Vierkernprozessor: Apple will den Chiphersteller wechseln
A6-Prozessor: vertragliche Verpflichtungen noch erfüllen (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Vierkernprozessor Apple will den Chiphersteller wechseln

Ist ein anderer Fertigungsprozess oder der Rechtsstreit mit Samsung der Grund? Apple soll sich nach einem neuen Chiplieferanten umsehen. Der taiwanische Hersteller TSMC soll künftig Prozessoren für das iPad bauen.

Anzeige

Apple zieht offensichtlich die Konsequenz aus dem Patentstreit mit Samsung: Das Unternehmen suche nach einem Chiplieferanten, berichtet das US-Nachrichtenangebot Cnet.

Künftig soll demnach der taiwanische Hardwarehersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) die Chips für Apple liefern. Apple interessiere sich sehr für TSMC, weil das Unternehmen Chips mit einer Strukturbreite von 20 Nanometern fertige, berichtet das taiwanische Wirtschaftsnachrichtenangebot Taiwan Economic News unter Berufung auf J.T. Hsu, Analyst bei Citigroup Global Markets. Samsung baut Chips mit 32 Nanometern Strukturbreite.

20-Nanometer-Prozessoren für das iPad

Apple prüfe die Technik bereits seit August, sagte Hsu. Apple wolle das iPad und einige andere Geräte künftig mit Vierkernprozessoren mit dieser Strukturbreite ausstatten. Im November könnte TSMC eine Testproduktion für Apple starten. Im vierten Quartal 2013 soll dann die Serienfertigung beginnen.

Der Wechsel des Herstellers hat aber offensichtlich nicht nur mit der Fertigung zu tun: Das Verhältnis zwischen beiden Unternehmen sei inzwischen so schlecht, dass Apple nur noch seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllen und dann einen anderen Lieferanten beauftragen werde, sagte eine namentlich nicht genannte Quelle aus der Chipindustrie Cnet.

Schon im vergangenen Jahr hatten Apple und TSMC vereinbart, dass die Taiwaner Prozessoren für Apple bauen sollen. A5X und A6 kommen aber noch von Samsung.


Technikfreak 18. Okt 2012

Du sagtest, dass keine Türklinke nach oben betätigt würden. Bei Banken dürften bei...

hiasB 15. Okt 2012

Teurer werden die Chips dadurch sicherlich auch nicht. Bin gespannt, wann man auch...

S7 15. Okt 2012

Das ist eine Annahme! Da ist nichts mit Quelle!

DY 15. Okt 2012

Frag mal die GPU Hersteller der aktuellen Generation. Der Yield war so bescheiden, dass...

DY 15. Okt 2012

Die Frage ist, ob diese Firma Ende 2013 technologisch vorne dabei ist. Wie man seit...

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwickler (m/w) Automatisierung Motor- und Fahrzeugprüfstände
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Forschungsingenieur (m/w) im Themenfeld User Modeling
    Robert Bosch GmbH, Renningen
  3. Java Entwickler (m/w) Infotainment-HMI
    e.solutions GmbH, Ulm
  4. IT-Anforderungsmanager / Projektleiter (m/w)
    STEAG Energy Services GmbH, Essen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Kaspersky Antivirus

    Sicherheitssoftware mit Webcam-Sperre und Ransomware-Schutz

  2. Computerspiele

    Schlechtes Wetter macht gute Games

  3. Vernetzte Geräte

    Tausende Sicherheitslücken entdeckt

  4. Android

    Kommende LG-Geräte erhalten G3-Bedienung

  5. The Devil's Men

    Lebensgefahr im Steampunk-Adventure

  6. Hitchbot

    Trampender Roboter kommt vielleicht nach Deutschland

  7. Suchmaschinen

    Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

  8. Videostreaming

    Netflix bezahlt nun alle vier großen US-Provider

  9. Microsoft

    Patch für Internet Explorer macht Probleme

  10. Kurznachrichtendienst

    Twitter zeigt fremde Tweets ungefragt an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Wargaming: Seeschlachten mit World of Warships
Wargaming
Seeschlachten mit World of Warships
  1. Dead Island 2 angespielt Nur ein kopfloser Zombie ist ein guter Zombie
  2. No Man's Sky Wie aus einer Telefonnummer ein Universum entsteht
  3. Aquanox Deep Descent Unterwasser-Schleichfahrt im Wilden Westen

Golem pur: Golem.de startet werbefreies Abomodell
Golem pur
Golem.de startet werbefreies Abomodell
  1. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Elite Dangerous mit Oculus Rift: "Wir brauchen mindestens 4K"
Elite Dangerous mit Oculus Rift
"Wir brauchen mindestens 4K"

    •  / 
    Zum Artikel