Videokompression Opera kauft Skyfire für 155 Millionen US-Dollar

Der Browserhersteller Opera übernimmt Skyfire Labs und damit auch dessen Rocket Optimizer genannten Video-Optimierer. Die Lösung ist vor allem für Mobilfunknetzbetreiber gedacht, die ihren Videotraffic dadurch um rund 60 Prozent senken können.

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Opera übernimmt für rund 155 Millionen US-Dollar das US-Startup Skyfire Labs. Das Unternehmen bietet Lösungen für Mobilfunkbertreiber an, die Operas Portfolio in diesem Bereich erweitern sollen.

Skyfires Rocket Optimizer kann Videos und andere Multimediadaten für die Auslieferung auf mobile Endgeräte via 3G oder LTE komprimieren und soll so den Traffic von Mobilfunknetzbetreibern senken.

Die Software erkennt, wenn einzelne Nutzer Probleme bei der Videoübertragung oder Verbindung haben und reagiert innerhalb von Millisekunden. Im Ergebnis sollen Videos auf mobilen Geräten schneller starten, unnötiges Rebuffering reduzieren und verhindern, dass Videos ins Stocken geraten.

Mit Horizon bietet Skyfire zudem eine Erweiterung für mobile Browser an, mit der Mobilfunknutzer ihren Browser personalisieren können. Mobilfunknetzbetreibern soll Horizon neue Möglichkeiten geben, Geld zu verdienen.

Zu Skyfires Kunden zählen derzeit drei große Mobilfunknetzbetreiber in den USA, mit zehn weiteren Netzbetreibern laufen Tests. Opera will mit der Übernahme von Skyfire sein Angebot im Bereich Video- und App-Optimierung für Smartphones und Tablets verbessern. Zudem will Opera seine Marktposition in Nordamerika stärken.

Aus Sicht von Opera-Chef Lars Boilesen passt Skyfire gut zu Opera, schließlich habe Opera die Cloud-Kompression erfunden und nutzt sie, um Webseiten schneller auszuliefern. Skyfire könnte dabei vor allem von den Beziehungen profitieren, die Opera bereits mit mehr als 100 Mobilfunkbetreibern weltweit unterhält. Dennoch soll Skyfire weiterhin als eigenständiges Unternehmen agieren.


anonym 15. Feb 2013

da opera an der Börse notiert ist, müssen sie jedes Quartal über alles offiziell...

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