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John McAfee
John McAfee (Bild: John McAfee)

Video: John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf

Mit einem Scherzvideo bei Youtube will John McAfee zurück in die Medien. Er wirft dem Unternehmen McAfee vor, seine wundervolle Software verdorben zu haben, und macht sich dabei über alle Klischees über seine Person lustig.

Firmengründer John McAfee ruft in einem professionell gemachten Youtube-Video zum Deinstallieren der McAfee-Antiviren-Software auf. "Vor 15 Jahren hatte ich eine wundervolle Software, und ich weiß nicht, was sie damit gemacht haben", sagte McAfee.

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Obwohl er seit 15 Jahren nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun habe, bekomme er bis heute eine Unzahl von E-Mails mit Fragen dazu, wie die McAfee-Produkte deinstalliert werden könnten. Er liest aus E-Mails mit unzähligen Schimpfworten vor, in denen beklagt wurde, dass die Software Rechner stark verlangsame, aber nicht wieder entfernt werden könne. Die Software, die zum Intel-Konzern gehört, wird oft auf PCs als Testversion vorinstalliert. Das Produkt läuft dann 30 bis 90 Tage und fordert den Nutzer fast täglich zum Kauf auf.

In dem Film macht sich McAfee ausgiebig über das Bild lustig, das er selbst und die Medien über ihn gezeichnet haben. Er posiert mit einer Vielzahl schöner Frauen, Waffen und Kokain. Schließlich löst er das Problem der vermeintlich schwer zu deinstallierenden McAfee-Software, indem er mehrfach auf den Computer schießt.

McAfee wurde am 12. Dezember 2012 nach Miami abgeschoben. Zuvor war er in Guatemala inhaftiert worden. Er sollte wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Er war der Ansicht, dass es die Regierung in Belize auf sein Geld abgesehen habe, weshalb sie ihn umbringen wolle, und war nach Guatemala geflüchtet.

Bekannte sagten ihm einen Hang zu Wutausbrüchen und exzessivem Drogenkonsum nach. Laut Medienberichten kurbelte sein Bedürfnis nach häufig wechselnden Prostituierten die lokale Taxibranche in Guatemala an.

Zuletzt fand der Softwaremillionär mit einer bizarren Geschichte kaum noch ein Publikum. Er berichtete, wie er mit Hilfe von verschenkten Notebooks mit Keyloggern und Prostituierten die Regierung von Belize abgehört habe.


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Tom01 24. Jun 2013

Ohne Neuinstallation von Windoof, natürlich.

freddypad 24. Jun 2013

Kim hat es genau richtig gemacht. Er hat keinen Hehl draus gemacht, dass ihm die Kohle...

Nolan ra Sinjaria 24. Jun 2013

Ja schön und gut. nur kann ich das nicht machen...

Nolan ra Sinjaria 24. Jun 2013

Hmmm ob der noch weiß, was Disketten sind?

gorsch 21. Jun 2013

Er ruft in dem Video doch garnicht zur Deinstallation auf. Das eine Erfindung des Golem...



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