Die verschlüsselte Kollaborationsplattform von Stackfield
Die verschlüsselte Kollaborationsplattform von Stackfield (Bild: Screenshot Martin Weigert)

Verschlüsselte Plattform "Niemand hat Einsicht in die Kundendaten und Dateien"

Das Münchner Startup Stackfield hat eine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender entwickelt, bei der Daten clientseitig verschlüsselt werden. Weder die Macher noch Dritte sind in der Lage, auf Informationen und Konversationen zuzugreifen.

Anzeige

Startups, die in diesen Tagen einen Cloud-Service debütieren, dessen Alleinstellungsmerkmal besonders hohe Sicherheitsstandards sind, könnten keinen besseren Zeitpunkt wählen: Die Aufregung über das US-Überwachungsprogramm Prism hält an, und viele machen sich Gedanken über die Nachhaltigkeit des Auslagerns von Daten und Prozessen auf Serverfarmen am anderen Ende der Welt.

Der junge Münchner Kollaborations- und Kommunikationsdienst Stackfield nutzt das Momentum für seine Kollaborationsplattform für Geschäftskunden und Privatanwender. Das bisher in geschlossener Betaphase mit einem kleinen Kreis von Geschäftskunden betriebene Angebot wird sich am 1. Juli für die Allgemeinheit öffnen. Auch Privatnutzer können die Plattform dann nutzen, sofern sie sich in die Einladungsliste auf Stackfield.com eingetragen haben.

Clientseitige Verschlüsselung garantiert Datensicherheit

Die Besonderheit ist eine clientseitige Verschlüsselung, die bei Stackfield standardmäßig zum Einsatz kommt. Mehr als zwei Jahre hat das Gründerduo nach eigenen Angaben an der Kombination aus symmetrischen (AES) und asymmetrischen (RSA) Verschlüsselungsverfahren gearbeitet. Sämtliche Daten und Informationen aus Stacks inklusive aller Anlagen werden im Browser des Nutzers verschlüsselt und in dieser Form auf die Stackfield-Server übertragen. "Niemand, nicht einmal wir als Plattformbetreiber, haben Einsicht in die Kundendaten und Dateien", betont Mitgründer Jan Lechtreck.

Erreicht wird dies über ein sogenanntes "Master-Passwort", das Anwender beim Betreten von Stackfield zusätzlich zu ihrem herkömmlichen Login-Password eingeben, und welches nie den eigenen Rechner verlässt. Solange kein korrektes Master-Passwort eingegeben wurde, können die Inhalte der Stacks nicht eingesehen werden.

Das Startup aus Süddeutschland setzt damit für seine Kollaborationssuite auf einen ähnlichen Security-Ansatz wie der Schweizer Cloud-Speicher-Dienst Wuala. Der Zusatzaufwand im Vergleich zu Diensten, die lediglich eine serverseitige Verschlüsselung einsetzen, beschränkt sich auf das Vorhandensein des Master-Passworts. Einbußen bei Performance und Komfort durch die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen waren zumindest in unseren Tests nicht festzustellen.

Stackfields Serverstandort ist Deutschland, wobei die Macher bei der Architektur der Plattform dafür gesorgt haben, dass theoretisch jeder Stack einen eigenen Speicherort erhalten kann. Auf diese Weise könnten Kunden aus den USA beispielsweise Daten auf US-Servern ablegen, während die Stacks von Nutzern aus Deutschland über hiesige Server laufen.

Bekanntes Grundkonzept mit branchenspezifischen Modulen 

cakruege 13. Aug 2013

Dann soll sich der Betreiber die Scheinsicherheit sparen. Er wiegt nur dumme Kunden in...

Unsympathisch 13. Aug 2013

Ach ist doch unterm Strich egal was du nutzt, könnte ebenso ne NSA eigene Cloud sein auch...

Cristian Mudure 20. Jun 2013

dann müsste aber der Stadt das Verwenden der Verschlüsselungsverfahren (RSA, AES usw...

RealAngst 19. Jun 2013

Ich will das auch. Ich habe eine Weile im Bankenumfeld gearbeitet, und der Aufwand das...

Cristian Mudure 19. Jun 2013

Der Skeptiker Zitat ist nicht von uns sondern (Endwickler). Wir machen aber alles was in...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsentwickler (m/w)
    KiKxxl GmbH, Dortmund
  2. Mitarbeiter (m/w) im zentralen Qualitätsmanagement
    PSI AG, Berlin
  3. Manager Global Product Operations (m/w)
    transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH - epay, Martinsried bei München
  4. IT-Security-Experte (m/w)
    Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. BIS 2. AUGUST GÜNSTIGER: Kindle, 15,2 cm (6 Zoll)
    45,00€ statt 59,99€
  2. BIS 2. AUGUST GÜNSTIGER: Der neue Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll)
    99,00€ statt 119,99€
  3. NEU: The Witcher 3: Wild Hunt - PlayStation 4
    39,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Verteilung des Gratis-Upgrades erzwingen

  2. Actionspiel

    EA kündigt Titanfall Online an

  3. Windows 10 im Test

    Unfertiger, aber guter Windows-8.1-Bugfix

  4. 2 Petawatt

    Japaner nehmen Superlaser in Betrieb

  5. Kritischer Softwarefehler

    RyuJIT verändert willkürlich Parameter

  6. World of Tanks

    Plattformübergreifende Panzergefechte

  7. BND-Selektorenaffäre

    G-10-Kommission prüft angeblich Klage gegen Regierung

  8. Plasma Mobile

    Ein Smartphone-OS von und für die Community

  9. Websicherheit

    Riskante Git-Verzeichnisse

  10. Znaps

    Magsafe für Smartphones soll Stürze verhindern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Neue WLAN-Router-Generation: Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
Neue WLAN-Router-Generation
Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
  1. EA8500 Linksys' MU-MIMO-Router kostet 300 Euro
  2. Aruba Networks 802.11ac-Access-Points mit integrierten Bluetooth Beacons
  3. 802.11ac Wave 2 Neue Chipsätze für die zweite Welle von ac-WLAN

Simulus QR-X350.PRO im Test: Der Quadcopter, der vom Himmel fiel
Simulus QR-X350.PRO im Test
Der Quadcopter, der vom Himmel fiel
  1. Paketzustellung Google will Flugverkehrskontrolle für Drohnen entwickeln
  2. Luftzwischenfall Beinahekollision zwischen Lufthansa-Flugzeug und Drohne
  3. Paketdienst Drohne liefert in den USA erstmals Medikamente aus

OCZ Trion 100 im Test: Macht sie günstiger!
OCZ Trion 100 im Test
Macht sie günstiger!
  1. PM863 Samsung packt knapp 4 TByte in ein flaches Gehäuse
  2. 850 Evo und Pro Samsung veröffentlicht erste Consumer-SSDs mit 2 TByte
  3. TLC-Flash Samsung plant SSDs mit 2 und 4 TByte

  1. Re: Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich...

    der_wahre_hannes | 14:38

  2. Cloud Akzeptanz

    x-beliebig | 14:38

  3. Re: Nein.

    onkel hotte | 14:36

  4. Re: So ein Quark

    Aurora_momo | 14:35

  5. Re: Englische ISOs?

    nudel | 14:34


  1. 13:05

  2. 12:47

  3. 12:13

  4. 12:00

  5. 11:15

  6. 11:02

  7. 10:40

  8. 09:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel