Videolan: Erster H.265-Quellcode in VLC
Der Quellcode für H.265 wurde in VLC integriert. (Bild: Tom Bigelajzen/Videolan.org)

Videolan Erster H.265-Quellcode in VLC

Der Quellcode des freien Videoplayers VLC ist um die Unterstützung des Video-Kompressionsstandards H.265 alias HEVC erweitert worden.

Anzeige

Dem freien Videoplayer VLC liegt bald ein De- und Encoder für den neuen Video-Kompressionsstandard H.265 alias High Efficiency Video Coding (HEVC) bei. Der entsprechende Source Code wurde im Git-Repository eingepflegt. Er stammt von dem Entwickler Michael Carré vom Videolan-Team.

Bislang lässt sich der Codec für H.265 nur über den Parameter -enable-x265 beim Kompilieren des Quellcodes aktivieren. Dazu werden die entsprechenden Header-Dateien benötigt. Einmal kompiliert, liegt der Codec als Plugin vor. Carré hat die Config-Dateien und Makefiles ebenfalls bereits so angepasst, dass sich der Codec in der aktuellen Version auf Github kompilieren lässt.

Videolan folgt Divx und Libde265

Bereits vor wenigen Tagen hatte das deutsche Unternehmen Struktur AG eine quelloffene Bibliothek für H.265/HEVC namens libde265 vorgestellt. Die Version steht unter der LGPL.

In Divx 10 ist H.265 ebenfalls bereits integriert. Damit lassen sich Videos mit H.265 codieren, decodieren und streamen. Divx 10 ist bereits auf dessen Webseite verfügbar.

H.265 alias HEVC verspricht bei gleicher Videoqualität etwa die halbe Bitrate im Vergleich zu H.264 und unterstützt Auflösungen bis 8K UHD (8.192 x 4.320 Pixel).

Der Code steht auf Github zum Download bereit. Carré hat seinen Codec hingegen unter der GPLv2 veröffentlicht. VLC gibt es für diverse Plattformen, darunter Windows, Mac OS X und Android.


Neuro-Chef 19. Sep 2013

Ok, der Ton spinnt beim Springen für einen Sekundenbruchteil, hat wohl mit der Pufferung...

frostbitten king 19. Sep 2013

Halbrichtig. Ja hat mit dem Codec usw. zu tun, aaaaber .. HEVC ist ziemlich neu, die...

Wissard 18. Sep 2013

Du nicht, aber der Rest der kein Windows benutzt freut sich über VLC

Lala Satalin... 18. Sep 2013

WebM ist eine abgespeckte Version von Matroska (Also das Containerformat) und genauso...

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektmanager (m/w) Embedded Speech
    e.solutions GmbH, Erlangen
  2. (Junior) Softwareentwickler/-in .NET
    FORUM MEDIA GROUP GMBH, Merching bei Augsburg
  3. Einkäufer/in für Systeme und Prozesse
    Schaeffler AG, Schweinfurt
  4. Data Scientist (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, Sankt-Augustin

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Zuwachs

    Beschäftigungsrekord in der deutschen IT-Branche

  2. Systemd-Diskussion

    Debian könnte geforkt werden

  3. 3D-Druck ausprobiert

    Internetausdrucker 4.0

  4. Auftragsfertiger

    TSMC plant 10-Nanometer-Fertigung für Ende 2015

  5. Windows 10

    Microsoft will nicht an das unbeliebte Windows 8 erinnern

  6. Panoramakamera

    Panono kündigt Ballkamera für Frühjahr 2015 an

  7. Chromebook 2

    Samsungs neues Chromebook nutzt einen Intel-Prozessor

  8. Streckenerkennung

    Audi-Rennwagen fährt fahrerlos auf dem Hockenheimring

  9. Mastercard

    Kreditkarte mit Fingerabdrucksensor

  10. Wearable

    Fitbit Surge ist eine Smartwatch mit GPS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



iPad Air 2 im Hands on: Das Display-Bonding macht den Unterschied
iPad Air 2 im Hands on
Das Display-Bonding macht den Unterschied
  1. Mobilfunk Apple will die SIM-Karte abschaffen
  2. Tablet Apple lässt beim iPad Air 2 die Luft heraus
  3. Anwenderhandbuch Apple bringt iPad Air 2 und iPad Mini 3 mit Touch ID

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  2. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen
  3. Entwicklung vorerst eingestellt Notebooks mit Touch-Displays sind nicht gefragt

    •  / 
    Zum Artikel