auf den sozialen Netzwerken wird das Ereignis diskutiert.

Gleich drei Mal wird der Meteoritenschauer in der russischen Region Tscheljabinsk in den weltweiten Trends bei Twitter aufgelistet. Wer nach #Russianmeteor, #метеорит oder #Челябинске (Russisch für Meteorit beziehungsweise Tscheljabinsk) sucht, bekommt eine Fülle von Ergebnissen. Sekündlich kommen neue Tweets hinzu, die Kommentare, Links zu Nachrichtenseiten oder zu Youtube-Videos enthalten.

Videos im Minutentakt

Auf Youtube werden fast im Minutentakt neue Filme hochgeladen. Viele stammen von Kameras aus Fahrzeugen, die den Meteoriten zeigen, wie er auf die Erde zurast und einen langen Schweif hinter sich herzieht. Dann gibt es einen grellen Lichtblitz. Die Aufnahmen stammen vor allem von russischen Autofahrern. Viele haben wegen der hohen Verkehrsunfallrate und der nicht immer klaren Beweislage eine Videokamera in ihrem Fahrzeug installiert, um mit Aufnahmen nötigenfalls ihre eigene Unschuld zu beweisen.

Mehrere Dutzend Kilotonnen TNT-Äquivalent

Der Meteorit sei am 15. Februar 2013 um 9:23 Uhr Ortszeit (4:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit) bei Tscheljabnisk im Ural niedergegangen, berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf das Observatorium im nahegelegenen Jekaterinburg. Der Himmelskörper explodierte in der Luft, Teile fielen in einen See. Die Explosion habe mehrere Dutzend Kilotonnen Energie im TNT-Äquivalent freigesetzt, sagte ein Meteoritenexperte der Nachrichtenagentur. Laut dem örtlichen Katastrophenschutz wurden rund 500 Menschen verletzt, neun davon schwer.

Keine Verbindung zu 2012 DA 14

Laut der europäischen Raumfahrtagentur Esa gibt es zwischen dem Meteoriteneinschlag und dem Asteroiden 2012 DA 14 keine Verbindung. 2012 DA 14 soll heute Abend in knapp 27.000 Kilometern Entfernung an der Erde vorbeifliegen. Die Flugbahnen der beiden Himmelskörper stimmten nicht überein.


ichbinsmalwieder 19. Feb 2013

Weil es nicht so heißt, schreibt es die Polizei auch in Anführungsstrichen. In der STVO...

Endwickler 18. Feb 2013

Oh Mist, ich finde keine Meteoritentoten mehr. da habe ich wohl gedanklich...

dome1994 17. Feb 2013

Ausserdem finde ich die normale Golem Seite schon sehr gut für Handies und Tablets...

Fuchs 16. Feb 2013

Vermutlich hauptsächlich Geld und politischer Wille. Das ist wohl leider wahr. Zumindest...

Nephtys 15. Feb 2013

Definitiv ein cooles Videoereignis. Übrigens sollten auf die gleiche Weise, bzw visuell...

Kommentieren



Anzeige

  1. Experte (m/w) Berichtswesen (SAP)
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. Leiter IT (m/w) CIO
    RVM Versicherungsmakler GmbH & Co. KG über Tauster GmbH, Eningen bei Reutlingen
  3. IT-Consultant/IT-Projektmana- ger (m/w)
    CAPCAD SYSTEMS AG, Ismaning bei München
  4. Mitarbeiter/in Informationstechnologie mit Teilprojektleitung
    Daimler AG, Sindelfingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Google kann Gewinn nur leicht steigern

  2. Maynard

    Wayland-Shell für den Raspberry Pi

  3. BGH-Urteil

    Typenbezeichnung gehört in eine Werbeanzeige

  4. Startup Uber

    Privater Taxidienst Uberpop verboten

  5. Project Atomic

    Red Hat erarbeitet Host-System für Docker-Container

  6. Getac T800

    Robustes 8-Zoll-Tablet mit Windows

  7. MS-Flugsimulator X

    Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet

  8. Vorratsdatenspeicherung

    Totgesagte speichern länger

  9. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  10. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smart Highway: Leuchtende Mittelstreifen und Straßenbäume
Smart Highway
Leuchtende Mittelstreifen und Straßenbäume

Auf einer Straße in den Niederlanden ist die Fahrbahnmarkierung mit einer luminiszenten Farbe aufgemalt worden. Die Straßenbemalung ist Teil eines Projekts zu einer intelligenten Straße.

  1. Facebook und Nasa Internetzugang mit Drohnen, Satelliten und Laser
  2. Abwehrsystem Music Israelische Flugzeuge erhalten Laserabwehr gegen Raketen
  3. Internet.org Facebook soll Übernahme von Drohnenhersteller planen

Display Scanout Engine: Xbox, streck das Bild!
Display Scanout Engine
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

    •  / 
    Zum Artikel